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offline ellebelle  

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Beitrag Gedankengänge  01.12.2003 • 22:22


Bin heute bei Teil 2 des Programms gelandet und weiß nicht so recht damit umzugehen.Da ich ein gewohnter "Kalorienzähler" und "Halt mich an etwas fest"typ bin,fällt es mir schwer loszulassen und meinem eigenen Körpergefühl zu vertrauen.Immerwieder tauchen Gedanken auf wie:Eß ich auch nicht zuviel?oderEß ich das Richtige?Kann ich meinem Körper vertrauen-oder ißt er dann einfach nur so drauf los?Kann ich mich auch mit gesunden Sachen überessen? - Fragen über Fragen .
Wie geht's euch so dabei-was habt ihr für Erfahrungen gemacht?
 
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offline sonnenblümchen  

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Beitrag Re: Gedankengänge  02.12.2003 • 09:05


Bei mir dauert dieser Prozess schon sehr lange, v.a. auf das Körpergefühl wieder vertrauen. In mich hineinhören was tut mir gut, wieviel tut mir gut, fern von irgendwelchen Vorgaben. Mein halbes Leben zähle ich schon Kalorien, spare hier ein paar, dort ein paar um dann unbefriedigt abends wahllos in mich hineinzustopfen weil ich mich so leer und hungrig fühle. Seitdem ich versuche das nicht mehr zu tun geht es mir viel besser. Meine Gedanken kreisen nicht mehr ständig ums Essen ich kann gelassener sein. Das ist aber ein Entwicklungsprozess der sehr langsam vor sich geht. Man kann nicht etwas das schon so lange in unseren Köpfen kreist, einfach so ausschalten. Nur Mut, jeden Tag ein wenig weniger denken, mehr fühlen und in sich hineinhören. Ich bin drauf gekommen, dass ein zentrales Thema der Ernährung Kohlehydrate sind. Es wurde mir schon als Kind suggeriert, dass man Brot essen muß. Ergo habe ich mich hauptsächlich von Kohlehydraten ernährt, es ging soweit, dass ich Eiweiß komplett vernachlässigt habe. Ich bin aber innerhalb kürzerster Zeit wieder hungrig gewesen und habe wieder gegessen, wieder Kohlehydrate, und die meisten Theorien haben einem auch noch erklärt wie gesund das ist. Vielleicht paßt das ja für andere - für mich nicht. Seitdem ich mehr Fett, mehr Eiweiß und weniger Kohlehydrate esse fühle ich mich satt. Ich bin zufriedener, fühle mich wohler und v.a. seit ich die Süße nicht zu allem brauche (Kaffee, Tee, Marmelade zum Frühstück etc.) geht es auch mit dem Gewicht bergab. Ich fühle, dass es mir gut geht. Es sagt mir niemand und ich zähle keine Kalorien. Aber das hat jetzt gut ein Jahr gebraucht, aber das ist nichts im Verhältnis zu den letzten 15 Jahren. Laß Dich auf das Programm ein, versuche zu fühlen und weniger zu denken, spüre welche Nahrung dir gut tut, fern von irgendwelchen Programmen. Experimentiere, Du wirst sehen, so wird man wieder den Weg zurück zum natürlichen Verhältnis zum Essen finden.
Alles Liebe zwinkern
Sonnenblümchen
 
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offline Ute  

2.173 Beiträge

D - Niedersachsen
Beitrag Re: Gedankengänge  02.12.2003 • 10:11


Hallo!

@ ellebelle

Wie Sonnenblümchen es schon schreibt, ist es ein Entwicklungsprozess, der nicht von heute auf morgen geht.

Vielleicht ist es erlaubt, für einige Tage noch das Gegessene länger aufzuschreiben - ohne Kalorien daneben, nur um die Menge / die Zusammensetzung zu überblicken? --- Frage an Angelika ---

Es braucht ja auch nicht alles zu sein, vielleicht nur die Süßigkeiten & Co.

Und Elle, habe Geduld, Du bist ja erst bei Teil 2. D. h. es kommt noch einiges, an dem Du Dich dann wieder festhalten kannst, falls Du das dann noch willst.

In eine Tasse kam man erst wieder neuen Tee reinschütten, wenn der alte ausgetrunken oder weggekippt wurde.

@ Sonnenblümchen

"Die neuen Erkenntnisse werden vermutlich dazu führen, dass wir bald aufgefordert werden, bei Kohlenhydraten insgesamt etwas sparsamer zu sein und statt auf „Komplexität“ auf den GI zu achten. Wem das zu kompliziert ist, der kann sich merken: mehr Gemüse, Obst, Salat und Nüsse, weniger Getreideprodukte, Kartoffeln und Süßes. Die Nudel-Soßenfraktion darf sich derweil darauf freuen, dass im Gegenzug die Fettempfehlungen liberalisiert werden (müssen)."

Ulrike Gonder

Quelle: http://www.ernaehrgesund.de/artikel/nudelindex/nudelindex.html

Aus der Shortbooks-Zusammenfassung des Buches Biotuning, indem u. a. Tipps, wie man sein Leben durch Bewegung, die richtige Ernährung und positive Einstellung verbessern kann:

"Es ist nicht nötig, ja sogar ausgesprochen schädlich, sich mit dem Befolgen der dargebotenen Tipps selbst unter Druck zu setzen."

Ich habe auch peu à peu angefangen. Man kann ja nicht alles von heute auf morgen umwerfen. Besser, man reißt nach und nach eine Mauer ein, ohne die Feste zu erschüttern, und baut dort eine bessere Mauer auf.

So bin ich nach und nach immer nur eine Kleinigkeit angegangen und es stand kein großer Berg vor mir, den ich nicht hätte zu bewältigen gewusst.

Und wenn ich mir eine Sache abgewöhnt und dafür eine andere gesunde angewöhnt hatte, dann folgte bald der nächste Schritt - schon fast automatisch. Und zwischendurch gibt es auch mal Rückschritte - wie im ganz normalen Leben.
 
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offline ellebelle  

nicht registriert
Beitrag Re: Gedankengänge  02.12.2003 • 16:29


Vielen Dank für eure Antworten. Bin wieder recht zuversichtlich gestimmt.Muß wahrscheinlich einfach etwas geduldiger mit mir sein. - Außerdem hat die Wage heute bestätigt , das alles klappt.Habe echt Bauklötze gestaunt,da ich doch recht gut gegessen habe(mit einem täglichen Stück Kuchen dabei ).Habe so das "Gefühl", daß allein das Trinken schon viel bewirkt hat.
Euch wünsch ich auch weiterhin viel Glück.Hoffe,daß meine gute Laune ansteckend ist!!!! breites Grinsen
 
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