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offline Lump  

nicht registriert
Beitrag Trinken und Blutdruck  13.09.2003 • 22:09


Hallo Angelika,

zunächst herzliches Vergelts Gott für das Trainingsprogramm und auch für den Start des Forums.
Zum Thema Trinken. Das war für mich neu. Da ich mit 120kg gesegnet bin, versuche ich seit 3 Wochen bis zu 5 Liter Wasser zu trinken. Schon morgends lege ich los, doch hatte ich das Gefühl, dass mir das Blut in den Kopf steigt. Denn tatsächlich leide ich - ganz neu festgestellt- an hohem Blutdruck. Irgend ein Bekannter sagte, bei Herzproblemen solle man nicht so viel trinken.

Deshalb meine Fragen:
Gibt es "Nebenwirkungen" oder Unverträglickeiten beim Trinken?
Gibt es weitere, auch wissenschftliche Beiträge zum Thema Trinken und Herz-Kreislauf?
Wie bist du aufs Trinken gekommen?

Gute Nacht
Lump
 
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offline Angelika Stein  

Autorin
3.017 Beiträge


D - Glückstadt
Beitrag Re: Trinken und Blutdruck  13.09.2003 • 22:11


Hallo Lump glücklich
Antwort kommt ausführlich morgen- heute bin ich schon zu müde..Guuuute NAcht
Angelika
 
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offline samtmaus  

9 Beiträge
Beitrag Re: Trinken und Blutdruck  13.09.2003 • 22:28


Hallo Lump,
Hab gestern erst im Diabetiker- Ratgeber aus der Apotheke gelesen, dass die empfohlene Tagesmenge an Wasser 1,5 Liter beträgt.(ohne andere Getränke,Obst usw.)
Dieser Artikel hat mich jetzt natürlich auch verunsichert und warte auch schon auf die Antwort.
Da stand nämlich drin, dass Menschen mit Nierenproblemen, sowie Bluthochdruck genau nicht soviel trinken sollen und außerdem, dass es Fälle von "Überwässerung" geben soll.
Ist glaub ist der aktuelle Apothekenratgeber, falls du nachlesen möchtest. Ansonsten frag doch in der Apotheke, oder beim Arzt.
Bin schon gespannt auf die Antwort
Liebe Grüße Samtmaus überrascht



 
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offline farbe_lila  

nicht registriert
Beitrag Re: Trinken und Blutdruck  14.09.2003 • 10:10


hallo,
auch ich müßte so viel trinken, schaff das aber nicht. ich trinke 3 l. und mein stoffwechsel wird dadurch ausreichend angekurbelt.
wenn du medikamente einnimmst gegen den hohen blutdruck, kann es sein, das entwässernde komponenten drin sind. frage am besten deinen arzt, wieviel du trinken darfst und ob dein Medikament entwässernd wirkt. denn auf der einen seite dem körper bewußt zur regulierung des blutdrucks wasser zu entziehen und auf der anderen seite aufzufüllen kann nicht richtig sein.

gruß
nicole
 
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offline Angelika Stein  

Autorin
3.017 Beiträge


D - Glückstadt
Beitrag Re: Trinken und Blutdruck  14.09.2003 • 17:08


Hallo Lump
bitte beachten: Da es hier um ein medizinisches Thema gibt, darf ich dir natürlich keinen Rat geben. Aber als Anhaltspunkt:
- Wenn dein Wasser sehr natriumreich ist, fördert das hohen Blutdruck
- 5 Liter sind schon sehr viel. Wenn du nun auch noch Gemüse und Obst ist, hast du eine sehr hohe Flüssigkeitsmenge. ob das in deinem individuellen Fall zu viel ist, kann nur dein Hasuarzt sagen.

Fakt ist aber. Zu wenig trinken erhöht langfristig den Blutdruck.


Hier findest du ein interessantes PDF zum Thema Trinken:
http://www.forum-trinkwasser.de/studien/tlbf_kurz.html

Herzliche Grüße
Angelika


Beitrag geändert von Angelika am 14.09.2003 • 22:16
 
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offline Ute  

2.173 Beiträge

D - Niedersachsen
Beitrag Re: Trinken und Blutdruck  15.09.2003 • 09:15


Hallo!

Von diesem Trinkwasser-Forum gibt es auch einen Trinkberater:
http://www.trinkberater.de/.

Bei so viel Flüssigkeit würde ich vorsichtshalber den Arzt fragen, obwohl die meistens leider nicht viel Ahnung haben. Als ich noch zu wenig getrunken habe, hatte ich öfter Kopfschmerzen. Kein Arzt kam auf die Idee, nach meiner Trinkmenge zu fragen.

Mein Heilpraktiker sagt, bei reinem Wasser kann nichts passieren. Es würde die Zellen durchspülen. Aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

Ich bereite übrigens das Ingwer-Wasser anders zu:
Wasser aufkochen, Wasser 10 - 15 Min. köcheln lassen und die letzten 3 - 5 Min. ein Stück Ingwer (ohne Schale ) rein. Durch das lange Köcheln hat es gemäß einer Ernährungsberaterin die Oberflächenspannung von unseren Zellen und kann so auch in die Zellen. Ist entgiftend und harmonisierend. Möglichst heiß schluckweise ca. 1 Liter über den Tag verteilt trinken. Schmeckt lecker.

Viele Grüße
Ute (z. Zt. Teil 2)


Beitrag geändert von Ute am 15.09.2003 • 09:16
 
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offline Angelika Stein  

Autorin
3.017 Beiträge


D - Glückstadt
Beitrag Re: Trinken und Blutdruck  15.09.2003 • 09:17


Hallo Ute

Das mit dem Ingwerwasser ist sehr interessant- danke für den Tipp!!!


Gruß
Angelika
 
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offline ivi  

nicht registriert
Beitrag Re: Trinken und Blutdruck  15.09.2003 • 11:23


Hey Ute!
Hab das Ingwerwasser mal ausprobiert- schmeckt ganz gut.Na, mal schauen, ob das auch was bringt zwinkern .



Zitat:
Durch das lange Köcheln hat es gemäß einer Ernährungsberaterin die Oberflächenspannung von unseren Zellen und kann so auch in die Zellen.

Sorry, wenn ich dich da mal meinen Senf zu gebe:
Die Oberfläche unserer Zellen besteht aus einer Doppellipidmembran und ist für Wasser grundsätzlich durchlässig( liegt an der polarität der Wassermoleküle), also brauchst Du das Wasser gar nicht so lange zu köcheln- obwohl: schaden kanns ja eigendlich auch nicht.

Viele Grüße ivi
 
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offline Ute  

2.173 Beiträge

D - Niedersachsen
Beitrag Re: Trinken und Blutdruck  15.09.2003 • 12:36


Hallo!

Bin auch nur Laie, deshalb habe ich mal im Internet gesucht:

http://www.nhp-farmsen.de/html/silbert.html
Demnach wären es mind. 20 Minuten, was bei mir auch meistens immer der Fall ist. Jedoch ist mir das Wasser ohne Ingwer einfach zu süß.

Ich weiß nur, dass mir das Ingwerwasser sehr gut schmeckt. Sogar meiner 13j. Tochter. Es wärmt und ist gleichzeitig erfrischend.

Viele Grüße
Ute
 
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offline Christine  

nicht registriert
Beitrag Re: Trinken und Blutdruck  23.09.2003 • 23:44


Hallo!
Ja hat denn nun mal jemand seinen Artz gefragt?
Ich bekomme Blutdrucksenker. Habe immer viel durst , trinke ca 3ltr. wasser am Tag und muss wenigstens 6 davon wieder FAST SOFORT wieder auspinkeln.
Vergesse ich die Blutdrucksenker, muss ich weder viel trinken noch pinkeln....
Ist schon ziemlich lästig...
 
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offline Treets  

nicht registriert
Beitrag Re: Trinken und Blutdruck  24.09.2003 • 07:40


mein arzt hat mir gesagt, dass eine trinkmenge von 1,5 l völlig ausreicht. der körper hat einen gut funktionierenden wasserhaushalt. was zuviel ist wird einfach ausgeschieden.

bei den tabletten bin ich von betablockern, die nicht stoffwechselneutral sind, umgestiegen auf ace-hemmer, was für mich mehr als ein glück war.

also immer schön den arzt löchern. es ist schließlich euer einziger körper! zwinkern
 
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offline Helmut  

1.711 Beiträge
Beitrag Re: Trinken und Blutdruck  30.09.2003 • 11:05


Hallo, allerseits.

Hier einige medizinische Fakten zum Thema "Trinken" (Abweichungen sind individuell bedingt):

(1) Trinkmenge:

Die taegliche Trinkmenge betraegt ca. 1,5 l.

Diese Trinkmenge ergibt sich aus dem Gesamt-Fluessigkeitsverbrauch des Koerpers durch Ausscheidung in diversen Formen (Nieren, Darm, Schwitzen, Atmen). Dieser Gesamtverbrauch liegt bei ca. 2,5 l. Durch Trinken (ca 1,5 l) plus Nahrungsaufnahme (z.B. Gemuese, Obst) wird dieses Level gehalten.


(2) Trinken ist nicht gleich Trinken

Bestimmte Getraenke sind gut geeignet, andere weniger. Zu den weniger geeigneten zaehlen Kaffee, schwarzer Tee und alkoholische Getraenke. Diese Getraenke regen u.a. die Nierentaetigkeit an, d.h. der Koerper scheidet mehr Fluessigkeit aus, als er mit dem Getraenk aufgenommen hat (den uebermaessigen Harndrang nach Kaffee oder Bier kennt sicher jeder). Wer solche Getraenke konsumiert, muss also darauf achten, dass er seinen Fluessigkeitshaushalt auf dem genannten Niveau haelt. Dies erreicht man, indem man mindestens genau so viel Wasser zu sich nimmt. Also: nach 1 Tasse Kaffee auch 1 Tasse (Glas) Wasser. (Da sind uns die Suedlaender wieder mal ein wenig vor, da gibt es zu jedem Kaffee oder Wein ein Glas Wasser, und das nicht nur, um die Geschmacksnerven zu neutralisieren...). Das ergibt aber dann nicht 200 ml plus 200 ml Fluessigkeit, auch nicht 200 ml, sondern 0 (Null)! Hier liegen die Ursachen fuer viele Rechenfehler ("Ich trinke doch jeden Tag so viel..."zwinkern.

Zuckerhaltige Getraenke (Limo, Cola) sind keine Durstloescher, sondern erzeugen noch mehr Durst. Reine Obstsaefte bringen zuviel Saeure in den Magen. Besser eine Schorle (Obstsaft mit Mineralwasser)

Die sonstigen Wirkungen und Nebenwirkungen der diversen Getranke sind dabei erst einmal aussen vor.


(3) Durstgefuehl

Das Durstgefuehl ist nicht bei jedem gleich ausgepraegt. Insbesondere bei aelteren Menschen laesst dieses Empfinden nach. Dennoch braucht der Koerper die genannte Fluessigkeitsmenge. Folge: Aeltere Menschen laufen Gefahr, auszutrocknen. Die nachfolgend beschriebenen Probleme lassen dann nicht mehr lange auf sich warten.

Auch Kinder muessen ab und an zum Trinken angehalten werden. Viele Kinder trinken zu wenig / zu viel Falsches. Zusammen mit schlechten Ernaehrungsgewohnheiten kommt dann ein Problem zum andern.


(4) Trinken und Blutdruck

Der Mensch besteht zu 80 Prozent aus Fluessigkeit. Ein Teil dieser Fluessigkeit befindet sich im Blut. Ein Erwachsener hat ca. 5-6 l Blut, davon ist ueber die Haelfte fluessiger Anteil. Erhaelt der Koerper nicht ausreichend Fluessigkeit, wird das Blut steifer, da die festen Bestandteile (rote und weisse Blutkoerperchen, Blutplaettchen) die Oberhand gewinnen. Das Herz muss also kraeftiger pumpen, um diese zaehfluessige Masse durch die Adern zu bewegen. Dies bedeutet auch hoeheren Blutdruck, auf Dauer fuehrt es zu Herzproblemen (durch dauernde Mehrarbeit waechst z.B. der Herzmuskel).


(5) Trinken und Stoffwechsel

Das Trinken hat eine ganz wichtige Funktion fuer den Stoffwechsel. Darm und Nieren benoetigen Fluessigkeit, um die Stoffwechselendprodukte auszuscheiden. Mangelndes Trinken fuehrt zu Nierenproblemen bis hin zum Nierenversagen.

Durch zuwenig Fluessigkeitszufuhr laeuft der Mensch Gefahr, seinen Koerper zu uebersaeuern. Agressives Verhalten und Redewendungen wie "Ich bin sauer" sind der direkte Ausdruck (das nach-aussen-Geben) einer solchen Uebersaeuerung.

Insbesondere Fastenfans kennen das, dass am 2./3. Tag tierische Kopfschmerzen einsetzen und der Atem uebel riecht. Dann heisst es meist "Ich entgifte". Falsch: Diese Menschen *vergiften* ihren eigenen Koerper. Die Schadstoffe kommen naemlich ueber das Blut ins Gehirn und erzeugen dort die Kopfschmerzen.


(6) Trinkmenge einteilen

Der Tag hat 24 Stunden, davon sind wir etwa 2/3 wach, haben da also die Zeit zu Trinken. Das bedeutet rein rechnerisch knapp 100 ml pro Stunde. Das sollte man eigentlich schaffen.


(7) Fluessigkeitszufuhr und -verarbeitung

Reinschuetten bringt fast gar nix -- es kommt gerade so schnell wieder raus, wie es reingekomen ist zwinkern Der Koerper braucht ca. 20 Minuten, ein Glas Fluessigkeit zu verarbeiten. Diese Zeit sollte man seinem Koerper auch lassen zwinkern Was schneller und mehr getrunken wird, wird gleich wieder ausgeschieden.


(8) Essen statt Trinken

Statt trinken kann man auch entsprechende Lebensmittel zu sich nehmen. Ein Glas O-Saft ist z.B. extrem sauer und beinhaltet den Saft von etwa 2 Orangen. Wenn man diese statt dessen isst, hat man erstens auch die Ballaststoffe im Koerper (der Darm freut sich...), zweitens regt man durch ordentliches Kauen den gesamten Verdauungsprozess an, drittens ist es ein ganz anderes Erlebnis, als einfach den Saft reinzuschuetten und unterzuschlucken (Stichwort Esskultur und Erlebnis-Essen).

Die Regel lautet ohnehin: 5 am Tag (5 mal je eine Handvoll Obst / Gemuese, wobei die Farben rot, gruen, gelb, blau beruecksichtigt werden sollten).


(9) Getraenke und Medikamente

Wer Medikamente nimmt, sollte sein Trinkverhalten vom Arzt oder HP kontrollieren lassen. Medikamente grundsaetzlich nur mit Wasser einnehmen, da alle anderen Getraenke u.U. die Wirkungen der Medikamente herabsetzen oder sogar Nebenwirkungen verschlimmern koennen.


(10) Arzt /HP fragen

Nochmals (s.o.): Tinkverhalten unbedingt mit dem Arzt /HP abklaeren. Menschen mit Niereninsuffizienz und schweren Herzproblemen duerfen *nicht* unbegrenzt viel trinken!

Liebe Gruesse

Helmut



Alles, was ich gebe, ist ein Geschenk an mich selbst. Waehrend ich gebe, empfange ich.
 
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offline Sunny2000  

nicht registriert
Beitrag Re: Trinken und Blutdruck  06.11.2003 • 01:44


Hallo,

also zuwenig Trinken soll den Blutdruck erhöhen? Hm, dann bin ich wirklich die Ausnahme, hab immer zu wenig getrunken und einen niedrigen Blutdruck.
Ich bin auch vorsichtig mit zu viel Trinken, denn es kann auch schädlich sein. Es gab ja auch beim Marathonlauf schon einen Todesfall (kann mich leider an den Namen der Frau nicht mehr erinnern), sie hatte immer während dem Laufen etwas getrunken, denn man soll ja beim Sport trinken. Das wurde ihr dann zum Verhängnis.
Ich denke, wenn man sich halbwegs vernünftig Flüssigkeit zuführt, ist das ok, über- oder untertreiben sollte man nicht.

LG Sunny
 
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offline Ute  

2.173 Beiträge

D - Niedersachsen
Beitrag Re: Trinken und Blutdruck  06.11.2003 • 09:41


Hallo Sunny!

Ich hatte schon immer zu niedrigen Blutdruck mit allen Nachteilen. Seitdem ich mehr trinke, habe ich zwar noch niedrigen Blutdruck, aber mir wird nicht mehr schwindelig, ich habe keine Kopfschmerzen mehr, ich bin nicht mehr so schnell müde...

Ich würde sagen: Ausreichend Trinken reguliert den Blutdruck.

Und viele Ärzte denken da schlichtweg nicht dran. Dehydration ist zur Volkskrankheit geworden.

Ich kenne so viele Menschen, denen es wesentlich besser geht, seitdem sie ausreichend trinken.

Wie immer soll man natürlich das richtige Maß finden.

Viele Grüße
Ute
 
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