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offline Angelika Stein  

Autorin
3.017 Beiträge


D - Glückstadt
Beitrag Warum Sport allein nicht reicht  08.09.2004 • 16:52


Ich möchte kurz einmal aus der Online Gruppe berichten:
Eine Teilnehmerin schrieb zum Thema "Bewegungsnischen", dass sie diese nicht nutzen würde, da sie alle 2 Tage 2 Stunden Sport macht...

Anmerkung: Bewegungsnischen= Immer Möglichkeiten finden, sich zu bewegen (Siehe Schlankmagazin Ausgabe 7)

Dazu meine Antwort:
trotzdem möchte ich dir die Bewegungsnischen ans Herz legen, denn dein Körper gewöhnt sich an die regelmäßige Belastung und wird mit der Zeit nicht mehr so viel Kalorien verbrauchen.
Da braucht man nicht einmal Wissenschaftler: Schau dir mal Postboten an, die einige Kilos zuviel mit sich herumtragen. Die gehen doch jeden Tag ca 5-7 Stunden und müßten eine Menge Kalorien verbrauchen..Tun Sie eben nicht, weil der Körper durch die gleichmäßige Belastung sich daran gewönht.
Hier helfen nur Bewegungsnischen, um den Körper immer wieder zu überraschen und die Fettverbrennung auf Trab zu halten. Bewegung sollte immer unser Thema sein- nicht in Minuten gemessen, sondern einfach selbstverständlich.



Also: Nicht nur Sport machen, sondern das Leben allgemein bewegter gestalten macht schlank!

lg


Beitrag geändert von Angelika am 08.09.2004 • 16:53
 
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offline barbara  

514 Beiträge

A - Schladming
Beitrag Re: Warum Sport allein nicht reicht  09.09.2004 • 10:50


Liebe Angelika!

Kann dir vollkommen zustimmen. Ich bin seit 20 Jahren Kneipp-Vorturnerin, extrem beweglich (sagen meine Damen), hab eine gute Kondition, aber trotzdem 30 Kilo zuviel. Bei mir schwappelt nix breites Grinsen ist alles ganz fest. zwinkern

Ich mach sehr viel Bewegung, aber mein Körper hat sich daran gewöhnt. Er braucht es einfach, mach ich mal nichts bin ich ungenießbar zwinkern .

Mach ich aber plötzlich etwas zusätzliches und ganz anderes (siehe Bewegungsnischen, oder am frühen Morgen "10 Minuten sind genug"-Training) dann wirkt das.

Natürlich darf ich aber mit den anderen Übungen und dem Radfahren, dem Trampolin usw. nicht aufhören. DAS braucht mein Körper wie essen. breites Grinsen

Liebe Grüsse Barbara
(die die Hoffnung nicht aufgibt, dass vielleicht die Online-Gruppe ein zusätzlicher Kick wäre zwinkern .
 
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offline xtrinity  

90 Beiträge

D - Köln
Beitrag Re: Warum Sport allein nicht reicht  11.09.2004 • 12:53


Hallo ihr beiden,

wenn das so stimmt, würde es dann nicht bedeuten, dass man sich kontinuierlich steigern muss.

Wenn der Körper sich jetzt also nach einigen Monaten an einen bestimmten Bewegungsablauf bzw. an eine Sportart gewöhnt hat, hilft die Bewegung nicht mehr direkt beim Abnehmen? Als muss zusätzlich was neues her? bzw. mehr Sport? Oder kommt es auf die Abwechslung an? Nach was für einer Zeitspanne gewöhnt sich der Körper denn an einen bestimmten Bewegungsablauf?

So richtig vorstellen kann ich mir das ja nicht. Wenn man jetzt z.B. täglich ne halbe Stunde joggt und das seit Jahren, dann kann man ja eigentlich nur noch "verlieren". Man ist natürlich fit etc. und fühlt sich gut. Aber abnehmtechnisch gesehen: Wenn man aufhört fehlt es dem Körper und wahrscheinlich nimmt man zu. Macht man weiter bleibt alles so wie es ist.

Liebe Grüße,
xtrinity
 
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offline charlieblümchen  

737 Beiträge

D - Bayern
Beitrag Re: Warum Sport allein nicht reicht  11.09.2004 • 16:22



  • So richtig vorstellen kann ich mir das ja nicht. Wenn man jetzt z.B. täglich ne halbe Stunde joggt und das seit Jahren, dann kann man ja eigentlich nur noch "verlieren". Man ist natürlich fit etc. und fühlt sich gut. Aber abnehmtechnisch gesehen: Wenn man aufhört fehlt es dem Körper und wahrscheinlich nimmt man zu. Macht man weiter bleibt alles so wie es ist.


Ich glaube genau so ist es. Ich kenne viele Leute die seit Jahren ihren Sport nicht verändert haben und auch sich selbst nicht verändert haben in punkto Figur.
Sie sind fit und beweglich und immer im gleichen Rahmen belastbar.
Nur durch Steigerung oder Änderung des Sports kann sich weiterhin was verändern.
Leute die durch zusätzliche Bewegung abnehmen, verändern ihren Grundumsatz, allerdings wenn man da eben nur wenig macht, bringt das eben auch nur wenig.
Ich kenne einige die täglich joggen, aber dabei immer die Dauer variieren und sich auf ein Ziel vorbereiten. (10km-Lauf, Halbmarathon.....etc.)
Diese Leute haben aber alle nahezu Ideal- bzw. Normalgewicht.
Von den Übergewichtigen Leuten die ich kenne, hat sich durch den Sport vor allem die Figur in punkto Straffheit und die Beweglichkeit und Belastbarkeit geändert. (Nicht so sehr das Gewicht)

Das sollte jedoch keinen davon abhalten, Sport anzufangen, da ja Sport auch noch viele andere positive Aspekte hat, die unserer Gesundheit dienen.

Ich glaube es ist die gesunde Mischung aus Ernährungsumstellung und Bewegungsmangel-Abbau die uns unserem Ziel näherbringt.

LG Ingrid



Es ist normal, verschieden zu sein.
 
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offline Gabi2004  

262 Beiträge
Beitrag Re: Warum Sport allein nicht reicht  11.09.2004 • 18:02


Hi,
ich kann mir das irgendwie auch nicht so vorstellen.

Ist es nicht so, daß gerade bei regelmäßigem Ausdauersport Fett verbrannt wird.
Klar, irgendwann ist sicher Schluß mit dem abnehmen, aber m.E. erst dann, wenn das überflüssige Fett komplett verbrannt wurde.
Ich habe noch nie einen dicken Jogger gesehen, außer die die anfangen.

Irgendwann hat man sicher sein persönliches Minimalgewicht erreicht, vieleicht können wir es nur nicht aktzeptieren, weil es uns nicht niedrig genug ist.?
(Ich gehe immer von einem gesunden Menschen aus.)

LG
Gabi
 
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offline barbara  

514 Beiträge

A - Schladming
Beitrag Re: Warum Sport allein nicht reicht  13.09.2004 • 10:44


Zitat

Zitat von Gabi : Ich habe noch nie einen dicken Jogger gesehen, außer die die anfangen

Du hast vollkommen recht, ich hab das auch in meiner Umgebung beobachtet, aber wehe wenn der/die Jogger/in wieder aufgehört hat mit dem regelmäßigen Training! Ich kenne auch sehr viele, die dann wieder JOJOmäßig zugenommen haben.

Ich für mich selbst hab mein Training jetzt so eingeteilt, dass ich variiere, d.h. mal walke ich, nächsten Tag sitz ich auf dem Rad, am nächsten ist Trampolinspringen dran usw.
dazwischen hab ich auch einen Tag, wo ich gar nichts mache.

Jetzt hab ich mich für einen Bauchtanzkurs angemeldet. Bin schon sehr gespannt, ob es mir gefallen wird. Ich berichte euch dann darüber, wenn´s euch interessiert.

Liebe Grüsse - Barbara
 
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offline Katrinchen  

991 Beiträge

D - Berlin
Beitrag Re: Warum Sport allein nicht reicht  13.09.2004 • 22:12


Hallo Ihr,

ich finde, alle haben recht. breites Grinsen

Denn: es kommt nun mal immer auf die Essenmengen an, die man täglich zu sich nimmt. Die muss man natürlich seiner Bewegung anpassen.

=> weniger Sport, weniger Essen
=> mehr Sport, mehr Essen

So einfach ist das eigentlich. zwinkern

lg Katrin



Lebst du schon oder zählst du noch Kalorien?
 
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offline ibe  

251 Beiträge

D - Sennfeld/Schweinfurt
Beitrag Re: Warum Sport allein nicht reicht  14.09.2004 • 06:31


Hallo meine Lieben, ich muß Euch *BEDINGT* widersprechen. Ich nehme ab,obwohl ich so gut wie keinen Sport treibe.
Das einzige was ich mache, ist meine Gymnastik für meine Gelenke,(aber auch nicht regelmäßig), etwas laufen,(habe kein Auto,bzw. Führerschein und mache deshalb alles zu Fußzwinkern. Ab und an gehe ich zum Schwimmen.
Möglich das mir diese Mischung reicht um meine Pfunde loszuwerden.
Jetzt kommt für mich wieder die Zeit, wo mir sogar das Laufen schwerfällt,da ich mich teilweise vor Schmerz kaum bewegen kann. Diese Nasskalten Tage sind Gift für meine Knochen.Deshalb muß ich auch bei der Ernährung größte Disziplin an den Tag legen, denn jedes Kilo weniger schafft mir Erleichterung.
Nur um Missverständnissen vorzubeugen, Kohldampf schiebe ich keinen.
Gönne mir sogar immer wiedermal etwas,was garantiert nicht zum Abnehmen geeignet ist. Ich denke die Mischung machts und der *Mentale Klick* im Kopf.


LG Inge



Leben und leben lassen
 
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offline charlieblümchen  

737 Beiträge

D - Bayern
Beitrag Re: Warum Sport allein nicht reicht  14.09.2004 • 14:45


Zitat von ibe

Hallo meine Lieben, ich muß Euch *BEDINGT* widersprechen. Ich nehme ab,obwohl ich so gut wie keinen Sport treibe.
Das einzige was ich mache, ist meine Gymnastik für meine Gelenke,(aber auch nicht regelmäßig), etwas laufen,(habe kein Auto,bzw. Führerschein und mache deshalb alles zu Fußzwinkern. Ab und an gehe ich zum Schwimmen.

Ich weiß dein Widerspruch ist nur "bedingt... ",aber es war doch auch eher so gemeint, dass Abnehmen nur mit Sport allein kaum möglich ist.
Mit einer Ernährungsumstellung allein ist Abnehmen möglich, mit zusätzlichem sport oder Bewegung geht es noch leichter.

Darum stimme ich Kathrinchen zu alle haben mal wieder irgendwie recht. zwinkern
LG Ingrid



Es ist normal, verschieden zu sein.
 
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offline Silly  

56 Beiträge

D - Hamburg
Beitrag Re: Warum Sport allein nicht reicht  28.11.2006 • 16:03


Mich beschäftigt schon seit längerem die Sache mit der täglichen Bewegung bzw. dem Sport.

Ich kann euch bestätigen, dass der Körper sich an die regelmäßige Anstrengung gewöhnt. Ich jogge 3 bis 4 mal die Woche und nehme dadurch kein bisschen ab. Allerdings habe ich Angst, dass ich zunehme, wenn ich nur einmal joggen würde. Aber mir fehlt die Bewegung auch, wenn ich z.B. durch Urlaub mal nicht dazu komme.

Wenn ich jetzt weiter abnehmen möchte, muss ich dann andere Sportarten wählen, z.B. zweimal joggen und zweimal Fitnessgymnastik? Oder hier war von „Bewegungsnischen“ die Rede? (Ich bin erst beim Schlankttraining Teil 5, kommt dazu noch was?)
Hat jemand Erfahrung mit dem 1-Minuten-Körpercheck?

Worüber ich mir auch Gedanken mache, ist, dass ich bei dieser Bewegungsgeschichte kaum auf meinen Körper achte. Da herrscht dann doch mein Verstand, der dann sagt, ich müsse mich bewegen, wenn ich abnehmen will. Ich habe sogar Probleme damit, mal einen Tag gar keinen Sport zu machen. Da müsste ich mir wahrscheinlich auch ein wenig den Druck nehmen, oder? Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

LG
Silly



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offline Corax  

585 Beiträge

D - Bayern
Beitrag Re: Warum Sport allein nicht reicht  28.11.2006 • 18:39


Wenn ich so nachdenke, kann ich die Theorie, was mich betrifft, schon bestätigen. Ich mache seit vielen Jahren viel Sport.
Vor der Geburt waren es immer so 3 bis 4 mal in der Woche Studio mit immer 1 Stunde Crosstrainer oder Stepper. Im Sommer viel Radeln, auch anspruchsvolle Mountainbikestrecken.
Seit der Geburt von Laura gehe ich wieder 3x die Woche je einen Km schwimmen.
Und gewichtstechnisch? - Eigentlich tut sich nichts. Ich bin ungefähr auf dem Niveau vor der SS.

Die Langzeiterfahrung vor der SS zeigt mir, dass es nicht hilft, sich nur auf den Sport zurückzulehnen. Ich war zwar immer topfit, nix war wabbelig. Aber trotzdem war ich immer übergewichtig und nie ein Spargel.
Ich finde die "Bewegungsnischen" eine gute Idee.
 
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offline Jaana  

40 Beiträge

Südburgund/Frankreic
Beitrag Re: Warum Sport allein nicht reicht  29.11.2006 • 10:04


Ich bin jetzt mit dauerhaften Sport nicht so vertraut, aber ich weiß von mir auch, dass ich z.B. auch nicht mehr abgenommen habe, als ich täglich mit dem Fahrrad zum Reiten dort 1-3 Stunden mit den Pferden gearbeitet habe. Mit der Zeit hat sich mein Körper - wie es oben schon erwähnt wurde - eben daran gewöhnt.

Meine Mutter meinte zu dem Thema: wer sich trainieren möchte -egal aus welchem Grund jetzt - sieht zu, dass er einmal an seinem Tag an seine Grenze kommt. Das erst kann die Kondition logischerweise steigern. Was man macht, wenn man immer steigende Anforderungen hat, habe ich mir noch nicht überlegt.... man sieht, hier spricht ein totaler Laie^^ Ich habe aber das Gefühl, dass man eben abwechslungsreich sein kann.

Naja, ich kenne das halt eher aus dem Pferdesport als aus Beschäftigung mit meinem eigenen Körper. Ich baue meine Pferde immer auf, indem ich sie abwechslungsreich beschäftige ... vorher war irgendwo mal von einem Überraschungseffekt die Rede - das finde ich sehr gut ausgedrückt.



Hakuna Matata
 
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offline Silly  

56 Beiträge

D - Hamburg
Beitrag Re: Warum Sport allein nicht reicht  29.11.2006 • 15:19


@ 7schlaeferchen:

Kannst du mir noch etwas zu diesen "Bewegungsnischen" sagen? Was genau ist damit gemeint?


@ Jana:

Also doch eher abwechslungsreich und immer mal was Neues? Beim Joggen könnte ich ja z.B. auch immer mal wieder eine Sprint-Strecke einlegen, oder?

Hat jemand denn Erfahrung mit dem 1-Minuten-Körper-Check? Ich habe den zwar schon mal ausprobiert, kann mir aber ehrlich gesagt, nicht so richtig vorstellen, dass der wirklich irgendwas bewirken soll? nunja



Fange jetzt zu leben an und zähle jeden Tag als ein Leben für sich. (Seneca)
 
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offline Jaana  

40 Beiträge

Südburgund/Frankreic
Beitrag Re: Warum Sport allein nicht reicht  29.11.2006 • 20:01


Zitat von Silly

@ Jana:

Also doch eher abwechslungsreich und immer mal was Neues? Beim Joggen könnte ich ja z.B. auch immer mal wieder eine Sprint-Strecke einlegen, oder?

Hallo!

z.B. Oder auch, was dich vielleicht geistig beschäftigt, wie z.B. mal woanders lang oder einen berg hoch. oder mal 3 tage hintereinander nen längeren sprint laufen und dann einen tag eher ganz entspannt.

aber wie gesagt - ich bin kein experte auf dem gebiet!!!

VLG
Jaana



Hakuna Matata
 
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offline rrftbd  

464 Beiträge

D - Wiesbaden
Beitrag Re: Warum Sport allein nicht reicht  19.01.2007 • 08:04


Zitat von Silly

Mich beschäftigt schon seit längerem die Sache mit der täglichen Bewegung bzw. dem Sport.

Ich kann euch bestätigen, dass der Körper sich an die regelmäßige Anstrengung gewöhnt. Ich jogge 3 bis 4 mal die Woche und nehme dadurch kein bisschen ab. Allerdings habe ich Angst, dass ich zunehme, wenn ich nur einmal joggen würde. Aber mir fehlt die Bewegung auch, wenn ich z.B. durch Urlaub mal nicht dazu komme.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

LG
Silly

Ja,... ich!

Ich habe vor einem Jahr mein Sportprogramm verändert. Aufgestockt. Und hab innerhalb von 6 Wochen dann einfach so 1,5 - 2 kg gelassen... hab mich gefreut und das war es dann.

Es reichte de Sommerurlaub, sie waren zurück und blieben. Der Sport in aufgestockter Form blieb auch, und ich nehme nicht weiter ab nur wegen des Sports. Leider. Nachteil also.

Allerdings: Durch den regelmässigen Sport ist man eben wirklich nicht schwabbelig, Vorteil!



Liebe Grüße, rrftbd

Lächeln! Dann lächeln andere zurück!
 
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