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offline christa  

nicht registriert
Beitrag LOGI - oder doch nicht?  04.02.2005 • 10:10


Habe hier einen schönen Artikel gefunden. Am besten gefällt mir die Pyramide am Schluß. Endlich mal eine Pyramide, die meiner Einstellung von einem gesunden Leben entgegen kommt.

Guckst du hier?!

Gruß Christa
 
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offline J.Pietrzak  

319 Beiträge

D - Dortmund
Beitrag Re: LOGI - oder doch nicht?  04.02.2005 • 10:41


Hallo Christa,

die Beitrag und die Ernährungspyramide sind super und auch meine Vorstellung von gesunder Ernährung.

Gruß Jeanette



Es grüßt euch vom ganzen Herzen,
die fröhliche Jeanette
 
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offline tremi  

540 Beiträge
Beitrag Re: LOGI - oder doch nicht?  04.02.2005 • 10:53


Ich bin entsetzt!

Sven David Müller ist mir bekannt aus "Diät-Duell" auf RTL, sonntags 16.45 h, wo er als Diätcoach der Atkinsgruppe kläglich versagte. Absolut inkompetent! Sieht man ja im Link daran, dass er LOGI mit GLYX gleichsetzt, was es absolut nicht ist!

Wer etwas über LOGI erfahren möchte, sollte sich im deutschsprachigen Raum an Dr. N. Worm halten. Im englischsprachigen Raum ist Walter Willett empfehlenswert.

Die diaita-Pyramide ist um einiges besser als die klassische Ernährungspyramide, allderings m. E. zu kohlenhydratlastig. Für Ausdauersportler ist die KH-Menge akzeptabel. Steht ja auch da: Ausdauersport täglich!

Bleibt bloß das Problem, dass die wenigsten Übergewichtigen täglich Ausdauersport betreiben ... denn wer täglich Ausdauersport betreibt (45-60 Min.), wäre je nach Stärke des Übergewichts spätestens nach 6 - 24 Monaten normalgewichtig.

Das ist meine Meinung dazu.
Aber jeder darf denken und essen, was er will zwinkern

LG,

tremi



Essen macht schlank!
 
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offline Ute  

2.173 Beiträge

D - Niedersachsen
Beitrag Re: LOGI - oder doch nicht?  04.02.2005 • 11:39


Hallo!

Stimme dem Beitrag von Tremi voll zu.

Z. B. diese Aussage hier:
"Rindfleisch relativ viele ungesunde Transfettsäuren"

Industriell entstandene Transfette unterscheiden sich von natürlichen Varianten.

In Rind (Butter, Milch, Milchprodukten, Lamm und Kalb) steckt die konjugierte Verwandte der Linolsäure (CLA). Sie bremst das Stresshormon Cortisol. In zahlreichen Tierstudien wurde bestätigt, dass die Säure vor Krebs schützt.

> Es scheint mir, dass die LOGI-Pyramide auch zur Absatzförderung von Fleisch- und Fleischprodukten missbraucht wird.

Darum stehen auch Gemüse und Obst sowie die gesunden Fette wie Raps- und Olivenöl als Basis bei der Logi-Pyramide?

Übrigens wird Logi gerade in der aktuellen Ausgabe von "Der Internist" 1-2005, S. 57 ff, empfohlen: "an der "glykämischen Last orientierte Kohlenhydratzufuhr und die adäquate Aufname ungesättigter und mehrfach ungesättigter Fette uner Betonung der Eiweißzufuhr. ... die Lebensmittelauswahl nach GL verbessert die Stoffwechsellage bei metabolischem Syndrom."

Nachdem ich "Syndrom X" gelesen hatte, leuchtete mir das alles auch sehr ein. Überzeugt hat mich dann, wie es mir mit Logi wesentlich besser geht (keine Mittagsmüdigkeit mehr, überhaupt fitter, keine Blähungen mehr, nebenbei abgenommen ...).

Warum also nicht mal 14 Tage ausprobieren? Aber bitte richtig und nicht ein abgewandeltes Logi, was dann doch nicht so funktioniert. zwinkern

Viele Grüße
Ute
 
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offline Ute  

2.173 Beiträge

D - Niedersachsen
Beitrag Re: LOGI - oder doch nicht?  04.02.2005 • 11:47


Logi ist eigentlich ganz einfach und lässt sich mit den Schlanktipps kombinieren:

Genügend Gemüse und Obst (600 - 800 g oder mehr)
Mind. 3 Port. Gemüse und 2 Port. Obst
Gemüseportionen aber immer größer als Obst
(5 am Tag = Portionen insgesamt, nicht 5 x am Tag)

Gute Fette wie Raps- und Olivenöl - nicht zu wenig, aber auch nicht zu viel.

Genug Eiweißlieferanten - können in moderaten Mengen in jede Mahlzeit eingebaut werden
(am besten mindestens 1 g Eiweiß pro kg Körpergewicht)

Wenn dann noch Platz ist (oder es sein "muss"zwinkern:
Vollkornprodukte oder kleine Portionen Kartoffeln
(aber in Maßen und nicht in Massen - auf die GL achten,
möglichst eine GL von 18 pro Mahlzeit nicht überschreiten)

möglichst wenig und selten:
Weißmehl- und Zuckerprodukte, gesüßte Getränke usw.


Das mit der GL ist auch ganz einfach:
GL = GI in % x g Kohlenhydrate der verzehrten Portion

Aber man braucht wirklich nicht rechnen, wenn man sich an die Gewichtungsempfehlungen hält.

Am Anfang noch auf ein paar Dinge achten, die nachher automatisch laufen:

Auf mind. 5 Portionen am Tag achten, der Schwerpunkt sollte auf Gemüse liegen, weil Obst neben vielen Vitalstoffen auch viel Fruchtzucker liefert. Deshalb beim Obst auf die GL achten.

Eine höhere GL haben auf jeden Fall die Trockenfrüchte. Bei ihnen ist 25 g bereits eine Portion. Bei frischem Obst gilt 125 g als eine Portion. Bei Banane, Granatapfel, Kaki und Litschi zurückhaltend sein, sie haben eine recht hohe GL. Bei Weintrauben auch vorsichtig mit der Menge sein.

Die meisten Gemüsesorten haben eine niedrige GL bei den üblichen Portionen. Ausnahme: Maniok (Cassave), Pastinaken, Mais (Zuckermais), Süßkartoffeln und Yams-Wurzeln. Hiervon nur wenig essen.

Genügend Eiweiß. Dabei genug Abwechslung.

Zu Fleisch-, Geflügel-, Fisch- und Käsemahlzeiten Gemüse oder Obst essen wegen der Säuren-Basen-Balance. Wenn man Gemüse pur ist, auf gutes Öl/Fett dazu achten.

Bei der dritten Stufe auf jeden Fall auf die GL achten!
GI / KH / GL pro 100 g
34 / 67 / 23 - grobkörniges Gerstenbrot
67 / 67 / 45 - Gerstenvollkornbrot
65 / 63 / 41 - grobkörniges Haferbrot
53 / 40 / 21 - Roggenbrot aus Sauerteig
58 / 47 / 27 - Roggenvollkornbrot
71 / 43 / 31 - Weizenvollkornbrot
Knäckebrot hat einen GI von 59-64 und pro Scheibe eine sehr geringe GL.
Das Glyx-Brot soll pro Scheibe (50 g) nur eine GL von 6 haben.
Wer es verträgt, die Vollkornprodukte (am günstigsten die aus Sauerteig) bevorzugen!

Die vierte Stufe ist natürlich zu meiden, aber auch mit Absicht nicht verboten. Aber möglichst nur selten und sehr wenig.

Wenn man schnell abnehmen möchte und auch möglichst schnell günstige Stoffwechselwerte erreichen will, sollte man auch ein Auge auf die Kohlenhydrate haben.

Wenn man sich da hauptsächlich auf die 1. und 2. Stufe beschränkt und wenig KH-armes Obst ist, ist das automatisch gegeben! (Beim Gemüse die o. a. Sorten weglassen.) Man wird auch mit allein der 1. und 2. Stufe mit allen Nährstoffen versorgt:

Auf gute Qualität achten. Genügend Abwechslung.
Auch die guten Öle/Fette sind wichtig (z. B. Omega-3-Fettsäuren).

1. Stufe = oft (Basis)
2. Stufe = häufig
3. Stufe = wenig
4. Stufe = selten
 
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offline Schneeglöckchen  

594 Beiträge
Beitrag Re: LOGI - oder doch nicht?  04.02.2005 • 15:53


DGE-aktuell 05/2004 vom 16.06.2004

Low carb - high fat?
DGE-Expertenworkshop diskutiert über Ernährungsempfehlungen

(dge) Übergewicht und Folgeerkrankungen (z. B. Typ 2-Diabetes mellitus) haben sich zu einer globalen Epidemie mit weiter steigender Tendenz entwickelt. Als wesentliche Ursachen gelten die starke Abnahme der körperlichen Aktivität in Beruf und Freizeit sowie eine nicht angepasste Ernährung. Daher wird heute nach Ernährungsformen gesucht, die auch bei Menschen mit weniger aktivem Lebensstil nicht zu Übergewicht führen. Der Fokus der Debatte liegt zurzeit auf der Frage, inwieweit in einer ausgewogenen Ernährung der Verzehr von Kohlenhydraten insgesamt erniedrigt ("low carb"zwinkern, der Protein- und Fettanteil dagegen erhöht werden sollte. Ob die bisher geltenden DGE-Ernährungsempfehlungen vor diesem Hintergrund auf den Prüfstand müssen, war Thema eines eintägigen Experten-Workshops am 3. Juni 2004 bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE).

Das Fazit der Wissenschaftler: Nach den derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen gibt es keinen Anlass, die bestehenden Ernährungsempfehlungen zu revidieren. Auch weiterhin gilt, dass eine ausgewogene Ernährung mit einer ausgeglichenen Energiebilanz und reichlich körperlicher Bewegung langfristig am ehesten geeignet sind, Übergewicht zu vermeiden oder abzubauen. Die Ernährung sollte reich an komplexen Kohlenhydraten und Ballaststoffen, aber moderat in der Zufuhr von Fetten, insbesondere tierischen Fetten sein. Bei der Auswahl der Lebensmittel sollten Verbraucher aber stärker als bisher auf die unterschiedliche Qualität der verzehrten Kohlenhydrate und Fette achten.

Die Expertenrunde kam zu dem Ergebnis, dass eine Verwendung des Glykämischen Index (GI) lediglich in Teilbereichen, z. B. in der diätetischen Therapie des Diabetes mellitus und bei der Bewertung kohlenhydratreicher Lebensmittel, sinnvoll sein kann.

Hintergrundinformation: Eine Verringerung der Kohlenhydratzufuhr in der Ernährung ist auch im Hinblick auf die Prävention ernährungsmitbedingter Krankheiten nicht notwendig. Daher gilt weiterhin die Empfehlung der DGE, mindestens 50 % der zugeführten Energie in Form von (überwiegend komplexen) Kohlenhydraten zu verzehren (also Brot, Nudeln, Reis oder Getreideflocken, alle möglichst aus Vollkorn sowie Gemüse und Obst). Diese Lebensmittel liefern reichlich Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe und sorgen gleichzeitig für eine gute Magenfüllung und somit Sättigung. Auf Grund des verlangsamten Einstroms der Kohlenhydrate ins Blut werden unerwünscht hohe Blutglucosespiegel vermieden. Auch der Insulinstoffwechsel wird weniger belastet. Eine solche Ernährung erlaubt es außerdem, eine hohe Ballaststoffzufuhr zu erreichen (mindestens 30 Gramm pro Tag), die bei der Prävention von Erkrankungen von großer Bedeutung ist.

Auch die Empfehlung eines moderaten Fettkonsums ist wissenschaftlich stichhaltig und bedarf keiner Änderung, da epidemiologische Studien eindrucksvoll zeigen, dass die Entstehung von Übergewicht und Adipositas mit all ihren negativen Folgen für die Gesundheit durch einen hohen Energiekonsum gefördert wird. Fetthaltige Lebensmittel haben nach wie vor einen hohen Anteil an der Energiezufuhr, eine Einschränkung dieser Lebensmittel ist daher eine vorzügliche Maßnahme für ein erfolgreiches, langfristiges Energiemanagement. Für die Krankheitsprävention ist neben der Vermeidung von Übergewicht dabei die Fettqualität bedeutsam: Der Konsum gesättigter Fettsäuren sollte zugunsten einfach- und mehrfach ungesättigter Fettsäuren verringert werden. Bei den mehrfach ungesättigten Fettsäuren sollte die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren (z. B. in Meeresfischen, wie Makrele, Hering, Thunfisch und Lachs, oder in Raps- oder Walnussöl) erhöht werden, um das Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren zu Omega-6-Fettsäuren zu verbessern.

Keinen Änderungsbedarf sehen die Experten auch bei den Empfehlungen zur Mindestaufnahme von Proteinen (empfohlene Menge: 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht am Tag). Eine darüber hinausgehende Proteinzufuhr ist jedoch unbedenklich, sofern nicht mehr als 2 g Protein je kg Körpergewicht aufgenommen werden. Protein (Eiweißzwinkern hat einen stark sättigenden Effekt. Fettarme, proteinreiche Lebensmittel, wie mageres Fleisch oder Fisch, Quark oder Hülsenfrüchte, können also durchaus eine wichtige Rolle auf dem Speiseplan spielen.

In Zusammenhang mit der "low carb"- Diskussion wird zunehmend der Glykämische Index (GI), also die individuelle Blut-Glucose-Antwort auf ein kohlenhydrathaltiges Lebensmittel, als Bewertungskriterium für die Lebensmittelauswahl eingesetzt. Lebensmittel mit geringerem GI gelten dabei als günstig. Ausgangspunkt für die Verwendung des GI ist die Hypothese, dass ein niedriger GI der Kost mit einem präventivmedizinischen Nutzen verbunden ist und beispielsweise der Entstehung von Adipositas oder Diabetes mellitus vorbeugt. Da bisher der Beweis für diese Hypothese in einer gut kontrollierten Interventionsstudie mit aussagekräftiger Studiendauer fehlt, wird dies jedoch kontrovers diskutiert.

Der GI in seinem jetzigen Ansatz eignet sich darüber hinaus aufgrund vieler methodischer Schwierigkeiten bei der Bestimmung und fehlender Beweise der Wirksamkeit in Langzeitstudien noch nicht als zuverlässiges, generelles Instrument zur Bewertung der Lebensmittelqualität. Er schwankt z. B. von Person zu Person, hängt von der Sorte und Zubereitung der Lebensmittel ab und wird durch die Zusammensetzung der Mahlzeit beeinflusst.

Selbst bei einer besseren Datenlage kann der GI nur bei der Beurteilung kohlenhydrathaltiger Lebensmittel eine Rolle spielen. Ein niedriger GI bei fettreichen Lebensmitteln sollte nicht dazu führen, dass diese Lebensmittel bevorzugt gegessen werden, da sonst aufgrund der hohen Energiedichte die Gefahr einer überkalorischen Ernährung und damit des Übergewichts besteht.


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© 2004 Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.
 
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offline Schneeglöckchen  

594 Beiträge
Beitrag Re: LOGI - oder doch nicht?  04.02.2005 • 15:54


Glyx und low carb – die neuen Zauberformeln zum Schlankwerden?

http://www.vzhh.de/~upload/vz/VZTexte/TexteErnaehrung/Glyx.htm
 
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offline Ute  

2.173 Beiträge

D - Niedersachsen
Beitrag Re: LOGI - oder doch nicht?  04.02.2005 • 16:27


Ja, ja, wer's glaubt, wird selig.
Prof. Pudel meint ja auch, dass man erst ab 500 g Kohlenhydraten täglich zunimmt. http://www.pudel.de
http://www.was-wir-essen.de/fusetalk/categories.cfm?catid=15
http://www.systemed.de (rechts Pressestimmen zum Buch / Thema)

Warum fordert eigentlich die DGE immer Langzeitstudien für Logi, wo sie doch für ihre Ernährungsempfehlungen keine vorweisen können?

Ist ja auch egal, meine eigene Langzeitstudie funktioniert. zwinkern

Was ich bloß fürchterlich ärgerlich finde: Ich bekomme erst vier Stunden oder später nach dem Mittagessen langsam wieder Hunger. Dabei trinke ich doch so gerne Kaffee mit ein paar Keksen und wenig 70%-Schoko.
 
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offline christa  

nicht registriert
Beitrag Re: LOGI - oder doch nicht?  04.02.2005 • 17:22


ich geb es auf. Ich hoffe, daß hier noch viel sind, die sich weder von LowCarb, LowFett, LoKcal oder angelehnten Ernährungsformen beeinflussen lassen, sondern endlich anfangen wirklich auf ihren Körper zu hören. Wenn er dann mehr Eiweiß und Fett fordert - ok, wenn er aber mehr Kohlehydrate fordert auch OK.

Wir alles sind uns einig, daß es nur funktioniert, wenn wir uns viel Bewegen - möglichst Ausdauersport(wer hier viel macht hat bekanntermaßen auch einen höheren KH-Bedarf) und wir möglichs oft in die Gemüsekiste greifen. Außerdem sind wir uns einig, daß es besser ist weitesgehend auf Weißmehlprodukte und Zukcer zu verzichten.

Da ich selber Eßgestört bin, weiß ich aber, daß diese Trends/Wissenschaften einendavon abbringen auf seinen Körper zu hören und man sich nur noch mit den Studien beschäftigt und zwanghaft versucht das was dort geschrieben steht umzusetzen - und zwar übertrieben konsequent. Nach einer gewissen Zeit hat man die Nase voll und bricht ab. Und genau deshalbversuche ich hier immer eine Gegenpol zu "Ute" als Stellvertreterin für LOGi zu setzen. Wenn wir es nicht schaffen auf unseren Körper zu hören, werden wir - und gerade die Eßgestörten niemals wirklich frei sein können.

Gruß Christa
 
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offline Angelika Stein  

Autorin
3.017 Beiträge


D - Glückstadt
Beitrag Re: LOGI - oder doch nicht?  04.02.2005 • 20:05


Meine Antwort von hier
http://www.schlanktipps.de/index.php?modul=forum/showthread.php&threadid=5097&entries=0#post49527


sollte eigentlich in diesen Thread
lg



Online Workshops: Abnehmen, Gesundheit, Ordnung
http://www.unitonet.de/workshops/
 
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offline christa  

nicht registriert
Beitrag Re: LOGI - oder doch nicht?  04.02.2005 • 20:30


Angelika - danke!
 
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offline tremi  

540 Beiträge
Beitrag Re: LOGI - oder doch nicht?  04.02.2005 • 23:26


Ich bin natürlich auch der Meinung, dass jeder selbst entscheiden sollte, wie er sich ernährt.

Dennoch möchte ich euch den folgenden Link nicht vorenthalten. Es ist eine Übersicht der essentiellen Stoffe, die für den menschlichen Organismus unentbehrlich sind und die er nicht selbst synthetisieren kann.

http://de.wikipedia.org/wiki/Essentielle_Stoffe#Essentielle_Fetts.C3.A4uren

Kohlenhydrate tauchen dort nicht auf, sind also nicht essentiell.

Ehrlich gesagt kann ich nicht nachvollziehen, wieso diverse Ernährungsgesellschaften jahrelang empfehlen, man solle sich bis zu 55% von nicht essentiellen Stoffen ernähren.

Das erscheint mir in Zeiten in denen der Nährstoffgehalt der natürlichen Nahrungsmittel, laut Berichten, nicht mehr optimal ist (zu wenige Mineralstoffe im Boden ... etc) nicht sinnvoll. Da esse ich doch lieber mehr essentielle Nahrungsmittel (Eiweiß, Fett, Obst und Gemüse) um meinen Bedarf zu decken.

tremi



Essen macht schlank!
 
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offline beast  

539 Beiträge

D - Bayern
Beitrag Re: LOGI - oder doch nicht?  04.02.2005 • 23:55


Wikipedia und Google wissen viel, aber nicht alles. Ich würde mich nie darauf verlassen.
Auch bin ich Aussagen, die nicht belegt werden gegenüber sehr kritisch. "Langzeitstudien"... was ist denn das? Stichprobenauswahl? Anzahl der Teilnehmer? Störfaktoren? Validität? Da sagt mir mein Körper viel deutlicher was gut ist!
Wenn ich Lust auf Bananen hab eß ich Bananen und wenn ich Lust auf Brot hab Brot. Und wenn ich 5x am Tag Obst will eß ich das auch und zwing dann doch nicht Gemüse rein nunja
Ich versuch zumindest das umzusetzen. Oft kommt dann doch der "Störfunk" der noch so viel lauter ist und sagt "Schoki wär doch so viel besser", oder die Faulheit, die mir sagt: "Du hast kein Apfel da. Mach Dir halt stattdessen irgendwas".

Aber sich was reinzudrücken, nur damit man ein SOLL erfüllt ist doch quatsch, für mich zumindest.

Die Eßpläne wollten wir doch hinter uns lassen, oder? zwinkern



Es gibt auf der ganzen Welt einen einzigen Weg, den niemand gehen kann außer Dir.
Frag nicht wohin er führt.
Geh ihn!
Friedrich Nietzsche
 
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offline Sternschnuppe  

266 Beiträge

D - Düsseldorf
Beitrag Re: LOGI - oder doch nicht?  05.02.2005 • 01:37


Ich bin ziemlich entsetzt, wenn ich diese seitenlangen Beiträge lese! Das kann es doch wirklich nicht sein, dass ich mich überwiegend mit vielen oder wenigen Kohlehydraten, hohen oder niedrigen Glyxen usw ... beschäftige, die Transfette gegen die Omegas abwäge, die Pastinaken weglasse oder esse oder --- Ich werde dabei ganz irre und kann aus Frust nur noch auf Fressattacken zurückgreifen...
Solange ich nötig habe mich derart intensiv mit dem Essen zu beschäftigen, vergeht mir jeglicher Genuss. Von daher fände ichs viel hilfreicher, Unterstützung dabei zu haben, wie ich es wieder lernen kann, mich in meinem Körper wahrzunehmen, Hunger und Durst zu spüren und zu lernen diese Signale zu deuten!



Sternschnuppe
 
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offline Ellischa  

1.165 Beiträge

D - Nürnberg
Beitrag Re: LOGI - oder doch nicht?  05.02.2005 • 06:42


Hallo Sternschnuppe,

es ist jetzt einfacher gesagt als getan: versuche auf Deinen Körper zu hören.
Ich habe mir ein LOGI-Kochbuch gekauft, weil mir die Gerichte daraus zugesagt haben, weil es einfach lecker klang. Und dann habe ich zwei Tage (nur zwei!!!) Gerichte daraus gegessen (das ist bei mir meist so: neues Kochbuch und es wird probiert ohne Ende breites Grinsen ). Am dritten Tag hat mein Kreislauf verrückt gespielt. Ja, ich weiß, ich habe nicht beachtet, daß ich täglich Ausdauersport mache und daß ich daduch Kohlehydrate brauche. Ich bin über Nudeln hergefallen, wie eine Verrückte breites Grinsen . Das Kochbuch werde ich nicht verbannen, aber ich werde nur ab und zu mal daraus kochen.
Letzte Woche hatte ich Heißhunger auf Orangen. Ich habe diesen Heißhunger nachgegeben und täglich 2 - 3 Orangen gegessen. Jetzt stelle ich fest, daß meine Müdigkeit weg ist, daß ich wieder munter bin. Ist es nicht der Körper, der selbst die gesunden Dinge fordert?

Jedoch werde ich nie lernen, auf meinen Körper zu hören, wenn ich mich an feste "Ernährungsvorschriften" halte.

Sternschnuppe, habe Mut, Deinen Körper zu vertrauen. Er sagt Dir, was gut für Dich ist!
Beobachte Dich und Deinen Körper, wie es Dir geht, wenn Du täglich Obst ist. Schreib es auf, was gut war. Erwarte keine Wunder, es geht langsam. Manchmal ganz arg langsam.

Ab und zu höre ich auch nicht auf meinen Körper, mittlerweile bestraft er mich: Völlgefühl, Magendrücken, Blähungen, Verstopfungen, aber auch: Müdigkeit, Lustlosigkeit etc.

Habe Mut!

Viele Grüße
Ellischa



Ich weiß, daß Träume nur in Erfüllung gehen, wenn man selbst etwas dafür tut.

(Morgan Freeman)
 
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