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offline rrftbd  

464 Beiträge

D - Wiesbaden
Beitrag Sport: Muss oder Drang?  18.04.2005 • 16:40


Es gibt hier in meiner Umgebung wirklich Leute die rennen um die HÄuser immer zur gleichen Zeit, manchmal kommt ein Jogger an meinem Küchenfenster vorbei und ich weiß, gleich ist es 18 Uhr... und die rennen und rennen und scheinen es auch nicht lassen zu können, während ich hätte ich die Wahl oft die Couch vorziehen würde...ich walke aus Vernunft und Abnehmwünschen.

Wer hat die Erfahrung gemacht, dass das irgendwann umschlägt in dies "Sport-brauchen" als Ausgleich? Versteht ihr was ich meine??? Au mann... ich find es so schwer:_ normal gesund weiter essen und mehr bewegen? oder diät machen - dann jojo... also eigentlich lieber bewegen und normal essen... aber..... nunja rrftbd



Liebe Grüße, rrftbd

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offline charlieblümchen  

737 Beiträge

D - Bayern
Beitrag Re: Sport: Muss oder Drang?  18.04.2005 • 17:39


Ich habe hier zuhause das beste Beispiel, dass es ein Drang ist. Nur leider nicht bei mir. Ich war zwar schon nahe dran, aber durch eine längere Pause bin ich wieder in die Phase, Vernunftsport gefallen.

Mein Mann macht ungefähr 5 mal die Woche Rennradsport, er braucht das. Allerdings hat er auch noch einen anderen Ehrgeiz, den ich nicht kenne, er will sich verbessern und arbeitet nach einem Trainingsplan.
Das kann ich mir für mich gar nicht vorstellen.

Irgendwie scheint er einfach keinen Schweinehund zu besitzen, sondern nur ich. zwinkern
VG charlieblümchen



Es ist normal, verschieden zu sein.
 
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offline Agrippine  

762 Beiträge

D - Würzburg
Beitrag Re: Sport: Muss oder Drang?  18.04.2005 • 17:43


Huhu,

also, bei mir ist's wohl irgendwann umgeschlagen, und ich kann noch nicht mal genau sagen, wann ...

Vor zwei oder drei Jahren hab ich mit Yoga angefangen, letzten Herbst mit dem Trampolin, im März mit Bauchtanz (huhu, Stephchen) und dann vor 5 Wochen mit Krafttraining für den Rücken. Irgendwie hat sich mein Kalender so nach und nach gefüllt, dass ich 4 feste Termine in der Woche habe und die freien Tage geh ich auf's Trampolin, weil's einfach riesig Spaß macht! Insgesamt ist's alle zwei Wochen wohl so, dass ein Tag ohne Sport bleibt, weil es sich halt so ergibt.
An den Wochenenden, wo ich im Lande unterwegs bin, und nicht zum Sport komme, werde ich unruhig und fühle mich, als würde mir der 'Auslauf' fehlen, dann kann's schon mal passieren, dass ich mich gar nicht hinsetzen 'kann', sondern zumindest ne Runde spazieren oder halt etwas 'rumhüpfen' muss - und das Hüpfen ist wörtlich zu nehmen. Wenn ich dann Sonntags abends wieder zu Hause bin, geh ich wenigstens noch eine halbe Stunde auf's Trampolin.

Wie gesagt, ich kann selbst gar nicht sagen, was den Umschwung gebracht hat, und vor allem was dafür gesorgt hat, dass ich das alles in keiner Weise mehr als Pflicht, sondern als pures Vergnügen sehe. Vielleicht der schleichende Übergang, die Vielfalt, dass bei 4 der Termine andere Leute beteiligt sind, bestimmt auch die Trampolingruppe, bei der ich seit Februar die Zeiten auswerte, und in der OnlineGruppe haben wir auch noch einen Statistik-Thread, wo wir unseren Sport aufschreiben.

Im Laufe der Zeit wird's Dir sicher ähnlich gehen, gib Dir nur die Chance dazu!

Liebe Grüße, Agrippine (die sich schon auf's Trampolin heute abend freut)
 
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offline Newfi  

322 Beiträge

D - Nürnberg
Beitrag Re: Sport: Muss oder Drang?  18.04.2005 • 18:22


Bei mir ist es eindeutig ein Drang. Ich brauche meinen täglichen Lauf, er gehört einfach zum Tagesablauf dazu. Wie sehr mir das Laufen fehlt, habe ich erst dieses Jahr erfahren müssen, als ich mir das Knie verstaucht hatte und nicht laufen konnte. Die Zeit war einfach schrecklich. Jetzt bin ich so froh, dass alles wieder in Ordnung ist, dass ich mich manchmal richtig bremsen muss, um nicht gleich wieder zuviel des Guten zu tun.
Dazu wäre allerdings zu sagen, dass ich schon immer gern gelaufen bin, und mir nicht zuletzt deshalb auch diesen Sport ausgesucht habe.
Vielleicht hast du "deinen Sport" einfach noch nicht gefunden?
Viele Grüße
Newfi.



Bekennende Täglich-Läuferin
 
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offline rrftbd  

464 Beiträge

D - Wiesbaden
Beitrag Re: Sport: Muss oder Drang?  18.04.2005 • 19:28


Doch, ich bin früher mal gejoggt, dann kam die Bandscheiben-OP und danach walke ich seitdem und das ist manchmal einfach langweilig. Zu Hause mein Crosser, na ja *guckandiewand*. ... DasJoggen war gut. rrftbd



Liebe Grüße, rrftbd

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offline globine74  

282 Beiträge

CH - Zürcher Weinland
Beitrag Re: Sport: Muss oder Drang?  18.04.2005 • 19:56


Auch ich brauche den Sport mittlerweile als Ausgleich zu meinem ziemlich intensiven Tagesablauf. Ich finde es gut, wenn ich mir einfach einige Zeit freischaufle und nach draussen gehe um zu walken. Manchmal, wenn ich mich im Geschäft sehr geärgert habe, oder auch wenn mich die Kids auf Hundertfünfzig gebracht haben, ist es richtig gut, einfach die Laufschuhe zu schnüren und loszuwalken..., ich beruhige mich spätestens wenn ich im Wald bin...da kann ich mich einfach nicht mehr aufregen und muss die Natur und die frische Luft geniessen. Wahrscheinlich tut auch die Extra-Portion Sauerstoff noch etwas dazu. Auf jeden Fall bin ich, wenn ich wieder zuhause bin, wieder ausgeglichen, zufrieden und ruhig.
Und meine Ausdauer hat sich auch sehr verbessert. glücklich

Grüessli

Heidi
 
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offline charisma  

914 Beiträge
Beitrag Re: Sport: Muss oder Drang?  18.04.2005 • 20:09


Hallo,
ich glaube, bei mir schwingt es gerade um, denn tagsüber kann ich es mir meistens nicht so recht vorstellen, abends laufen zu gehen, aber dann bin ich daheim, hab die Hausarbeit gemacht, ein bißchen Zeug sortiert und was so anfällt, und dann ... geh ich laufen. Ist mir dann ein richtiges Bedürfnis, ehrlich. Heute hab ich mich zurückgehalten, weil ich mich gestern ausgepowert hab und trotzdem schlechter war als üblich, also nehm ich mir den Tag "frei" - ich würde aber schon gerne, ich merke es genau. Ich bin aber noch nicht so weit, dass ich es wirklich brauche. Noch nicht.

lg, charisma



Wer mich dick liebt, liebt mich auch dünn.
 
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offline Miezcat  

853 Beiträge

D - Niedersachsen
Beitrag Re: Sport: Muss oder Drang?  19.04.2005 • 00:34


Hallo,

ein Tag ohne mein Trampolin ist für mich kein guter Tag, das brauche ich morgens als erstes, das ist meine halbe Stunde, ohne die bin ich nur ein halber Mensch.
Mein Trampolin steht draußen auf der (überdachten) Terasse auch im Winter, da bin ich eben im Dunkeln und mit 3 Paar Socken gehüpft.

L.G.
Miezcat



Wer etwas nicht will findet Gründe. Wer etwas will Wege.
 
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offline Balua  

570 Beiträge

D - Bamberg
Beitrag Re: Sport: Muss oder Drang?  19.04.2005 • 01:31


Hallo,

ich glaube auch, dass sich das nach und nach entwickelt. Am Anfang muss man sich und seinen Körper erst mal an Bewegung gewöhnen. Dann macht man es irgendwann zur Routine, an die man sich aber immer wieder erinnern muss. Und irgendwann macht man es dann einfach von selbst.

Ich mache jeden morgen 15 Minuten Yoga. Das gehört für mich inzwischen zu einem normalen "Lern-/Arbeitstag" dazu. Wenn ich das nicht mache, fällt es mir fiel schwerer mit meinen Aufgaben in den Tritt zu kommen. Ich mache das gleich nach dem Aufstehen, vor dem Frühstück. Dabei werde ich wach und kann mich schon mal mental auf einen produktiven Tag einstellen. (Na ja, zumindest ein bisschen produktiv. zwinkern )

Ich hoffe, dass mir das mit anderem Sport auch noch gelingt. Beim Schwimmen gehen bin ich eher in dieser Routine-Phase, wobei ich mich auch immer gerne mal rausrede. Momentan bin ich vom Laufen ganz begeistert, kann aber gar nicht einschätzen, wo ich damit wohl stehe.... Warten wir mal ein paar Wochen ab, dann weiß ich es. breites Grinsen

Als langfristiges Ziel hab ich auf jeden Fall, dass ich in einem Jahr auf mein Sportprogramm nicht mehr verzichten kann, dass es dann wirklich zum Drang geworden ist. Darauf freue ich mich jetzt schon, weil ich merke, wie gut es mir tut!

Ich finde diese Diskussion hier übrigens total interessant. Bis heute war mir das noch gar nicht so bewusst, dass meine morgendlich Yoga-Einheit schon mehr als Routine ist! Von selber habe ich einfach nicht darüber nachgedacht. überrascht

Liebe Grüße, Anna



Keep Smiling!
 
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offline bobby  

443 Beiträge

D - Bodensee
Beitrag Re: Sport: Muss oder Drang?  19.04.2005 • 13:08


Hallo,

also ich kann mich den Vorschreiberinnen nur anschließen. Sport ist für mich wirklich zu einem elementaren Bedürfnis geworden. Habe 1x die Woche einen festen Termin in der Gruppe und ansonsten bin ich fast täglich auf dem Trampolin. Am Wochenende dann noch mit dem Freund radfahren. Also ich möchte nicht mehr drauf verzichten. Wenn ich länger als einen Tag nichts gemacht habe, fehlt mir wirklich was. Es macht mir einfach Spaß, mich auszutoben, wenn der Puls hochgeht und der Schweiß anfängt zu rinnen.
Das ganze hat auch zur Folge, dass ich mich insgesamt mehr bewege, z.B. meist zu Fuß zur Arbeit gehe, öfter mal aufstehe etc. So stundenlang auf der Couch liegen, ist gar nicht mehr drin - eigentlich auch schade, wenn ich länger drüber nachdenke zwinkern

Schönen Tag noch
Gruß Bobby



Es ist was es ist sagt die Liebe
 
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offline rrftbd  

464 Beiträge

D - Wiesbaden
Beitrag Re: Sport: Muss oder Drang?  21.06.2005 • 21:43


Und denkt ihr dass ihr allein durch das MEHR an bewegung abgenommen habt????? Gespannte Grüße, Rrftbd



Liebe Grüße, rrftbd

Lächeln! Dann lächeln andere zurück!
 
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offline charlieblümchen  

737 Beiträge

D - Bayern
Beitrag Re: Sport: Muss oder Drang?  21.06.2005 • 21:55


Hallo, ich kenne viele die mit dem Sport nicht unbedingt Kilos losgelassen haben, aber vor allem eine Figurveränderug erhalten haben. Ein trainierter Körper ist anders proportioniert und straffer, auch wenn die Waage immer noch das gleiche anzeigt.
Allerdings haben sicher auch viele mit der Umstellung auf mehr Bewegung und der damit verbundenen Ernährungsumstellung an Gewicht verloren.
Gruß charlieblümchen



Es ist normal, verschieden zu sein.
 
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offline christa  

nicht registriert
Beitrag Re: Sport: Muss oder Drang?  22.06.2005 • 06:26


...ich weiß nur, daß ich bei fehlender Bewegung ganz, ganz schnell zunehme und ich gar kein Gewicht loswerde wenn ich bewegungsmäßig zu kurz komme. Bei mir reicht die Ernährungsumstellung alleine nicht.

Davon abgesehen fühle ich mich in einem sportlichen Körper deutlich wohler als in einem schlappen - unabhängig vom Körpergewicht.


Gruß Christa
 
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offline kara  

141 Beiträge

CH - Zürich
Beitrag Re: Sport: Muss oder Drang?  22.06.2005 • 07:35


bei mir ist der tägliche sport ein muss, ja schon fast ein drang.

früher stöhnte ich, wenn ich pro woche einmal handballtrainung und noch einen match hatte - heute nerve ich mich, wenn ich mein sportpensum nicht durchziehen kann.

abgenommen habe ich mit dem sport schon, aber nicht alleine wegen des sports. mir wurde mal gesagt, dass 30 % gewichtsabnahme durch sport und 70 % durch ein verändertes essverhalten erzielt würden.

der körper wird straffer und fester, aber erst seit ich zweimal pro woche krafttraining eingebaut habe. und durch yoga (bin noch anfängering) wird der körper beweglicher und geschmeidiger.

auch bin ich weniger müde, selten bis nie krank und kippe nicht gleich um, wenn wir mal eine wanderung unternehmen oder ich den wocheneinkauf alleine heimschleppe zwinkern
 
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offline BigMama  

811 Beiträge

D - Wuppertal
Beitrag Re: Sport: Muss oder Drang?  22.06.2005 • 09:11


Hallo,
rrftb, wenn du doch einen Crosstrainer zu Hause hast...
Steht der in der Nähe des Fernsehers? Ich hab auch so ein Rad zu Hause im Schlafzimmer vor dem Fernseher. Ich habe feste Serien, die ich regelmäßig schaue. Vielleicht kannst du dich dabei einfach mal darauf setzen und anfangen etwas zu tun.

So hab ich früher mal angefangen, erst nur 10 Minuten, dann ein bisschen intensiver, so daß ich ins Schwitzen kam, dann 15 Minuten...
Heute fange ich auch wieder an, denn nach dem Umzug hab ich mich da seltenst drauf gesetzt. Hab mich wieder mit Serien überlistet:
Dienstags Deperate Housewife, Freitrags. Comedy...

Mittlerweilen macht es wieder richtig Spaß.

Laufen? bei uns sind so viele Berge, daß ich denke, ich bin dann sofort aus der Puste. Aber reizen würde es mich schon, allein um vielleicht eine halbe Stunde für mich im Wald zu haben.
Schwimmen? Ich denke oft daran, an den Tagen, wo ich nicht arbeiten muss, morgens einfach Mal Schwimmen zu gehen. Ob ich das in den nächsten Tagen tatsächlich einfach umsetze?

Da ich immer sehr fetthaltig und viel Zucker gegessen habe, viel mir das Sportmachen anfangs sehr schwer. Aber ohne kann ich auch nicht abnehmen.
Ich habe damals zugenommen, als ich keinen Sport mehr machte. Schulsport 4 Stunden fielen plötzlich weg, Leistungsschwimmen aufgehört, am Beckenrand gestanden... und peu à peu nahm ich zu 1-2 Kilo im Jahr.

Ich habe festgestellt, daß ich sogar durch den Sport mehr Appetit auf gesunde Sachen habe. Auf einmal ess ich Obst und Gemüse - Salat.

Aber, ich habe erst meine Essgewohnheiten umgestellt. Da nicht mehr 100 Gramm Fett am Tag verputzt wurden oder sogar mehr, hab ich natürlich auch etwas abgenommen. Dann mit dem Sport angefangen. Das Abnehmen fiel dadurch leichter, ich kann nicht beurteilen, ob es auch schneller oder besser war. Auf jeden Fall fühle ich mich durch den Sport wesentlich besser und ausgeglichener.

Mach regelmäßig ein bisschen, dann geht es zur Routine über und du steigerst es automatisch, weil du plötzlich merkst, "ach 3 Minuten kann ich aber noch...dranhängen"

Liebe Grüße Petra



Liebe Grüße, Petra
 
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