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offline christine  

nicht registriert
Beitrag Rotwein  12.10.2005 • 16:27


Ich habe eine Frage zu TEIL 4.

Ich lese:

Zitat

"Wenn schon Alkohol, dann bitte Rotwein".

Aus welchen Grund sollen wir dem roten Wein den Vorzug geben?

Ich trinke auch gerne mal ein Glas Wein - gerne auch roten. Leider vertrage ich diesen, mit zunehmenden Alter, nicht mehr so gut. Ich reagiere darauf mit Bluthochdruck und Schlaflosigkeit.

Wie sieht es mit Weiswein aus?

Danke
Christine
 
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offline Angelika Stein  

Autorin
3.017 Beiträge


D - Glückstadt
Beitrag Re: Rotwein  12.10.2005 • 17:19


Hallo Christine

Rotwein wird empfohlen wegen seiner guten Inhaltsstoffe- die bekommt man aber ebenso gut aus Traubensaft glücklich
weißwein ist wunderbar- dein Körper sagt dir ja durch dein Unwohlsein sehr gut, dass er keinen Rotwein mag. Dein Körper ist der Chef glücklich
lg
Angelika
 
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offline Brie  

437 Beiträge

D - Altes Land b.Hamburg
Beitrag Re: Rotwein  13.10.2005 • 22:00


Hallo Christine,
ich habe im Tagebuch gelesen, dass du gerne etwas mehr Details zu Rotwein wissen möchtest: Ich habe mal für dich gegoogelt:

"Rotwein hat wissenschaftlich nachgewiesene Vorteile: Seine Gerbsäuren und Polyphenole lassen den Blutdruck sinken, schützen Herz und Gefäße"

"Dass Rotwein das Herz vor dem Infarkt schützen kann, ist bekannt. Die darin enthaltenen Polyphenole wirken aber auch gegen Krebs - und zwar offenbar wesentlich stärker als Medikamente. Das zumindest ist nach Angaben der Gesellschaft Deutscher Chemiker das Ergebnis einer französischen Studie."
Polyphenole sind eine große Substanzgruppe, zu der Gerb- und Farbstoffe vieler Früchte und Gemüse zählen, darunter Tannine und Flavonoide. "Etliche dieser Stoffe haben bereits Einzug in die Medizin gehalten, das Potenzial ist aber noch bei weitem nicht ausgeschöpft", sagt Stephane Quideau vom Europäischen Institut für Chemie und Biologie in Pessac Cedex"

"Auf der Suche nach einer möglichen Erklärung, warum gerade Wein präventiv wirkt, fielen den Forschern die zahlreichen phenolischen Verbindungen ins Auge. Zu dieser Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe zählen zum Beispiel phenolische Säuren, Catechine und Resveratrol. Sie vermindern unter anderem das Verklumpen der Blutplättchen, was die Gefahr von Blutgerinnseln verringert. Durch ihre antioxidative Wirkung können einige Polyphenole wie Anthozyane zudem das LDL-Cholesterin im Blutplasma vor Oxidation schützen. Diese Oxidation ist die Ursache dafür, dass die Gefäße "verkalken"; Mediziner sprechen von Arteriosklerose. Sie stellt einen bedeutenden Risikofaktor der koronaren Herzkrankheit dar. Rotwein weist dabei eine stärkere antioxidative Wirkung auf als Weißwein. Vermutlich liegt das an der höheren Konzentration von Anthozyanen in roten Trauben. Zudem ist nur der Rotwein in der Lage, das LDL-Cholesterin im lebenden Organismus vor Oxidation zu schützen.

Weitere Untersuchungen der epidemiologischen Studien in Frank"reich förderten jedoch Zweifel zutage, ob einzig der Wein für die kardioprotektiven Wirkungen verantwortlich ist. So konnte der günstige Einfluss von Rotwein bzw. seiner Phenole auf die Blutfette und die Verklumpung der Blutplättchen am Menschen nicht eindeutig belegt werden. Außerdem wurden wichtige Einflussfaktoren wie die Erkrankungsrate, der allgemeine Lebensstil und das Gesundheitsverhalten der Nichttrinker außer Acht gelassen. In mehreren Fall-Kontroll-Studien und Untersuchungen an ausgewählten Patientengruppen zeigten zudem Wein bzw. seine Phenole keinen stärkeren Schutz als andere alkoholische Getränke. Möglicherweise kommen diese gegenteiligen Studienergebnisse aber auch dadurch zustande, dass verschiedene Rotweinsorten unterschiedliche Phenole in variierenden Konzentrationen enthalten"

Also, ist alles ein wenig mit Vorsicht zu genießen...

lg
Brie



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offline christine  

nicht registriert
Beitrag Re: Rotwein  14.10.2005 • 07:18


Guten Morgen Brie,

vielen, vielen Dank für die Mühe, die du dir mit mir gemachst hast. Das ist mir jetzt richtig peinlich. Ich wollte dir jetzt am späten Abend nicht so viel Arbeit aufhalsen. Weisst du, es hat mich ganz einfach interessiert, weshalb in TEIL 4 so ausdrücklich auf den roten Wein verwiesen wurde, zumal ich von meinem Arzt ganz anders aufgeklärt wurde.

Ich merke schon, es läuft immer mehr darauf hinaus, dass jeder so macht, wie er es für richtig hält.

Nochmals vielen Dank für die Mühe und ein schönes Wochenende wünscht dir
Christine
 
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offline Brie  

437 Beiträge

D - Altes Land b.Hamburg
Beitrag Re: Rotwein  14.10.2005 • 08:20


Ach Christine,
ich habe ja keine Studie daraus gemacht... breites Grinsen Googeln gehört zu meinen Hobbies, daher mußt du dir keine Sorgen machen, dass ich viel Arbeit hatte!

lg
Brie



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offline christine  

nicht registriert
Beitrag Re: nur ein Tipp  17.10.2005 • 22:22


Ein kleiner Tipp, der jetzt wirklich nicht als Werbung verstanden werden soll.

Ich arbeite zur Zeit mit TEIL 4, wo wir lernen, das zu essen, worauf wir wirklich Lust haben. Wir sollen zum Feinschmecker werden und hin und wieder ein Gourmetessen genießen - weil wir es uns wert sind!

Zu einem Gourmessen gehört für mich auch ein gutes Glas Wein.

Ein guter Wein schmeckt aber nur aus dem richtigen Glas und der richtigen Temperatur. Die richtige Temperatur setzt allerdings voraus, dass gute Weine Stunden vorher geöffnet und dekantiert werden müssen um ihr volles Aroma zu entfalten.

Von der bayerischen Glashütte Eisch gibt es jetzt ein "atmendes" Glas, das den Wein innerhalb weniger Minuten dekantiert. Für die Weinliebhaber unter uns Schlanktippern würde das bedeuten, dass wir mit diesem Glas auch mal ganz spontan ein Festessen zu Hause genießen können.

Das Glas ist nicht ganz billig,stimmt. Jedoch nach dem 4. TEIL bin ich überzeugt von der These:

Für mich nur das Beste. zwinkern


Übrigens sind diese Weingläser, zusammen mit einem edlen Tropfen, auch eine prima Geschenkidee. Denkt daran, Weihnachten steht bald vor der Tür.


In diesem Sinne
Christine
 
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offline Annette  

32 Beiträge

D - Karlsruhe
Beitrag Re: nur ein Tipp  18.10.2005 • 06:56


Zitat

Übrigens sind diese Weingläser, zusammen mit einem edlen Tropfen, auch eine prima Geschenkidee. Denkt daran, Weihnachten steht bald vor der Tür.

Ok, ich versuche jetzt mal, das "nicht als Werbung zu verstehen" zwinkern

Hoch die Tassen, äh Gläser!
Grüßle,
Annette



Wem das Wasser bis zum Halse steht, der sollte den Kopf nicht hängen lassen!
 
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offline christine  

nicht registriert
Beitrag Fürdie Weinliebhaber  20.10.2005 • 22:01


Die vielen Mails in meinem Postkasten lassen mich darauf schließen, dass sich unter uns etliche Weinliebhaber tummeln.

Für alle, die gefragt haben: Ich selbst besitze diese interessante Glasneuheit nicht und kann daher keine eigenen Erfahrungen weitergeben.

Mein Wissen habe ich von Dritten und aus der entsprechenden Fachliteratur. Bitte habt Verständnis dafür, dass ich mich über dieses Weinglas hier nicht weiter äußern möchte.

Mein Zielgewicht liegt noch in weiter Ferne. Aus diesem Grund möchte ich das Risiko wegen eventueller Schleichwerbung, vorzeitig aus eurer lieben Gemeinschaft rausgeworfen zu werden, nicht eingehen.

Das "Breathable Glass" ist seit Anfang des Jahres auf dem Markt. Wer sich näher über dieses Glas informieren möchte, sollte einfach ein wenig googeln. Auf der Internetseite der bayerischen Glashütte findet ihr detaillierte Infos.

Es kam auch die Frage auf, ob das Glas eine Dekantierkaraffe ersetze. Ich als Laie würde sagen, nein. Für mich ist diese Neuheit ein ideales Glas, wenn man mal ganz spontan Lust auf einen edlen Tropfen hat und man keine 1-2 Stunden warten will, bis sich Bouquet und Aromen voll entfaltet haben.

Seit ich hier bei den Schlanktippern bin, werde ich auch immer mehr zur Genießerin. Inzwischen geht für mich der Genuss weit über das eigentliche Ess-und Trinkerlebnis hinaus. So trägt z.B. ein ansprechender Dekanter zur opitischen Verschönerung des Tisches bei und ist schon aus diesem Grund der Weinflasche vorzuziehen.

Bei aller Euphorie sollte man aber bedenken, dass dieses Glas aus einem schlechten Wein keinen guten zaubern kann. zwinkern

Nochmal, zum Wohl!
Christine glücklich
 
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