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offline Balua  

570 Beiträge

D - Bamberg
Beitrag Zu viel vornehmen  12.12.2005 • 13:06


Hallo ihr Lieben,

ich habe gerade schon Tagebuch geschrieben, aber ich schreib jetzt hier auch noch mal. Kennt ihr das auch: Ihr seid total motiviert, startet durch (mit den ST) und setzt euch Ziele. Soweit, so gut.
Dann kommt irgendwann bei mir der Punkt, an dem ich mir einfach zu viel auf einmal vornehme. nunja Die Aufgaben aus den ersten Teilen möchte ich noch nicht von der Wochenliste streiche, weil trinken etc. ja nun mal wichtig sind, auch wenn es schon gut klappt. Gleichzeitig möchte ich natürlich auch weiter machen mit den ST und es kommen neue Aufgaben dazu. Und am Ende der Woche hab ich nichts davon wirklich beherzigt, weil ich den Überblick verliere, was nun eigentlich wichtig war...

Irgendwas muss ich anders machen. Vielleicht pro Teil mal etwas mehr Zeit lassen? Das wirft meinen tollen Plan natürlich wieder komplett über den Haufen. Aber eigentlich kommt es ja nicht drauf an, alles schnell zu machen sondern gründlich.

Ich glaube, ich werde meinen ST-PLan mal etwas "entschleunigen". Das bringt mir im Endeffekt wahrscheinlich mehr.

Wie geht es euch damit? Ich bin gespannt auf eure Antworten.

Liebe Grüße, Anna



Keep Smiling!
 
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offline Gugu  

265 Beiträge

D - Raum Mainz
Beitrag Re: Zu viel vornehmen  12.12.2005 • 13:33


Hallo Anna,

das kenne ich auch, viel vorgenommen und am Ende dann doch die Hälfte vergessen, verdrängt oder einfach nicht geschafft. Was auch immer.

Du hast schon die richtige Idee "entschleunigen". Stell Dir nur eine Aufgabe und die verfolgst Du so lange, bis Du nicht mehr daran denken must. Mein Knackpunkt ist die Bewegung. Also stelle ich mir jeden Tag eine neue Bewegungsaufgabe. Mal ist es eine Stunde Walken, mal sind es Bewegungsnischen, mal Treppensteigen.

Die verschiedenen Bewegungsaufgaben habe ich mir auf rote Karteikarten geschrieben, von denen ich jeden Tag eine ziehe und die dann auch umsetze.

Damit ich aber all die Sachen, die noch nicht ganz in Fleisch und Blut übergegangen sind auch nicht vergesse, gibt es noch weiße Karten, von denen ich ebenfalls jeden Tag eine ziehe.

Dann habe ich jeden Tag 2 Aufgaben, die ich dann auch bewätigen kann. Immer eine Bewegung plus Trinken, oder Bewegung plus Spiegelübung oder ähnliches.

Dadurch hat sich bei mir inzwischen schon eine Menge automatisiert, so daß ich es auch ohne Karte täglich mache.

Vielleicht hilft Dir das?

Liebe Grüße

Gudrun



Nicht weil es schwer ist wagen wir es nicht, weil wir es nicht wagen ist es schwer. (Seneca)
 
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offline lunija  

nicht registriert
Beitrag Re: Zu viel vornehmen  12.12.2005 • 14:40


Liebe Anna,

in der Online-Gruppe, in der wir jede Woche Vorsätze/Ziele formuliert haben, hab ich festgestellt, dass ich mir regelmäßig zu viel vorgenommen hab. Ich hab's immer dann gemerkt, wernn ich Bilanz gezogen hab und meine Ziele nochmal durchgegangen bin. überrascht

Ich bin immer etwas hin- und hergerissen zwischen starken Motivationsschüben "Hey, ich pack das jetzt an" und der tatsache, dass ich mich überfordere. Wie man die Balance findet? Gute Frage. Ich denke, gudruns Vorschlag ist schon mal ein guter Ansatz.

Ich denke aber, es gibt (mindestens) zwei Ursachen, warum man sein Programm nicht schafft - zumindest bei mir. Erstens: Ich war zu ehrgeizig und wollte mal wieder voll durchstarten. In diesem Eifer hab ich mir zu viel vorgenommen, statt kleine Schritte zu gehen. Das gilt für den ganz normalen Alltag, wenn ich dann einfach feststelle, ich vergesse diese und jene Aufgabe. Oft sind es auch Dinge die mir in dem Moment langweilig oder unnütz erscheinen. Da muss ich noch mehr an mir arbeiten. Kleine Schritte und Prioritäten setzen sind da glaub ich wichtig.

Etwas anderes ist es, wenn man aufgrund z.B. Stress am Arbeitsplatz oder Familie oder so plötzlich feststellt, dass man das Programm, das man sich gesetzt hat, nicht bewältigen kann. Ich habe in diesem Fall für mich herausgefunden, dass es dann gut ist, NEIN zu den eigenen Vorsätzen zu sagen und zu überlegen: Was ist in dieser Situation wirklich wichtig für mich? Für mich war's kürzlich, als ich zu viel um die Ohren hatte, Energie tanken und Entspannung. Also hab ich mir das als ausschließliches Ziel gesetzt.

Vielleicht hilft Dir das weiter?
Lieben Gruß in jedem Fall - movst Du eigentlich noch?
Lunija breites Grinsen
 
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