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offline Odem  

101 Beiträge

D - Köln
Beitrag Re: NR. 5 - Das Unterbewusstsein  23.08.2006 • 11:10


Moin Ute,

Zitat

> Für mich selber möchte ich sie nur nicht unbewußt benutzen

Du meinst, dass man sich nur wünschen sollte, was man auch wirklich will?

Das wäre sozusagen der Idealfall. Wollen und Tun kämen so ideal zusammen. Das setzt aber einen hohen Grad von Selbstreflektiertheit voraus. Für meinen Teil wäre ich schon froh, wenn ich wüßte, wäs ich wirklich will nunja . Klar kenne ich meine Träume, aber was davon zu wirklich tragfähigen Zielen führt, ist im Einzelfall gar nicht so einfach zu entscheiden.

Zudem werden Affirmationen oft benutzt um das Wollen in eine bestimmte Richtung zu lenken, in der Hoffnung, dass das Tun dann hinterher kommt. Das halte ich für eine sehr legitime Vorgehensweise.

In meiner eigenen Ausbildung im Autogenen Training waren Affirmationen für einige Teilnehmer ausgesprochen kritisch. Aus diesen Erfahrungen heraus rate ich zu einem vorsichtigen und aufmerksamen Umgang und halte es auch selber so.


Auf EFT bzw. überhaupt Energie-Meridian-Techniken bin ich auch schon gestoßen. Klingt erstmal spannend. Ich habe es allerdings für mich erstmal in die Ecke gelegt, weil ich nicht noch 'ne Baustelle aufmachen möchte. Mit allgemeinen Entspannungstechniken und Yoga fühle ich mich ausgefüllt genug. Man braucht viel Zeit und lange Übungszeiten bis postive Impulse, die von diesen Techniken ausgehen, auch in sein Leben integriert sind.

Viele Grüße

Bernd
 
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offline ingrido  

173 Beiträge

D - 83104 Beyharting
Beitrag Re: NR. 5 - Das Unterbewusstsein  23.08.2006 • 18:37


Hallo Ute,

Ich bin überzeugt davon, dass alles zum richtigen Zeitpunkt passiert.
Wie oft ist es einem schon so schlecht gegangen, dass man der Meinung war, es ginge nicht mehr weiter. Und dann gabs ein Ereignis, garnicht immer ein grosses, und es hat sich wieder ein Weg aufgetan.
So bin ich an die ST geraten und so bin ich vor ein paar Wochen bei den Buchtipps auf die Dr. Grünn kassette gestossen.
Vor den ST wäre mir dem Ganzen mit äusserster Skepsis begegnet. Mit meinen Erfahrungen im Forum im Kreuz nahm ich jetzt die Sache ganz anders an. Und - ich stelle kleine Veränderungen fest; Seit ein paar Tagen lass ich von den beiden (trockenen) Salzstangerln die ich in der Früh esse, einen Brocken liegen. (Kein soziales Erziehungsproblem, denn ich hab ja Hühner) Heut hab ich für meinen Sohn eine Torte gebacken (40. morgen) und die abgeschnittenen Bisquitränder nicht gegessen.
Meinem Enkel hab ich heut ein Schüsserl Kartoffelsalat gemacht, das er aber nicht essen konnte, weil er heute "Katze" war und Katzen keinen Kartoffelsalat essen! (Dafür das Würstchen aufgeschnitten, mit der Katze zusammen am Boden - ohne Hände! Zustände sind das - Oma Bonus!!!)
Den Kartoffelsalat hab ich nicht angerührt - er hätte nicht in meinen Tagesplan gepasst.
Seit mittlerweile 8 Wochen hab ich keine Süssigkeiten mehr gegessen!!!
Solche kleinen Beispiele wüsste ich noch einige.
Das Bewusstsein mit dem Umgang von Essen und Trinken hab ich mit Sicherheit durch die Hilfe der Affirmationen.
Wie Du schon gemeint hast - für mich ist das hier und heute ein guter Weg. Vielleicht kommt morgen schon ein neuer, anderer Ansatz. Mir ist alles recht, was mich meinem Ziel näher bringt.

Herzliche Grüsse
Ingrid
 
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offline Ute  

2.173 Beiträge

D - Niedersachsen
Beitrag Re: NR. 5 - Das Unterbewusstsein  23.08.2006 • 22:57


Hallo Ingrid!



Weiter so!
Mir geht es ähnlich wie Dir. Mein emotionaler Hunger geht gleich Null, mein Kaffeekonsum reduziert sich wieder auf 2 große Tassen, wo ich doch noch vor kurzem meinte, danach süchtig zu sein. Von meiner 70-%-Schokoladen-Tagesration esse ich nur noch die Hälfte. Wenn ich nicht hungrig in die Küche komme und etwas sehe, worauf ich sonst Appetit bekommen hätte, rührt sich auch kein Appetit... Ich kann es kaum glauben.

Viele Grüße
Ute
 
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offline Eistoerti  

241 Beiträge

D - Solingen
Beitrag Re: NR. 5 - Das Unterbewusstsein  24.08.2006 • 07:33


Ihr Lieben!

auch ich hatte ja ein paar Wochen lang arg zu kämpfen und ich habe in der Zeit sogar 3 kg wieder zugenommen.

Doch einiges von den ST behielt ich sogar in dieser schweren Zeit bei, u. a. die Affirmationen! Eine davon war "Ich schaffe es!", und die hat mir glaube ich wirklich ein Stück weiter geholfen, sie taucht inzwischen auch ohne extra-Erinnerung - wie durch Zettel oder meine Liste - bereits in meinem Kopf auf, hat sich somit bereits ein wenig verselbständigt.

Ist das nicht ein Zeichen, dass das Verfahren wirken kann, wenn man es nur konsequent genug durchzieht? Ich denke schon!

Nun hat sich auch die Folge wieder eingestellt: ich habe es in der letzten Woche geschafft die 3 kg wieder runterzukriegen, dabei habe ich reichlich gegessen, aber hauptsächlich Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte, komplett nach den ST eben.

Für mich ein Grund mehr, die Affirmationen weiter durchzuziehen! Meine momentane lautet: "Ich fühle mich wohl in meinem Körper!" Das nämlich ist ein absolutes Traumziel von mir, und ich werde es erreichen!!!

Ich schaffe es!

Liebe Grüße, Hilke



http://www.dicke-seiten.de
Motto: "Ich habe die Wahl!"

 
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offline ingrido  

173 Beiträge

D - 83104 Beyharting
Beitrag Re: NR. 5 - Das Unterbewusstsein  24.08.2006 • 08:38


Hallo Hilke,

da hab ich doch jetzt gleich eine Frage an A l l e :

Ist es die richtige Affirmation wenn man sich "in seinem Körper wohlfühlen" will?

Bringt es den Körper nicht dazu, den aktuellen Stand zu behalten?

Ich mach z.B. seit einiger Zeit die Spiegelübungen nicht mehr, weil ich das innere, optische Bild von mir nicht zerstören will, das ich mir mit den Affirmationen herbeigeholt habe.
Dabei muss ich sagen, dass ich bei den ST gelernt habe, mich - mit Kleidung - im Spiegel anzuschauen ohne zurückzuprallen . Ich bin mir selber auch nicht mehr feind, ich akzeptiere den derzeitigen Zustand.
Ich arbeite an mir ohne Panik.
Trotzdem hab ich mich anders in Erinnerung und da will ich wieder hin.

Ich bin gespannt auf die Antworten

Liebe Grüsse
Ingrid
 
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offline Ute  

2.173 Beiträge

D - Niedersachsen
Beitrag Re: NR. 5 - Das Unterbewusstsein  24.08.2006 • 09:51


Hallo!

Spontane Idee:

Ich fühle mich wohl in meinem Körper

ergänzen um
und freue mich auf Kleidergröße ...
und freue mich auf ein Gewicht von ...
und freue mich auf ...

Oder mit Bildern arbeiten:
Seinen Körper nackt vorm Körper sehen und ihn so annehmen wie er jetzt ist, aber dann den Film vorspulen, dass man sich mit der gewünschten Figur im Spiegel sieht (natürlich realistische Ziele). Dazu die Gewissheit, dass man es schafft.

[Als ein naher Angehöriger vor drei Jahren schwer verunglückte, und gemäß den Ärzten, wenn er überleben würde, dann wahrscheinlich nur als Pflegefall, habe ich mir immer und immer wieder vorgestellt, wie er unten bei uns an der Tür klingelt wie vor dem Unfall, fröhlich ist und selbst mit seinem Auto gekommen war. So habe ich das auch meinen Kindern gesagt, nicht vorstellen, wie schlecht es ihm gerade geht, sondern so, wie es wieder sein soll. - Es hat geklappt, die Ärzte haben nicht recht behalten, dazu kam auch der starke Lebenswille des Betroffenen.]

Als ich mir mit mehr Kilos vorgestellt habe, wie es ist, schlank zu sein, lief der Film immer auf Kleidergröße 38 raus. Die habe ich nun - war auch schon vor ein paar Monaten dünner (Kl.Gr. 36) und mit flachem Bauch - aber jetzt passt der Bauch absolut nicht zu den Proportionen, weil wie im 6. Monat schwanger manchmal. ... Nun habe ich mir wieder vorgestellt, schlank zu werden, auf einmal kommt da immer das Schreckensbild von hungernden Menschen, nicht ganz so schlimm wie magersüchtig, aber ich mag es wirklich lieber praller und schon gar nicht mit Ärmchen und Beinchen und ohne Po. Kein Wunder, dass ich auf dem höheren Gewicht bleibe. Es ist die Angst da, wie früher ungewollt abzumagern und dann Schwierigkeiten zu haben, trotz Scheunendrescherfresserei wieder zuzunehmen. Ich fühle mich mit einigen Sicherheits-Kilos einfach wohler, nicht aber mit dem Kugelbauch.

Momentan arbeite ich aber erst einmal mit EFT anderes ab und merke trotzdem schon Auswirkungen wie oben bei meiner letzten Antwort hier im Beitrag beschrieben.

Viele Grüße
Ute
 
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offline Odem  

101 Beiträge

D - Köln
Beitrag Re: NR. 5 - Das Unterbewusstsein  24.08.2006 • 11:13


Moin Ingrid

Zitat

st es die richtige Affirmation wenn man sich "in seinem Körper wohlfühlen" will?


Bringt es den Körper nicht dazu, den aktuellen Stand zu behalten?

Bei mir im Kopf ist das Bild einer Pilgerreise. Man geht auf ein Ziel los, das man vor Augen hat. Der Weg dahin ist steinig und beschwerlich.

Und trotzdem versucht man auf jeder Stelle des Weges dafür zu sorgen, dass es einem gut geht. Aus dem einfachen Grund, weil man weiß, dass man das Ziel nur erreichen kann, wenn man nicht schlapp macht. Darum ist es wichtig, dass es einem jederzeit gut geht.

Wohlfühlen und gleichzeitig Ziele zu haben, schließt sich in meinen Augen nicht aus.

Viele Grüße

Bernd
 
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offline Eistoerti  

241 Beiträge

D - Solingen
Beitrag Re: NR. 5 - Das Unterbewusstsein  24.08.2006 • 11:34


Hallo Ingrid und alle Anderen natürlich auch! verliebt verliebt

Uih, da hast Du mich aber ins Grübeln gebracht, vielleicht hast Du Recht. Jedenfalls möchte ich kein risiko eingehen und da ich die Affirmationen tatsächlich für ein wirksames Mittel halte sein Unterbewusstsein in Richtung auf sein Ziel zu beeinflussen, werde ich die Affirmation wohl abändern in:

"Ich fühle mich wohl in meinem schlanken Körper!"

Na, was haltet Ihr davon, müsste doch besser sein, oder? Na gut, dass ich mit dieser 1 A. erst vor 1 Woche begonnen hatte, ist also nicht so schlimm wieder von vorne zu beginnen.

lg und danke für den Hinweis,
Hilke



http://www.dicke-seiten.de
Motto: "Ich habe die Wahl!"

 
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offline Sabine  

660 Beiträge

D - Freiburg
Beitrag Re: NR. 5 - Das Unterbewusstsein  24.08.2006 • 11:55


hallo Hilke, hallo Ingrido,
Hilke - mir hat Deine Ursrungsaffirmation auch gut gefallen
Die Idee, daß man nicht abnimmt, wenn man sich jetzt wohl in seinem Körpfer fühlt, glaube ich nicht.
Ist aber natürlich meine ganz persönliche Meinung:
Kriegt man nicht eher seine Essattacken und Gelüste und wird inkonsequent, wenn man sich unwohl fühlt oder sogar gestresst ist?

Ich glaube, um so wohler und zufriedener man mit sich selber und seinem Körper ist, um so eher ist man in der Lage für einen schwierige Dinge anzugehen, wie zum Beispiel eine Ernährungsumstellung.

Und wenn man seinen Körper mal als eigenständige Persönlichkeit betrachtet, dann heißt das für mich:
(auch bei der Ursprungsaffirmation)Ich mag Dich bdingungslos, so wie Du bist - dick oder nicht.
Und wenn mir jemand mit soviel Liebe begegnet, dann bin ich doch gerne bereit dem jenigen den einen oder anderen Gefallen zu tun, sprich das eine oder andere Kilo abzuschmeißen... zwinkern

Aber Hilke - lass Dich nicht von uns irritieren, trau Deinem Gefühl -
so oder so Superaffirmation verliebt
Sabine
 
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offline ingrido  

173 Beiträge

D - 83104 Beyharting
Beitrag Re: NR. 5 - Das Unterbewusstsein  24.08.2006 • 20:26


Hallo Hilke,
die Erweiterung find ich persönlich super!
Sie sagt wahrscheinlich genau das aus, was Du wirklich willst!

Ich find's immer wieder toll, auf was man so kommt, wenn man miteinander komuniziert (ein überspanntes Wort, aber mir fällt sonst nur quatscht ein und das triffts nicht!)

Liebe Grüsse - an Deinen wunderschönen schlanken Körper
Ingrid
 
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