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offline Buffi  

83 Beiträge
Beitrag Problemzone alter Holzboden – kann man da trimilieren?  11.08.2006 • 11:59


Ich habe mit wachsender Begeisterung hier alles übers Trampolin, seine Anwendung, das Trainingsprogramm, sowie vor allem die Kommentare de Benutzer-innen gelesen, und jetzt hätte ich auch gerne eins. Unbedingt!
Und zwar würde bei meinem Übergewicht, meiner Zielvorgabe und der Tatsache dass ich
eine 3 ½ jährige Tochter habe, das Trimilin Med sich wohl am besten eignen.

ABER :

Mein Mann sagt : das geht nicht, weil unser Haus ist über 85 Jahre alt, und hat Holzböden (ausser im Erdgeschoss & Keller, aber da ist kein Platz für ein Trampolin).

Vor ein paar Jahren haben wir das Haus generalrenoviert, und dabei sind einige der Decken, die schon gefàhrlich durchhingen, ersetzt worden, und die anderen sind teils von unten angeschraubt worden, weil sie nur von unten an die Balken angenagelt waren.

Die Böden sind allesamt Parkettböden, da knarrt und quietscht jede einzele Diele wenn man darüber geht.

Da wo ich gedenke das Trampolin hinzustellen, würde es nahe einer tragenden Wand stehen (halber Meter dick...)

Trozdem behauptet mein Mann, das Gehüpfe würde auf Dauer den Boden und die darunterliegende Decke zu stark gefährden, das Trampolin müsse ich leider vergessen. Da hätten wir dann bei der Renovierung einen Betonboden einziehen lassen müssen, aber damals wusste ich noch nichts vom Trampolin, und überhaupt, was für eine Idee!

Vor allem müsse man bedenken, dass unsere Tocher samt Freundinnen (3-4-5-7 Jahre...)
mit der allergrössten Begeisterung vom Betthüpfen auf das Trampolin umsteigen würden und zwar ausgiebigst, täglich, oft und lange hüpfen würden – heftigst hüpfen – nicht rebounden oder walken o.ä.

Nun lauten meine Fragen an den Fachmann :

Gibt es genaue Angaben, Studien, o.ä. wie sich das Benutzen eines Trampolins auf den tragenden Boden auswirkt?
Wie wirken die Kräfte da?
Wieviel wird von den Federn abgefangen, wieviel wird über die Füsse an den Boden übertragen?
Übertragen die Schwingungen sich auch?
Nutzt eine dicke (z.b. 2 cm Moosgummiteppich) Matte in dem Fall, oder ist der Effekt der Kräfte/Schwingungen auf den Boden der gleiche wie ohne Matte?

Da ich zu diesem Thema hier im Forum keine klaren Aussagen gefunden habe, bin ich schon ganz gespannt auf die Antwort!

LG Buffi
 
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offline Brie  

437 Beiträge

D - Altes Land b.Hamburg
Beitrag Re: Problemzone alter Holzboden – kann man da trimilieren?  12.08.2006 • 13:42


Hallo Buffi,
ich bin zwar kein Statiker, aber Architektin, die ständig und immer Altbauten renovieren läßt. Ich für meinen Teil würde auch davon abraten, so ein Ding aufzustellen, wenn nicht im EG oder im KG, wo des öfteren auch in alten Häusern Beton eingebaut worden ist.

Wie sind denn die alten Decken ersetzt worden?
Normalerweise liegen die alten Deckenbalken direkt auf dem Mauerwerk auf, zwischen den Balken ist der Einschub, der meist aus Lehm besteht und wenn da nun oft Erschütterungen wirken, kann das ganze Gefüge lockerer werden. Bestimmt nicht nach 5 mal Hüpfen und mit einer Moosgummimatte noch weniger, aber wenn ihr da nun permanent hüpft und auch noch alle Kinder das Ding frequentieren, dann wäre es mir, für mein eigenes Haus einfach zu heikel.
Ich denke zwar nicht, dass das ganze "einsturzgefährdet" wäre, zumal man auch schon damals Statiken gerechnet hat, in die immer Sicherheiten eingerechnet werden. Aber Erschütterungen sind immer ein Problem, da die Altbausubstanz oftmals nicht sehr gut ist: sehr sandiger Mörtel, Steine von unterschiedlicher Herkunft etc. Da kann es zu Rissen kommen, und wenn sie nur haarfein sind, kann dann nach und nach ein wenig von dem Einschub runterrieseln und auf die neuen abgehängten Decken fallen etc pp.

Als, ich noch im Altbau zur Miete gewohnt habe, hatte ich auch über ein Trampolin nachgedacht, damals hat mich allerdings die Lautstärke und die Vibrationen, die sich dann als "Körperschall" auf die drunter liegende Wohnung übertragen hätte, daran gehindert. Und da hatten wir auch Holzbalkendecken mit Dielen, die immer geknarrt haben.

Studien gibt es darüber sicher keine und wie die Kräfte genau wirken, kann ich auch nicht sagen. Gefühlsmäßig würde ich davon abraten.

Als ich hier trampoliniert habe, habe ich ganz schnell Gummiabdrücke von den Gummipropfen an den Füßen auf dem Parkett gehabt. Daran merkt man ja schon, dass die Kräfte und die Erschütterungen nicht ganz ohne sind, dass gleich Abrieb auf dem Fußboden zu sehen ist.

Liebe Grüße
Brie



Do it with an architect!
 
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offline Fithopperin  

Trimilin-Support
168 Beiträge


D - Dünzelbach
Beitrag Re: Problemzone alter Holzboden – kann man da trimilieren?  14.08.2006 • 08:33


Hallo Buffi,

so gern ich auch unsere Trimiline anbiete, anpreise und verkaufe aber leider können wir da keine 100% Aussage treffen. Das kommt wirklich darauf an wie euer Haus beschaffen ist. Wir haben einige Kunden schon gehabt die im Altbau Ihr Trampolin stehen haben und dies an einer tragenden Wand aufstellen und zusätzlich genau über der Stelle an der sich ein Trägerbalken befindet. Bisher haben wir keine negativen Erlebnisse erhalten. Ich würde dies aber nicht als Freihüpfschein verwenden.

Mein Rat ist das Trimilin medplus mit klappbaren Beinen verwenden ( es ist dann nur 8cm hoch und dies wirklich im Keller oder Erdgeschoss zu verwenden. Das wegräumen geht wirklich schnell und Problemlos.

Da die gesundheitliche Wirkung wirklich enorm ist würde ich ein deiner Stelle probieren ob dies bei dir möglich ist.

Wenn eure Kinder auf dem Bett springen, dann übertragen sich z.B. auch schwingungen die dann über den Boden abgeleitet werden. ( 4 Beine ) Bei unserem Trimilin sind es 6 Beine.

Bei weiteren Fragen kannst du uns einfach anrufen



Trimilin - ein Hochgefühl für alle Sinne

Ihr Trimilin-Team
http://www.heymans.de
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E-Mail: kimmich@heymans.de gibts die Antworten!
 
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offline Buffi  

83 Beiträge
Beitrag Re: Problemzone alter Holzboden – kann man da trimilieren?  17.08.2006 • 09:33


Hallo Brie, hallo Fithopper,

vielen Dank für eure hilfreichen Informationen. Leider habt Ihr mir nicht das geschrieben, was iche gerne gelesen hätte, aber ich werde mich wohl ganz einfach der Vernunft fügen müssen, ob ich denn nun will oder nicht. unglücklich
Die ersetzten Decken sind nicht komplett ersetzt worden, d.h. die alten Holzbalken sind geblieben, ebenfalls der Parkettboden darauf, nur die daruntergehängten Decken, die stellenweise schon lose hingen, sind abgenommen worden, und von unten sind neue Gipsplatten an die tragenden Balken geschraubt worden. Ebenfalls ist dieses Füllmaterial, das zwischen den Balken auf den Decken lag, entfernt worden und durch was Modernes, da weiss ich nicht genau was, (irgend so eine Wolle, glaube ich) ersetzt worden. Das alte Füllmaterial war so was ähnliches wie Kohlestückchen? Es war jedenfalls sehr schmutzig, schwärzlich und auch wohl recht schwer, denn unsere Architektin hat gesagt, das alte Zeug wäre gut raus, aber das hätte man halt früher benutzt. In den grösseren Räumen hat auch deswegen die Decke lose gehangen, weil dieses Zeug wohl schon so lange darauf gelegen & gedrückt hatte, und langsam aber stetig die Nägel, mit denen die Decke von unten an die tragenden Balken befestigt war, immer mehr gelockert hat. Deswegen haben wir dann auch die anderen Decken, die nicht lose waren, nicht ersetzt, sondern halt nur die Vernagelung durch eine Verschraubung ersetzt (oder wahrscheinlicher, ergänzt), damit sie sich nicht mehr lockern können.
Die alten tragenden Holzdielen sind also geblieben, und liegen einfach auf den Mauern auf. Wie gut deren Substanz schlussendlich ist, weiss ich nicht, aber ich denke, da hast Du, Brie, bestimmt recht, wenn du sagst :

Zitat

...Erschütterungen sind immer ein Problem, da die Altbausubstanz oftmals nicht sehr gut ist: sehr sandiger Mörtel, Steine von unterschiedlicher Herkunft etc. Da kann es zu Rissen kommen...

Die alten Risse haben wir ja alle wegrenoviert, und wir wollen auch möglichst lange keine neuen mehr...und schon gar nix Schlimmeres... überrascht

Ich werde die Hoffnung momentan jedoch noch nicht ganz aufgeben, und nochmals eine Weile über Deinen Vorschlag, Fithopper, das Trimilin medPlus mit den klappbaren Beinen dann doch im Erdgeschoss zu verwenden, (leider mit Wegräumen), grübeln. nunja

Da bin ich jetzt jedoch etwas überrascht, hier zu lesen, dass das besagte MedPlus mit den klappbaren Beinen nur 8 cm hoch sein soll? Kommt man denn da nicht beim Hüpfen in der Mitte mit den Füssen bis an den Boden? Reichen nur 8 cm zum freien Hüpfen aus?

Oder hab ich da was falsch verstanden, und es ist zusammengeklappt zum Wegräumen nur 8 cm hoch?

Liebe Grüsse,
Buffi
glücklich glücklich glücklich
 
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offline Fithopperin  

Trimilin-Support
168 Beiträge


D - Dünzelbach
Beitrag Re: Problemzone alter Holzboden – kann man da trimilieren?  18.08.2006 • 15:25


Hallo Buffi!

Im geklappten Zustand ist das medplus 8cm hoch im ausgeklappten Zustand ca.25 cm!

Schönes Wochenende



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