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offline Sabine  

660 Beiträge

D - Freiburg
Beitrag Was fühlt Ihr beim Essen?  01.09.2006 • 08:14


Hallo,
ich beschäftige mich ja nun seit einigen Wochen mit dem Thema. Und anfangs war das sehr schwierig. Ich konnte mich gar nicht darauf konzentrieren. Inzwischen geht es, aber aufschreiben kannich es noch nicht..
Das, was ich fühle, ist, das ich mit meinen Gedanken überall bin, nur so gut wie nie beim Essen. Das Essen an sich ist eine sehr langweilige Angelegenheit für mich. Das kauen ist ein monotoner stupider Vorgang überrascht , so fühlt es sich an, wenn ich bei der Sache bin. und wenn ich das bemerke, dann habe ich auch keine Gier... Der Geschmack ist okay, aber er ist nicht das Lustvolle, wovon ich nicht genug bekomme, wo ich einfach nicht aufhören kann. Das hat sich mir noch nicht erschlossen. nunja

Auf jeden Fall erstaunt mich diese Tatsache sehr. Ich bin gespannt, wie es Euch damit geht. Vielleicht geht es Euch ja ganz anders?
LG Sabine
 
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offline ingrido  

173 Beiträge

D - 83104 Beyharting
Beitrag Re: Was fühlt Ihr beim Essen?  01.09.2006 • 14:17


Hallo,
im Moment hab ich sehr viel zu tun und wenig Zeit mich, auch so nebenher, um mich selber zu kümmern.
Da trink ich zuwenig aber insgesamt zuviel Kaffee (warum soll man denn den eigentlich nicht?) und Essen ist eher eine Notwendigkeit.
Ich fühle eigentlich nix. Keine Lust, keine Freude (meist hätte ich auf "was Gscheits" Appetit, aber ich ess dann halt eher was vernünftiges. Ess ich zuviel (was ist schon zuviel?) dann hab ich ein schlechtes Gewissen, ess ich nix oder wenig, denn hab ich im Hinterkopf, dass man nicht abnehmen kann, wenn man zuwenig isst - nein, was ich fühl ist nicht der Rede wert.

Interessantes Thema - ich bin gespannt!

Grüsse
Ingrid
 
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offline Hanna53  

348 Beiträge

A - Oberösterreich
Beitrag Re: Was fühlt Ihr beim Essen?  02.09.2006 • 17:10


Hallo Sabine,

früher ging es mir meistens ebenfalls so, dass ich gar nicht wirklich registrierte, was und wieviel ich zu mir nahm. Ständig redete ich mir ein, dass ich keine Zeit hätte, kaufte viele Fertiggerichte und den "Zeitgewinn" nutzte ich auch nicht gerade sinnvoll.
Doch seit ich ich beim ST mitmache wird es immer "besser". So kann ich jetzt tatsächlich bewusster genießen. Heute zum Beispiel mein selbst kreiertes Maronen- und Rotfußröhrling-Gulasch: die Pilze habe ich eigenhändig gesammelt; oder mein von mir erfundenes Brombeereis (die Beeren natürlich im Wald gepflückt).
Indem ich mir die Zutaten zu meinem Essen nicht vorgefertigt einkaufe, sondern zur Tat schreite und mit etwas Aufwand besorge, steigt auch die Lust auf das Essen.
Wenn ich Bedenke: in den Wald gehen = zusätzliche Bewegung/Auszeit für mich/Freude an der Natur/Sammeln von Pilzen und Früchten verbunden mit Vorfreude aufs Bevorraten, Kochen, Trocknen,.../verbunden mit einem Besuch bei lieben Menschen....
so viele Vorteile an einem Tag - damit wird mir natürlich das Essen ganz bewusst und mit Freude am Geschmack - kurz gesagt - ein Erlebnis.
breites Grinsen



Lieben Gruß
Hanna53
 
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offline Anneken  

166 Beiträge

D - Niederrhein
Beitrag Re: Was fühlt Ihr beim Essen?  02.09.2006 • 19:26


Liebe Sabine,
früher habe ich beim Essen gar nichts gefühlt, oder zumindest nichts, was mit der Mahlzeit zu tun hatte. Ich hatte immer einen sehr vollen Tag, berufstätig, zwei Kinder, Haus, Garten, Mann meistens beruflich in der Weltgeschichte unterwegs. Da waren Mahlzeiten ein Grund eine Pause einzulegen. Dann musste ich nichts anderes tun, aber was ich gegessen habe, war meistens egal. Dann gab es die Essen mit Familie oder Freunden die etwas besonders waren: Da habe ich lange vorbereitet, toll den Tisch gedeckt und auch genossen. dann gab und gibt es ab und zu immer noch die Frustessen - mir was Gutes tun, wenn mich schon sonst keiner liebt. Genossen habe ich die aber nicht, sondern immer war das schlechte Gewissen im Hintergrund. Seit ST hat sich da eine Menge geändert. Ich mache mir auch für mich mehr Mühe. Eine Reihe von Lebensmitteln sind völlig verschwunden ( Z.B. Fertigsuppen, danke Angelika!!!) Und da geht es mir wie Hanna, schon beim Kochen genieße ich es, mir für mich Mühe zu machen. Und die Mahlzeiten selbst sind um ein vielfaches genussvoller geworden - auch wenn ich mir was gönne, was meine Pfunde garantiert nicht zum Schmelzen bringt. So habe ich mir heute ein Eis aus meiner Lieblingseisdiele gegönnt. Ohne schlechtes Gewissen habe ich es mir auf der Zunge zergehen lassen. Früher hätte ich mich geärgert und andere "Sünden" folgen lassen. Heute folgte später ein großer Salat und ein Putenschnitzel. Ich nehme es mir inzwischen sogar übel, wenn ich mir lieblos nur schnell was "Kalorienarmes" mache, weil ich - wieder danke Angelika- gelernt habe, dass auch beim Essen für uns nur das Beste gut genug ist.

LG Anne
 
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