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offline Ute  

2.173 Beiträge

D - Niedersachsen
Beitrag Wahres Glück  01.09.2006 • 08:23


Wahres Glück ist zu wollen, was du hast, nicht zu haben, was du willst.
Auf dem ersten Blick ist es das Gleiche, aber wenn man genauer hinsieht, erkennt man den Unterschied.

Wenn es für dich nichts Besseres gibt, als deine Zeit mit deiner Familie und deinen Freunden zu verbringen,
weil du wirklich gern mit ihnen zusammen bist, dann willst du auch wirklich, was du hast.

Aber wenn du das tollste Auto fahren und das größte Haus besitzen willst,
hart dafür arbeitest und diese Dinge wirklich bekommst, dann warst du erfolgreich, das zu haben, was du willst.

Wenn du hast, was du willst, kann es sein, dass sich das Gefühl von Zufriedenheit verflüchtigt.
Wenn du erst einmal hast, was du willst, werden die alten Wünsche durch neue ersetzt
und der Kreislauf geht weiter, wahres Glück bleibt immer in gewisser Entfernung.

Nimm dein Leben bewusst wahr. Das Glück ist dir vielleicht näher als du glaubst.
Es bedarf eventuell nur einer Änderung deiner Wertschätzung.


Ramona B. Wagner
http://www.emotionalfreedom.de/newsletter/news0503.php
 
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offline BigMama  

811 Beiträge

D - Wuppertal
Beitrag Re: Wahres Glück  01.09.2006 • 08:56


Hallo Ute,

das ist schön und interessant glücklich und regt zum Nachdenken an.

Nicht nur beim Glück kommt es auf die eigene innere Einstellung an. Mit wieviel ist man glücklich und mit was ist man zufrieden?



Liebe Grüße, Petra
 
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offline billy  

10 Beiträge

D - Augsburg
Beitrag Re: Wahres Glück  20.12.2006 • 12:30


Hallo Ute,

Dein Beitrag ist nicht nur tiefsinnig, sondern auch absolut richtig.

Wie kommt es, dass so viele Menschen nichts über das Glück wissen und meistens unzufrieden sind?

Liebe Adventsgrüße
billy glücklich





Wer an Gott glaubt ist reich und nie allein
 
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offline Ute  

2.173 Beiträge

D - Niedersachsen
Beitrag Re: Wahres Glück  20.12.2006 • 19:56


Hallo!

Die einzigen Motivationen, die Menschen zum Handeln bewegen, sind das Erreichen von angenehmen Gefühlen und das Vermeiden wollen von unangenehmen Gefühlen (und direkter Lebensgefahr). Alle anderen Ziele sind sekundär und lassen sich auf diese Primärmotivationen zurückführen.

Diese elementaren Ziele bzw. Ängste werden unmittelbar von unseren Instinkten erzeugt.

1. Überlebenstrieb
2. Rudelinstinkt
3. Vergnügungstrieb
a) Genusstrieb
b) Spieltrieb

Angenehmes Gefühl empfinden:
Mindestens ein Instinkt geht davon aus, dass die aktuelle Situation dem Überleben dienlich ist.
Unangenehmes Gefühl empfinden:
Mindestens ein Instinkt geht davon aus, dass man (bzw. das Rudel) sich in direkter oder indirekter Lebensgefahr befindet.

Der bewusste Verstand weiß zwar in den meisten Fällen, dass wir nicht wirklich in Lebensgefahr sind, aber der Instinkt weiß es nicht, denn er hat im Gegensatz zum Großgehirn keine Vorstellung von den Zusammenhängen in der Außenwelt – er reagiert nur auf die einfachen Signale, auf die er programmiert ist.

Hinter allen unseren Motivationen stecken letztlich unsere Instinkte, die uns für überlebensförderndes Verhalten mit angenehmen Gefühlen „belohnen“ und bei befürchteter Lebensgefahr unangenehme Gefühle erzeugen. Dabei reagieren die Instinkte ausschließlich auf bestimmte einfache Reize und können die Situation nicht logisch hinterfragen.

Das Unglück der heutigen Menschheit basiert zu mehr als 99 % auf Denkfehlern. Unsere (bewusste oder unbewusste) subjektive Bewertung äußerer Situationen lässt unsere Instinkte glauben, dass unser Leben bedroht sei, was unangenehme Gefühle auslöst. Tatsächlich besteht jedoch so gut wie nie eine derartige Gefahr. Erkennen unsere Instinkte dies, sind wir automatisch glücklich.

Aus "Die Entstehung der Realität" von Jörg Starkmuth

Diese Erkenntnisse hat Jörg Starkmuth angabegemäß den Büchern von Bodo Deletz alias Ella Kensington übernommen.

Thomas Klüh vom Ella-Kensington-Team geht in dem Buch "Mein Weg zum Glück" auch auf diese Instinkte ein. Erklärt u. a. warum der Glücksfokus sinnvoller ist (höhere Leistungsfähigkeit usw.).

Einige Glücktipps vom Team auch unter http://www.ella.org .
Hier beginnen: http://www.ella.org/ubb/Forum8/HTML/000451.html und dann auf jeweils "nächster neuer Beitrag".

Wir machen uns unsere Gefühle selbst !!!
Oft wollen wir mit unseren schlechten Gefühlen nur jemanden manipulieren!

Wir streben nach dem großen Glück und übersehen, dass es in den kleinen Dingen liegt.

Wir wünschen uns Materielles, dabei wünschen wir uns eigentlich das, für das das Materielle ein Symbol ist.

Wir haben unsere Überzeugungen und Glaubenssysteme, die dem Glück entgegen stehen, an denen wir aber arbeiten können, indem wir sie bewusst wahrnehmen und dann z. B. mit EFT bearbeiten.

"The Work" kann auch sehr hilfreich sein:
http://www.thework.com/pdf/GermanLittleBook.pdf
http://www.moritzboerner.de/
Ich habe auch schon gehört, dass man möglichst Byron Katie bei ihrer "Arbeit" erleben sollte. Die Vorträge sind kostenlos, freiwillige Spenden natürlich willkommen.

Ich habe mir zu Weihnachten zwei Ella-Glücksbücher bestellt und werde berichten, wenn ich daran denke.

Man kann wirklich sehr viel tun, um sich glücklich(er) zu fühlen und ich kann bestätigen, dass das sehr, sehr gut tut. Und das sogar ohne Änderung der äußeren Umstände, aber die ändern sich dann nach und nach von allein. zwinkern

Liebe Grüße
Ute
 
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offline Beate  

215 Beiträge

D - Suhl/Thüringen
Beitrag Re: Wahres Glück  31.12.2006 • 13:45


Liebe Ute, du hast wissenschaftlich beschrieben, wie ich (meistens) denke: "Was ich nicht kriegen kann, hab ich nicht gewollt.(oder gebraucht)." "Wenn ich nicht positiv denke, werde ich unglücklich." " Glück liegt nicht immer in den großen Dingen."
Mit dieser Denkweise, die mir scheinbar angeboren ist(welch ein Glück), bin ich eigentlich meistens zufrieden u.weniger gestresst, als viele andere Menschen. Kaum einer erwartet von mir, dass ich sage"meine Arbeit macht mir Spaß, auch wenn viel zu tun ist." Alle wissen immer nur, dass es viel Stress gibt auf der Welt und übersehen die vielen kleinen netten Begebenheiten,oder vergessen angenehme Situationen. Ich bin froh, dass ich mich so aus dieser "gestressten" Denkweise leicht ausklinken kann. In diesem Sinne: Allen einen guten Rutsch und ein gesundes Jahr 2007 wünscht
Beate



Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag.(chin.Sprichwort)
 
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offline Hannah  

84 Beiträge

D - BaWü
Beitrag Wahres Glück  26.02.2007 • 08:33


Hallo Ute,

konntest Du schon in den Glücksbüchern lesen? Hat sich der Kauf gelohnt? Ich wäre sehr an einem kurzen - gerne aber auch an einem längeren - Bericht interessiert!

Herzliche Grüße
Hannah



Wer morgens in irgend einen Zug steigt, darf sich nicht wundern, wenn er abends irgendwo ankommt!
 
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