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offline Silly  

56 Beiträge

D - Hamburg
Beitrag Langsam essen und genießen  13.11.2006 • 10:36


Hallo!

Endlich habe ich begrifffen, dass langsam essen, gründlich durchkauen, die Nahrung mit allen Sinnen genießen SUPERTOLL ist verliebt Es macht richtig Spaß zu essen! Ich hätte wirklich nie gedacht, dass ich sowas schaffe. Ich könnte wirklich Luftsprünge machen breites Grinsen

Eine Frage hätte ich jetzt aber doch noch an die "erfahrenen" ST-Teilnehmer. Ein Problem bekomme ich immer dann noch, wenn ich richtig Kohldampf habe, mein Magen mir schon an den Zehenspitzen hängt und ich ganz, ganz dringend Nahrung brauche, um nicht umzukippen. Dann schaffe ich es meistens nicht, langsam und genüsslich zu kauen, sondern schlittere wieder in den alten Mechanismus des "Runterschlingens". Hat da jemand einen Tipp für mich oder lässt sich das nur damit lösen, indem man wirklich regelmäßig isst und diesen Riesenhunger zwinkern gar nicht erst aufkommen lässt? Ich freue mich schon auf eure Antworten.

LG
Silke



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offline BigMama  

811 Beiträge

D - Wuppertal
Beitrag Re: Langsam essen und genießen  13.11.2006 • 14:02


Hallo Silly,

ja, das ist wohl das Beste mit den regelmäßigen Mahlzeiten. Dennoch kommt es immer wieder Mal vor, dass man eine Mahlzeit auslassen muss und dann überfällt mich der Hunger auch und ich "schlinge". Viel wichtiger dabei aber ist, dass man nicht schnell irgendetwas (die berühmte Currywurst oder das Croissant) isst, sondern dennoch bewußt.

Manchmal kann ich mich stoppen, wenn es mir auffällt während des essens - so nach der Hälfte, indem ich mir sage: "Halt Stopp - so nicht!" und dann gehts wieder. Nimm es nicht so schlimm - ärger dich nicht darüber, auch das wird irgendwann klappen.



Liebe Grüße, Petra
 
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offline Linda  

65 Beiträge

D - Hamburg
Beitrag Re: Langsam essen und genießen  13.11.2006 • 17:06


Hi Silly,

ich denke auch wenn Du in solchen HUNGER-Situationen nicht auf Fast-Food sondern auf gesunde Lebensmittel zurückgreifst, ist es schon super. Wenn Dir dann noch nach dem fünften Löffel einfällt nicht so zu schlingen, gibt es wohl keinen Grund zur Sorge.

Ich versuche stets einen Apfel oder so in meiner Tasche zu haben, um in solchen Situationen nicht Zuckerzeug zu vernichten.

LG Linda
 
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offline Sabine  

660 Beiträge

D - Freiburg
Beitrag Re: Langsam essen und genießen  13.11.2006 • 17:35


Hallo Silly,

Ganz oft (leider nicht immer) habe ich für den Fall der Fälle eine Notreserve dabei - Apfel oder ein paar Nüsse und Rosinen, die sind gerade das Richtige für den Hunger zwischendurch. Auch mir mal schnell eine Buttermilch zu kaufen, ist ein guter Magenberuhiger. Dann habe ich später auch nicht so einen Kohldampf. Allerdings bekomme ich nicht irgentwas was Warmes,
fresse ich um mich herum - seufz
vielleicht hilft Dir ja der Tipp.

Liebe Grüße Sabine
 
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offline Silly  

56 Beiträge

D - Hamburg
Beitrag Re: Langsam essen und genießen  13.11.2006 • 20:35


Hallo!

Das mit dem Apfel ist auf jeden Fall eine gute Idee! Den kann man auch nicht so richtig schlingen, den muss man zumindest ein bisschen kauen, damit er einem nicht im Hals stecken bleibt zwinkern

Zitat

Wenn Dir dann noch nach dem fünften Löffel einfällt nicht so zu schlingen, gibt es wohl keinen Grund zur Sorge.

Tja, fällt mir leider zu spät ein. Weil der Kohldampf so groß ist, da ist gar kein Denken mehr möglich überrascht Und das, obwohl ich sonst viel zu viel denke breites Grinsen

Zitat

Allerdings bekomme ich nicht irgentwann was Warmes, fresse ich um mich herum - seufz

@ Sabine: Könnte es da nicht helfen, eine Suppe im Henkelmann dabei zu haben. So als Notreserve?

LG
Silke



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offline Sabine  

660 Beiträge

D - Freiburg
Beitrag Re: Langsam essen und genießen  14.11.2006 • 08:18


Zitat von Silly

@ Sabine: Könnte es da nicht helfen, eine Suppe im Henkelmann dabei zu haben. So als Notreserve?

LG
Silke

Im Prinzip schon... aber ich darf leider an zwei Arbeitsplätzen schaffen zwischen durch habe ich frei, renne dann in der Stadt herum, Einkäufe ect. Auto habe ich nicht und dann noch den Henkelmann..
Und zudem habe ich festgestellt, daß ich abends, was richtiges brauche - also lasse ich das mit dem Henkelmann, ab und zu nehme ich mir Suppe mit, aber eher selten.
Trotzdem danke für den Tipp.
viele Grüße Sabine
PS: und das Essen, was man unterwegs bekommt, ist teuer und grottenschlecht... Die Läden, die was taugen haben leider nur Mittagstisch und da arbeite ich. Aber die Entscheidung ist getroffen - nächstes Jahr andere Arbeit - ich bin da unglücklich.
 
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offline Silly  

56 Beiträge

D - Hamburg
Beitrag Re: Langsam essen und genießen  14.11.2006 • 08:27


Hi Sabine,

das ist ja wirklich dumm mit dem zwei Arbeitsplätzen. Und dann zwischendurch in der Stadt herumlaufen - schwierig....

Zitat

PS: und das Essen, was man unterwegs bekommt, ist teuer und grottenschlecht... Die Läden, die was taugen haben leider nur Mittagstisch und da arbeite ich.

Und was isst du denn dann? Das teure und grottenschlechte Essen???? Wenn ja, überleg doch mal, ob du nicht was Besseres verdient hast? glücklich

Zitat

Aber die Entscheidung ist getroffen - nächstes Jahr andere Arbeit - ich bin da unglücklich.

Gute Wahl! Hast du schon was Neues?

LG
Silke



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offline Sabine  

660 Beiträge

D - Freiburg
Beitrag Re: Langsam essen und genießen  14.11.2006 • 17:02


Zitat von Silly

Und was isst du denn dann? Das teure und grottenschlechte Essen???? Wenn ja, überleg doch mal, ob du nicht was Besseres verdient hast? glücklich

Natürlich nicht.. breites Grinsen heute war es Trockenobst und ein Grapefruit. Aber das ist nicht warm.

Zitat

Aber die Entscheidung ist getroffen - nächstes Jahr andere Arbeit - ich bin da unglücklich.

Zitat

Gute Wahl! Hast du schon was Neues?

Nö - aber ich bin dabei mich darum zu kümmern..
Herzlichst Sabine
 
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offline Silly  

56 Beiträge

D - Hamburg
Beitrag Re: Langsam essen und genießen  15.11.2006 • 08:44


Hallo Sabine,

Trockenobst und Grapefruit - das klingt doch gut. Ist doch super, dass du dich nicht mit dem "grottenschlechten" Essen vollhaust. Wahrscheinlich eine blöde Frage, aber hast du nicht die Möglichkeit einer Mikrowelle? Das mache ich ganz gerne. Wenn ich das Gefühl habe, etwas Warmes zum Mittag zu brauchen, dann wärme ich mir da z.B. auch mein Apfel-Birnen-Kompott auf - schmeckt ja auch so lecker warm - hmmmm glücklich

LG
Silly



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offline Sabine  

660 Beiträge

D - Freiburg
Beitrag Re: Langsam essen und genießen  15.11.2006 • 17:47


Da gibt es nix, nur einen Wasserkocher nunja
LG Sabine
PS: heute wars ein Döner cool
 
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offline Silly  

56 Beiträge

D - Hamburg
Beitrag Re: Langsam essen und genießen  16.11.2006 • 08:55


Hallo Sabine,

das ist natürlich Mist - mit ´nem Wasserkocher wird man wirklich nicht viel. Früher hätte ich ja Fertigsuppen genommen, aber jetzt - schlauer geworden, was mir gut tut und man von Fertigprodukten mit den ganzen Aromen und Zucker drin doch lieber die Finger lässt...
Bleibt scheinbar nur die Möglichkeit für dich, abends warm zu essen. Und da kann man dann ja vorkochen, damit man das Essen wirklich nur noch in die Mikrowelle stellen oder im Kochtopf erwärmen muss.

Döner habe ich früher auch unheimlich gerne gegessen. Und immer wenn ich an einem Döner-Laden vorbeilaufe, finde ich diesen Geruch auch immer noch unheimlich lecker. Aber ich weiß, dass mir so ein Döner absolut nicht bekommen wird. Ich bekomme davon echt Magenschmerzen. Von daher bin ich immer froh, dass ich mich dadurch nicht in Versuchung führen lasse. Ich will dir ja nicht den Appetit am Döner vermiesen, aber hast du evtl. schon einmal einen Film gesehen, wie diese Dinger hergestellt werden?

LG
Silke



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offline Silly  

56 Beiträge

D - Hamburg
Beitrag Re: Langsam essen und genießen  24.11.2006 • 09:54


Hallo Sabine,

ich habe hier gerade ein Interview bzgl. Döner gefunden. Vielleicht interessiert es dich ja:


"Viel Mist reingerührt"
Döner-Experte Eberhard Seidel über guten und schlechten Imbiss. Sein wichtigster Tipp für einen Qualitätsdöner: nicht zu billig kaufen - und am besten dort, wo auch die Türken kaufen

INTERVIEW STEFAN KUZMANY

taz: Herr Seidel, kann man überhaupt Döner essen, wenn man sich gesund ernähren möchte?

Eberhard Seidel: Das kann man - allerdings glaube ich, dass die Mehrzahl der Döner nicht zum Verzehr geeignet ist. Ich beobachte seit den frühen 90er-Jahren einen Qualitätsverfall beim Döner. Für den Konsumenten gilt offensichtlich: Je billiger, desto besser. Der Konsument hat wesentlich dazu beigetragen, dass der Döner auf den Hund gekommen ist. Wer einen Döner für 1,50 Euro essen möchte, der muss sich nicht wundern, wenn er irgendwelchen Mist in den Döner hineinfabriziert bekommt. Der Pfusch am Döner ist ja ein Thema, das schon seit Jahren die Labors der lebensmitteltechnischen Institute beschäftigt.

Gibt es überhaupt Döner, den man ohne Bedenken essen kann?

Den gibt es. Der Preis ist ein wichtiges Kriterium. Unter 2,50 Euro sollte man keinen Döner kaufen. Und dann ist es auch wichtig, dort zu kaufen, wo viel gekauft wird, wo der Döner fließend weggeht. Ich mache da gerne Werbung: Hasir in der Berliner Adalbertstraße ist ein Laden, wo nicht nur Deutsche, sondern auch viele Türken ihren Döner essen. Und auch das ist ein wichtiges Zeichen. Ich glaube, dass die Türken da mehr auf Qualität achten als Konsumenten deutscher Herkunft, die nur ein Schnäppchen machen wollen.

Auf welche Sorten sollte man achten?

Ich würde empfehlen, nur den sogenannten Yaprak-Döner zu essen, das ist der aus geschichteten Fleischscheiben, also nicht mit Gehacktem.

Das ist das, was auf arabisch Schawarma heißt?

Genau. Und dann kann man auch sehen, ob das Fleisch gut ist, oder ob nur Fett und Sehnen drin sind. Beim Hackdöner wird viel Mist reingerührt - nicht immer, aber häufig. Der muss nicht unbedingt schlecht sein, aber das Risiko ist größer.

Wie steht es denn mit Geflügel-Döner?

Davon würde ich abraten. Eigentlich gibt es bestimmte Kriterien dafür, was in einen Döner gehört. Da kommt Geflügelfleisch nicht vor. Der Chicken-Döner ist erst aufgekommen, als alle Leute wegen BSE kein Kalbfleisch mehr haben wollten. Aber dieses Putenfleisch ist ja noch minderwertiger als das Kalbfleisch, zumal es viel anfälliger für Salmonellen ist. Beim Döner ist es so, dass die äußere Schicht gebraten wird und nach innen erwärmt sich das Fleisch. Im Inneren des Kegels hat das Fleisch so etwa vierzig bis fünfzig Grad - jedenfalls eine Temperatur, in der sich Salmonellen gut entwickeln. Das ist kein Problem, wenn das gut durchgegart ist, wenn es abgeschnitten wird - aber trotzdem: Hände weg vom Chicken-Döner!

Wäre man mit einer Currywurst nicht sowieso besser bedient?

Möglicherweise. Die Berliner Mentalität, um jeden Preis ein Schnäppchen machen zu wollen, hat dazu geführt, dass der Döner zu einer Bulette am Spieß geworden ist. Wir kennen ja die Skandale um die Buletten, wo nur noch Sehnenfleisch und zermanschte Knochen drinnen waren - so ähnlich hat sich der Döner auch entwickelt. Auf jeden Fall kann man nicht sagen, der Döner sei das politisch korrektere und bessere Essen - dann kann man auch gleich eine Currywurst essen.

Wenn es um Standards und Kontrolle geht - isst man nicht am besten gleich bei McDonald's?

Der linke Reflex, zu sagen, der Döner sei das bessere Fastfood - der ist sowieso Quatsch. In der Döner-Branche gibt es so katastrophale Arbeitsbedingungen, da hätte Günter Wallraff viel zu tun gehabt, um die zu schildern. Die Leute arbeiten da zum Teil auf weit, weit niedrigerem Standard als jeglicher Hilfsarbeiter bei McDonald's. Dort gibt es zumindest noch einen Mindeststandard an gewerkschaftlichen Bedingungen. Und bei der Verarbeitung des Fleisches einen hohen Standard an Qualitätskontrolle - weil ein Konzern wie McDonald's sich natürlich keinen Fleischskandal leisten kann. Da gibt es nur die moralische Keule, dass die Ozonschicht durch die furzenden Kühe vernichtet wird und der Regenwald wegen des Soja-Anbaus. Nein, die Döner-Branche müsste selbst viel mehr auf die Qualität achten. Aber ich habe das Gefühl, dass dieser Kampf verloren ist - verloren durch die Konsumenten, die alles immer billiger haben wollen.


LG
Silke



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offline Sabine  

660 Beiträge

D - Freiburg
Beitrag Re: Langsam essen und genießen  24.11.2006 • 18:35


Zitat von Silly

Gibt es überhaupt Döner, den man ohne Bedenken essen kann?

Den gibt es. Der Preis ist ein wichtiges Kriterium. Unter 2,50 Euro sollte man keinen Döner kaufen. Und dann ist es auch wichtig, dort zu kaufen, wo viel gekauft wird, wo der Döner fließend weggeht. Ich mache da gerne Werbung: Hasir in der Berliner Adalbertstraße ist ein Laden, wo nicht nur Deutsche, sondern auch viele Türken ihren Döner essen. Und auch das ist ein wichtiges Zeichen. Ich glaube, dass die Türken da mehr auf Qualität achten als Konsumenten deutscher Herkunft, die nur ein Schnäppchen machen wollen.

Auf welche Sorten sollte man achten?

Ich würde empfehlen, nur den sogenannten Yaprak-Döner zu essen, das ist der aus geschichteten Fleischscheiben, also nicht mit Gehacktem.
LG
Silke

hallo Silly,
zum Döner:
da habe ich ja alles richtig gemacht: war teuer und Schichtfleisch und Kalb und den Arabern und Türken, die um mich herum saßen, schien es auch zu schmecken... breites Grinsen
Also auf zur alten "Berliner Volksweisheit":
Nichts ist schöner als ein Döner cool
ich denke so alle paar Monate kann man sich so ein Teil ruhig rein pfeiffen, da ich gegen Hamburger und Pommes absolut immun bin.
LG Sabine - Ex-Berlinerin
 
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