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offline Hannah  

84 Beiträge

D - BaWü
Beitrag 100 Fragen zum Thema "Zucker"  05.03.2007 • 10:26


1. Milch

Ist eigentlich eine ordentliche Portion Milch im Frühstücks-Kaffee wg. des Milchzuckers ein Zuckerproblem? Mein Milch-Anteil im Milch-Kaffee ist ca. 1/7.


2. Quark und Co

Naturjoghurt ist lt. Liste ein Lebensmittel, das den Blutzuckerspiegel langsam ansteigen lässt. Quark, Kefir, Milch und Co sind nicht genannt. Weder bei den "langsamen" noch bei den "schnellen" Lebensmitteln. Sind die jetzt einfach "normal" und daher nicht gelistet oder steht da Naturjoghurt eher "stellvertretend" für diese Lebensmittel.


3. fettes Fleisch

Ich mache mir nix aus fettem Fleisch - allerdings hat mich die Listung bei den Lebensmitteln, die den Blutzuckerspiegel schnell steigen lassen, sehr verwundert. Ich dachte Fleisch und Fett haben keine Kohlenhydrate! Schinken (auch der magere) hat ja nur deshalb Kohlenhydrate, weil bei der Weiterverarbeitung des Fleisches zu Schinken Zucker in allerlei Form verwendet wird.

Gibt es da eine Erklärung?


4. Orangensaft im Müsli/ Frühstücksproblem

Mein Frühstücksmüsli besteht aus Haferflocken, Weizenkeimen, Hefeflocken, gequetschtem Leinsamen, je 2 der folgenden Kerne: Mandeln, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Walnusskerne. Diese Dinge weiche ich in Orangensaft (rund 150 ml) ein und esse frisches Obst dazu. Das Frühstück ist echt "süß". Obst (keine Bananen) lässt den Blutzuckerspiegel ja wohl nicht so schnell ansteigen. Wie ist das mit dem O-Saft.

Dieses Frühstück passt wohl mit der Aussage "essen Sie morgens nichts Süßes" nicht so wirklich zusammen.

In einem anderen Beitrag habe ich aber gelesen, dass viele STler Müsli frühstücken. Ohne Obst?

Oder ist mit dem "nichts Süßes" eher Marmelade, Honig, Nutella... gemeint?


Ratlose Grüße
Hannah



Wer morgens in irgend einen Zug steigt, darf sich nicht wundern, wenn er abends irgendwo ankommt!
 
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offline Angelika Stein  

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D - Glückstadt
Beitrag Re: 100 Fragen zum Thema "Zucker"  05.03.2007 • 11:41


Hallo Hannah

also bei dem Betreff habe ich jetzt gerade Panik bekommen, aber sind ja gar nicht 100 Fragen glücklich

Zitat

Ist eigentlich eine ordentliche Portion Milch im Frühstücks-Kaffee wg. des Milchzuckers ein Zuckerproblem? Mein Milch-Anteil im Milch-Kaffee ist ca. 1/7.

Nein, kein Problem..Obwohl ich das auch nicht jeden Tag trinken würde glücklich

Zitat

2. Quark und Co

Naturjoghurt ist lt. Liste ein Lebensmittel, das den Blutzuckerspiegel langsam ansteigen lässt. Quark, Kefir, Milch und Co sind nicht genannt. Weder bei den "langsamen" noch bei den "schnellen" Lebensmitteln. Sind die jetzt einfach "normal" und daher nicht gelistet oder steht da Naturjoghurt eher "stellvertretend" für diese Lebensmittel.

gehört alles dazu

Zitat

Ich mache mir nix aus fettem Fleisch - allerdings hat mich die Listung bei den Lebensmitteln, die den Blutzuckerspiegel schnell steigen lassen, sehr verwundert. Ich dachte Fleisch und Fett haben keine Kohlenhydrate! Schinken (auch der magere) hat ja nur deshalb Kohlenhydrate, weil bei der Weiterverarbeitung des Fleisches zu Schinken Zucker in allerlei Form verwendet wird.

hmm.. das muss ich mal nachrecherchieren.. Kannst du mir schnell mal die Stelle nennen?

Zitat

Oder ist mit dem "nichts Süßes" eher Marmelade, Honig, Nutella... gemeint?

ja genau.. Aber natürlich auch Sachen wie Weißbrot, denn das ist ja nichts anderes als purer Zucker

Dein Frühstück ist okay...aber auch das würde ich nicht jeden Tag essen, sondern auch mal variieren. Das ist wichtig, damit wir wirklich alle Stoffe bekommen, die wir zum Abnehmen (und gesund-sein!) brauchen...
Eine schöne Alternative fürs Müsli wäre auch Sojamilch...

Viele Grüße
Angelika
 
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offline Hannah  

84 Beiträge

D - BaWü
Beitrag Re: 100 Fragen zum Thema "Zucker"  05.03.2007 • 12:03


Zitat von Angelika Stein

hmm.. das muss ich mal nachrecherchieren.. Kannst du mir schnell mal die Stelle nennen?

Äh das von den Kohlenhydraten im Schinken? -> das steht auf den Packungen, wenn man den Schinken mal abgepackt kauft.

Oder das mit dem fetten Fleisch auf der Liste mit den Lebensmittel, die den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen lassen? -> das steht im Schlanktraining Teil 3 Kapitel 3 auf der Liste

Grüßle
Hannah



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offline Hannah  

84 Beiträge

D - BaWü
Beitrag Re: 100 Fragen zum Thema "Zucker"  05.03.2007 • 12:05


Zitat von Angelika Stein

Obwohl ich das auch nicht jeden Tag trinken würde glücklich
...
Dein Frühstück ist okay...aber auch das würde ich nicht jeden Tag essen, sondern auch mal variieren.

Hey, das wird ja richtig anstrengend hier nunja

Aber ich werde darüber nachdenken...

Nochmal Grüßle
Hannah



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offline Angelika Stein  

Autorin
3.017 Beiträge


D - Glückstadt
Beitrag Re: 100 Fragen zum Thema "Zucker"  05.03.2007 • 15:18


Hallo Hannah

Zitat

Hey, das wird ja richtig anstrengend hier

Na klar glücklich Was denkst du denn ? glücklich glücklich Aber ja auch logisch: Nur,wenn man abwechselt, bekommt man alles, was man braucht
Ich denke, meine Ernährung ist wirklich sehr gut und trotzdem komme ich manchmal auf die Woche gesehen nicht auf die erforderlichen Werte bei einigen Vitaminen etc.. Da merke ich dann, dass ich zu einseitig esse.

Das wird schon!

lg
Angelika
 
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offline Hannah  

84 Beiträge

D - BaWü
Beitrag Re: 100 Fragen zum Thema "Zucker"  05.03.2007 • 16:01


Hallo Angelika,

ist es jetzt arg ketzerisch, wenn ich frage, ob vielleicht doch noch irgendwann irgendwelche Ernährungspläne kommen?

Hintergrund der Frage:

Du hast wahnsinnig viel Wissen zum Thema "gesunde Ernährung". Trotzdem schreibst Du "Ich denke, meine Ernährung ist wirklich sehr gut und trotzdem komme ich manchmal auf die Woche gesehen nicht auf die erforderlichen Werte bei einigen Vitaminen etc.. Da merke ich dann, dass ich zu einseitig esse. "

Jetzt frage ich mich, wie das ein ernährungstechnischer Laie "gebacken" kriegen soll. Nur mit der Info "Abwechslung ist die halbe Miete" kann es ja nicht getan sein. Wenn ich heute Marmeladebrot, morgen Honigknäcke und übermorgen Quark-Pumpernickel esse, dann habe ich zwar etwas Abwechslung - aber das reicht sicher nicht.

Unter Ernährungspläne stelle ich mir nicht vor "Montag: 75 gr. Apfel, 2 Teel. Mandeln" usw. vor, aber vielleicht so etwas wie

3 Einheiten aus der Lebensmittelgruppe "Nüsse/Samen/Kerne", 10 Einheiten Obst, 20 Einheiten Gemüse - jeweils z. B. pro Woche. Und möglichst nie die gleiche Art von Einheit pro Gruppe. Wie auch immer die Einheiten und die Lebensmittelgruppen definiert werden.

Ich will nicht ungeduldig sein* (bin erst bei Teil 3) - aber bei der sicher mehr als berechtigten Abwechslungs-Forderung drängen sich mir diese Fragen auf.

Herzliche Grüße
Hannah

*obwohl ich es bin - aber da kann ich nicht aus meiner Haut zwinkern



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offline Angelika Stein  

Autorin
3.017 Beiträge


D - Glückstadt
Beitrag Re: 100 Fragen zum Thema "Zucker"  05.03.2007 • 16:20


Hallo Hannah

Zitat

Du hast wahnsinnig viel Wissen zum Thema "gesunde Ernährung". Trotzdem schreibst Du "Ich denke, meine Ernährung ist wirklich sehr gut und trotzdem komme ich manchmal auf die Woche gesehen nicht auf die erforderlichen Werte bei einigen Vitaminen etc.. Da merke ich dann, dass ich zu einseitig esse.Jetzt frage ich mich, wie das ein ernährungstechnischer Laie "gebacken" kriegen soll. Nur mit der Info "Abwechslung ist die halbe Miete" kann es ja nicht getan sein. Wenn ich heute Marmeladebrot, morgen Honigknäcke und übermorgen Quark-Pumpernickel esse, dann habe ich zwar etwas Abwechslung - aber das reicht sicher nicht.

Ja stimmt, aber trotzdem habe auch ich meine Stresszeiten, wo ich dann abends keine Suppe koche oder es geht mir mal schlecht. Wir haben ja alle Zeiten, in denen die Ernährung nicht perfekt ist. Wenn ich mal down bin, dann merke ich das am Essen sofort: Es werden weniger Zutaten, es gibt keinen Salat usw...
Das hat aber mit Wissen nichts zu tun, sondern mit einem Kreislauf aus: Es geht mir nicht gut ich kann weniger Energie für meine Ernährung aufwenden, dann habe ich insgesmt weniger Energie..
Vielleicht hätte ich das nicht schreiben sollen, ich bin auch eher ein Sonderfall, weil ich extrem empfindlich auf alles reagiere und extrem viel an Nährstoffen brauche auch wegen Stress und so.. Das ist ja generell nicht so... Also: Panik wieder abschalten zwinkern

und mit Abwecshlung und VIELEN Lebensmitteln bekommst du das ganz bestimmt hin...
Beispiel: Du machst dir einen Salat. Otto-Normal-Salatesser würde ihn so machen: Grüner Salat, Gurke, Tomaten, Dressing
Jetzt nehme ich 3 verschiedene Öle, dazu noch mindestens 3 Kräuter. Eventuell sogar noch Sprossen. dann kommen noch Zwiebeln dazu und etwas Knoblauch, klein geschnittene Oliven. Nun habe ich ca 10-12 Zutaten und dementsprechend viele Nährstoffe!
Am nächsten Tag nehme ich etwas Avocado und welchsel Rapsöl durch Hanföl aus. Dann gibt es vielleicht noch gebratenen Tofu zum Salat..Usw...
Das ist aber Aufwand und den zu betreiben dazu gehört Energie! Ich glaube fest daran, dass wir alle ganz genau wissen, was gute Ernährung ist (und das ist für jeden etwas anderes) und deswegen brauchen wir 2 Voraussetzungen:
Wir müssen auf unseren Körper hören und wir brauchen die Energie, das, was wir hören, dann auch in Tat umsetzen.
Dein Körper sagt dir nämlich ganz genau (wenn du die feine Stimme hörst) dass das von die genannte Frühstück (siehe oben) nicht das Beste ist. Wenn du dann noch die Energie hast, deinem Körper das zu bieten,was er braucht, dann geht die Post ab glücklich
Das ist aber ein Prozeß, auf den man sich einlassen muss, aber es funktioniert!

Zitat

ist es jetzt arg ketzerisch, wenn ich frage, ob vielleicht doch noch irgendwann irgendwelche Ernährungspläne kommen?

Ernährungspläne sind eine ganz schlimme Lüge, weil sie
a. dem Menschen das Denken abnehmen
b. Weil sie uns den beschwerlichen Weg abnehmen , unseren Körper zu hören und zu verstehen
c. Weil es keinen Ernährungsplan gibt, der auf jeden passt..

Nie nie nie werde ich irgendwelche Ernährungspläne herausgeben glücklich Was ich aber tun werde: Ich werde einen Kochkurs "schnell schlank gesund" gestalten (Zum runterladen)
und ich werde mehr schreiben zum Thema "Sich gut versorgen" genau da liegt nämlich ein Knackpunkt...

Zitat

Unter Ernährungspläne stelle ich mir nicht vor "Montag: 75 gr. Apfel, 2 Teel. Mandeln" usw. vor, aber vielleicht so etwas wie

3 Einheiten aus der Lebensmittelgruppe "Nüsse/Samen/Kerne", 10 Einheiten Obst, 20 Einheiten Gemüse - jeweils z. B. pro Woche. Und möglichst nie die gleiche Art von Einheit pro Gruppe. Wie auch immer die Einheiten und die Lebensmittelgruppen definiert werden.

okay, das hört sich anders an... Ich denke mal darüber nach..Das ist eigentlich keine schlechte Idee. Wobei wie gesagt, man auf den eigenen Körper hören muss. Es kann auch mal richtig sien, 4 Tage hintereinander ein Lebensmittel in Massen zu essen, dann braucht der Körper das...
Beispiel: mir sagt mein Körper im Moment,( bin ein bisschen krank) dass ich morgens entweder ein weiches, süßes Brötchen oder eine Reissuppe brauche... Da sagt mein Verstand: Spinnst du? Aber der Körper weiß, was er macht und ich weiß, morgen oder übermorgen ist das wieder vorbei und dann esse ich zum Frühstück wieder warmes Kompott oder eine leckere Misosuppe glücklich

Danke für die Anregung, ich denke, wie gesagt drüber nach!

lg
Angelika


Beitrag geändert von Angelika Stein am 05.03.2007 • 16:22
 
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offline Hannah  

84 Beiträge

D - BaWü
Beitrag Re: 100 Fragen zum Thema "Zucker"  05.03.2007 • 16:40


Liebe Angelika,

herzlichen Dank für Deine schnelle und sehr ausführliche Rückmeldung.

Leider werden die Zeiten für viele von uns stressiger, die Anforderungen an uns immer heftiger und selbst die eigentlich einfachen Dinge wie "ich esse etwas" werden immer schwieriger in einer Zeit, in der "Profit" das einzige ist was zählt - auch wenn Menschen darunter leiden müssen.
(Nein, ich habe keine Depressionen - und bei uns scheint auch die Sonne draußen.... zwinkern )

Ich gebe Dir völlig Recht, wenn Du sagst

Zitat

Ernährungspläne sind eine ganz schlimme Lüge, weil sie
a. dem Menschen das Denken abnehmen
b. Weil sie uns den beschwerlichen Weg abnehmen , unseren Körper zu hören und zu verstehen
c. Weil es keinen Ernährungsplan gibt, der auf jeden passt..

Aber wenn man als bemühter Laie wenigstens ein paar Orientierungspunkte (wie die von mir sicher eher unprofessionell vorgeschlagenen "Einheiten pro Lebensmittelgruppe und Woche" oder so was ähnliches) bekommt - auch unter der Prämisse "was Dein Körper Dir meldet steht in der Wertigkeit über allem anderen", dann kann das für viele hilfreich sein.

Viel schlimmer wäre es, wenn man die Flinte ins Korn werfen würde, weil man sich letztendlich mit der richtigen Nahrungsauswahl/ -kombination überfordert sähe.

Zitat

Das ist aber Aufwand und den zu betreiben dazu gehört Energie!

Das habe ich gemerkt zwinkern

Zitat

Ich glaube fest daran, dass wir alle ganz genau wissen, was gute Ernährung ist (und das ist für jeden etwas anderes) und deswegen brauchen wir 2 Voraussetzungen:
Wir müssen auf unseren Körper hören und wir brauchen die Energie, das, was wir hören, dann auch in Tat umsetzen.
Dein Körper sagt dir nämlich ganz genau (wenn du die feine Stimme hörst) dass das von die genannte Frühstück (siehe oben) nicht das Beste ist. Wenn du dann noch die Energie hast, deinem Körper das zu bieten,was er braucht, dann geht die Post ab glücklich
Das ist aber ein Prozeß, auf den man sich einlassen muss, aber es funktioniert!

Und das ist, was mir an Deiner Philosophie so gefällt!!!! verliebt

Zitat

okay, das hört sich anders an... Ich denke mal darüber nach..

Ich freu mich schon über das Ergebnis - und die Gedanken zum pro und contra...

Herzliche Grüße
Hannah



Wer morgens in irgend einen Zug steigt, darf sich nicht wundern, wenn er abends irgendwo ankommt!
 
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offline Hannah  

84 Beiträge

D - BaWü
Beitrag Re: 100 Fragen zum Thema "Zucker"  05.03.2007 • 16:42


Und wenn ich jetzt das noch mit den Zitaten und meinen Kommentaren dazu in einer optisch ansprechenderen Form hinkriege, dann macht es hier richtig Spaß, sich mit interessierten Profis und Laien auszutauschen.... zwinkern



Wer morgens in irgend einen Zug steigt, darf sich nicht wundern, wenn er abends irgendwo ankommt!
 
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