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offline maggie1978  

nicht registriert
Beitrag Trainingsprogramm Teil 2: Spiegelübung  04.11.2003 • 09:08


Hallo ich habe ja vor kurzem Teil 2 bekommen und dachte ich mach das mal mit der Spiegelübung.

Irgendwie fand ich das bisher nicht so erfolgreich - sehe dabei immer nur die hässlichen Seiten meines Körpers und normalerweise fallen mir die gar nicht so sehr auf.

Wie geht es euch damit ?
 
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offline Angelika Stein  

Autorin
3.017 Beiträge


D - Glückstadt
Beitrag Re: Trainingsprogramm Teil 2: Spiegelübung  04.11.2003 • 09:29


Hallo maggie

EINEN Erfolg hast du doch schon erzielt: Du erkennst, dass du hauptsächlich das Häßliche in dir siehst. Genau darum geht es ja: Sich selbst anzunehmen, mit dem was man häßlich findet. Sich anzunehmen, wenn alles "perfekt" ist, ist ja keine Kunst

Herzliche Grüße
Angelika
 
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offline Ute  

2.173 Beiträge

D - Niedersachsen
Beitrag Re: Trainingsprogramm Teil 2: Spiegelübung  04.11.2003 • 09:39


Zitat von Angelika

Sich anzunehmen, wenn alles "perfekt" ist, ist ja keine Kunst

breites Grinsen

Einige Tipps zum Annehmen wirst Du sicherlich auch bei Zeitzuleben.de finden.

Ich habe festgestellt, je zufriedener man in vielen Bereichen ist, kann man sich nicht nur selbst, sondern auch das Leben annehmen.

Und mit einem Lächeln im Gesicht gefällt mir mein Spiegelbild auch viel besser als ohne.

Es gibt nur einen Menschen auf der Welt,
der dich wirklich glücklich machen kann.
Es gibt nur einen Menschen auf der Welt,
der dich wirklich unglücklich machen kann.
Wie wäre es, wenn du diesen Menschen
etwas besser kennenlernen würdest?
Als Anfang: Stell dich mal vor den Spiegel,
lächle und sage Hallo!
KEN KEYES, Rezepte zum Glück

Das mit dem Annehmen ist oft auch ein langer Prozeß, das geht nicht von heute auf morgen, wenn man es bisher nicht konnte. Täglich üben lohnt auf jeden Fall!

Viele Grüße
Ute
 
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offline maggie1978  

nicht registriert
Beitrag Re: Trainingsprogramm Teil 2: Spiegelübung  04.11.2003 • 10:19


naja ich mein ich mag mich ja eigentlich ziehmlich gerne und finde mich so auch nicht hässlich - aber wenn man so ganz nackt vor dem Spiegel steht und sich unter dem blickwinkel "Ich bin schön" betrachtet fallen einem die Fettpölsterchen erst auf, finde ich.

Irgendwie frustrierend finde ich - fand mich vorher glaube ich schöner... aber mal schauen, vielleicht war ich auch nur nicht gut drauf.
 
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offline Angelika Stein  

Autorin
3.017 Beiträge


D - Glückstadt
Beitrag Re: Trainingsprogramm Teil 2: Spiegelübung  04.11.2003 • 10:26


Hallo Maggie!

Also nackt muss nicht sein- nur als Anmerkung!!!

LG
Angelika
 
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offline maggie1978  

nicht registriert
Beitrag Re: Trainingsprogramm Teil 2: Spiegelübung  04.11.2003 • 11:02


naja gut dann ist das auch was anderes... dann kann ich das glaube ich in gutem Gewíssen zu mir sagen und das auch glauben - Danke !!!!
 
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offline Ute  

2.173 Beiträge

D - Niedersachsen
Beitrag Re: Trainingsprogramm Teil 2: Spiegelübung  04.11.2003 • 11:24


Hallo Maggie!

Ich habe es die letzten Jahre vermieden, mich nackt oder ziemlich nackt im Spiegel zu betrachten. Der Moment der Wahrheit kam dann in der Sauna, wo im Umkleideraum ein großer Spiegel stand. (Ich habe allerdings das Glück, dass ich nur ein paar Kilo zu viel habe, aber die Haut war nicht mehr straff usw.)

Jetzt sehe ich im Spiegel immer kurz meinen Jetzt-Zustand. Sehe, was ich bisher schon geschafft habe und bekomme das auch öfter von meiner Familie als Lob bestätigt, und sehe, wo ich hin will. Dieser Jetzt-Zustand ist nur ein kurzer Zwischenstand, bis ich mein Wohlfühlgewicht wieder zurück habe. Das Wohlfühlgewicht wird allerdings höher ausfallen als noch vor 20 Jahren als Twen.

Viele Grüße
Ute
 
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offline Markus  

nicht registriert
Beitrag Re: Trainingsprogramm Teil 2: Spiegelübung  04.11.2003 • 11:46


Hallo Maggie,

mit der Spiegelübung habe ich auch so meine Schwierigkeiten. Ich sage meinem Spiegelbild: "Ich MAG Dich!", und bekomme zur Antwort: "Ich mag Dich ja auch, aber im Moment machen wir uns hier beide zum Obst. Stell Dir mal vor, uns könnte jemand sehen..."

Ich habe also keine Schwierigkeiten mehr, mich in meinem aktuellen Zustand anzunehmen. Es hat ja keinen Sinn, sich wegen des Fetts selbst gram zu sein: Entweder ich gehe es an, oder ich lebe damit. Seit ich mit dem Abnehmen begonnen habe, fällt mir das Annehmen auch leichter. Ich weiß jetzt nämlich, daß ich gegen die Polster bereits vorgehe - das reicht mir schon. Aber laut mit meinem Spiegelbild zu reden, dabei komme ich mir veralbert vor glücklich

Viele Grüße

Markus & Spiegelbild zwinkern
 
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offline cora  

nicht registriert
Beitrag  04.11.2003 • 14:42


Mir geht es auch so wie Markus.

Ich habe mich so wie ich momentan bin akzeptiert, also ich habe keinen Hass oder Ekel vor meinem Körper. Ich weiss aber, dass ich ihn dünner viel schöner fände und kämpfe dafür!

Und deswegen komme ich mir auch leicht komisch vor, wenn ich vor dem Spiegel stehe und sagen soll, dass ich schön bin breites Grinsen
 
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offline Markus  

nicht registriert
Beitrag Re:  04.11.2003 • 15:10


Hi Cora,

mit mir selbst habe ich Frieden geschlossen. Ich stehe dazu, daß ich fett bin, bin mir selbst nicht böse deswegen und habe begonnen, diesen Umstand zu ändern. Aber dem amorphen Wabbelmonster, dem ich erlaubt habe, meinen Körper einzuhüllen, dem habe ich den Krieg erklärt. breites Grinsen

Ganz im Ernst: Lange bevor ich auf schlanktipps.de gestoßen bin, habe ich mit dem Abnehmen begonnen. Als Motivation habe ich meinem Wabbelmonster eine ausführlich begründete Kriegserklärung geschrieben. Das war meine Form, meinen Entschluß für mich selbst festzuschreiben und mir die Gründe noch einmal deutlich (und zum Nachlesen) vor Augen zu führen. Ich denke, daß solche Psychotricks sehr hilfreich sein können. Sie funktionieren aber besser, wenn man von selbst darauf kommt. Sonst besteht immer die Gefahr, sich veralbert vorzukommen - auch wenn die eigenen Tricks nicht viel seriöser aussehen breites Grinsen

Ich bin schon gespannt auf die Trainingseinheiten mit den Affirmationen. Wenn ich mir da sagen soll: "Ich bin schlank.", dann werde ich streiken müssen. Aber bis dahin ist ja noch Zeit, momentan bin ich auch bei Teil 2.

Viele Grüße

Markus
 
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offline cora  

nicht registriert
Beitrag  04.11.2003 • 15:16


Hallo Markus,

ich denke auch, dass man da allein drauf kommen muss. Und man darf es vor allen Dingen nicht deswegen wollen, weil man das Gefühl hat, dass andere Menschen einen dann besser finden.
 
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offline Helmut  

1.711 Beiträge
Beitrag Re:  04.11.2003 • 15:30


das eine ist vom andern schwer zu trennen. Wenn ich selbstbewusst bin, ist es mir ohnehin "egal", wie ich ich aussehe.

Andererseits: wenn ich mich nicht mag, wie kann ich dann erwarten, dass andere mich moegen? So oder so strahle ich ja auch etwas Bestimmtes aus.

Ich kenne nur wenige Menschen, die wirklich aus vollem Herzen zu ihrem Gewicht stehen uind die mit dieser Ausstrahlung jede bloede Auesserung Dritter im Keim ersticken.

Ich finde nichts Verwerfliches dabei, wenn die Motivation zur Befreiung von Gewicht erst mal von aussen kommt. Wenn ich erst mal mitkriege, dass ich mich dabei besser fuehle, kann ich die Motivation aus mir selbst heraus holen.

Das ist doch wie bei vielen anderen Lernprozessen auch: Erst muss ich irgendetwas lernen und finde es bloed. irgendwann stelle ich fest, dass ich mit dem bereits muehsam Gelernten ja irgendetwas viel besser kann, was ich vorher nicht konnte. Und ploetzlich kriege ich Lust am Weiterlernen. Ich sage nur: Kavier-Etueden...

Liebe Gruesse

Helmut



Alles, was ich gebe, ist ein Geschenk an mich selbst. Waehrend ich gebe, empfange ich.
 
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offline cora  

nicht registriert
Beitrag  04.11.2003 • 19:27


Klar, du hast schon recht, es kommt immer auch etwas von außen.

Ich habe halt bei mir selbst die Erfahrung gemacht, dass ich jede dumme Äußerung von anderen ( und seien es die Ermahnungen meiner Mutter, ich sole nicht so viel naschen) mit essen verbunden habe. Ich bin so ein Frustfresser.

Und davon musste ich mich lösen, heute tu ich das nicht mehr. Und ich nehme auch nicht ab, weil meine Mutter mich gern dünner sähe oder ich Angst habe, meinem Freund nicht zugefallen, sondern weil ich wieder mehr Lebensfreude möchte.

Ich möchte wieder beweglich sein, nicht so schnell aus der Puste sein, in normalen Klamottenläden was zum Anziehen finden.
 
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offline vlinder  

524 Beiträge

D - NRW
Beitrag Re:  04.11.2003 • 19:43


Hallo Cora,
genau das ist die richtige Einstellung, nur fuer dich sollst du abnehmen, denn du bist in deinem Koerper und fuehlst dich noch nicht wohl darin, das wird sich aber aendern, mit jedem Kilo das du verlierst.

Ich wuensche dir viel Erfolg und sowenig Frust wie moeglich ( wegen dem Frustessen...ich kenne das, Stress und Frust loesen das bei mir auch aus)

liebe Grueße

vlinder



Ein Tag ohne ein Laecheln ist ein verlorener Tag:)
 
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offline cora  

nicht registriert
Beitrag  04.11.2003 • 19:51


Vielen Dank vlinder, es hat auch viele Jahre und Kilos gebraucht, bis ich an diesem Punkt angelangt bin nunja

Und wegen dem Frustessen: Könnte man nicht einfach was für sich selber finden, womit man den abbaut, ohne gleich zu essen? Manche können das ja mit Sport oder Yoga, solche Geschichten.

Das würde ich gern mal in Angriff nehmen.
 
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