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offline petra  

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Beitrag Re:  04.11.2003 • 20:06


Hallo an alle,
die sich an der Spiegelübung versucht haben oder versuchen wollen. Ich bin inzwischen bei Teil 10 angelangt und mache die Spiegelübung seit Teil 2. Zuerst kam ich mir nicht nur "komisch" dabei vor, sondern mein Spiegelbild schrie förmlich zurück: "DU LÜGST !!!" ärgerlich ärgerlich Und dass, obwohl ich trotz meiner Leibesfülle ein ziemlich großes Selbstbewusstsein habe. Ich habe die Übung dann aber konsequent weitergeführt, weil ich einfach wissen wollte, was sich im Laufe der Zeit verändert.
Jetzt sehe ich in den Spiegel und ich mag m i c h wirklich. Weil ich inzwischen nicht mehr nur den Körper im Spiegel sehe, sondern mich als ganze Person, mit all meinen persönlichen Stärken wie Zuverlässigkeit, Ausdauer, Humor u.s.w. Der Körper ist nicht mehr so wichtig (und verändert sich ja Woche für Woche positiv glücklich )
Seit ich die positiven Dinge an mir wieder wirklich zu schätzen weiß, habe ich kaum noch Frust- und Stress-Fressereien erlebt (außer, wenn sie mich im Büro mal wieder völlig entnervt haben breites Grinsen ), weil mein Wohlbefinden sich erheblich gesteigert hat.
Ich weiß zwar nicht, ob das bei jedem so funktioniert, aber einen (konsequenten!!!) Versuch ist es allemal wert.

Grüße
petra
 
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offline Fanette  

nicht registriert
Beitrag Re: Trainingsprogramm Teil 2: Spiegelübung  04.11.2003 • 22:02


Also, Petra hat soeben genau das beschrieben, was ich auch als Erfahrung gemacht habe (danke Petra, ich hätte es nicht so gut beschreiben können).
Genau so ist es mir anfangs ergangen und genauso ergeht es mir jetzt!
Ich bin selbst sehr überrascht, dass ich mich öfters anlächle, wenn ich mich im Spiegel sehe und denke jetzt öfters: "du siehst richtig gut aus" und wahr ist auch, dass ich dabei nicht nur ein körperliches Aussehen meine, sondern mich als Ganze.
Diese Erfahrung hat mir sehr viel Lebensqualität zurückgegeben (an dieser Stelle: danke Angelika), weil wie vorher schon beschrieben, meine Ausstrahlung und innere Zufriedenheit besser geworden sind.
Vor allem hatte ich schon lange erfolglos versucht abzunehmen und seit einiger Zeit fange ich langsam an, ein paar Pfunde weniger zu haben: ich bin fest überzeugt, dass es mir gelingt, erst seit dem ich mich mag! Wirklich!
Liebe Grüße, Fanette
 
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offline Markus  

nicht registriert
Beitrag Re: Trainingsprogramm Teil 2: Spiegelübung  04.11.2003 • 22:51


Hallo,

ich hoffe, Ihr habt mich nicht mißverstanden! Ich will niemandem die Spiegelübung ausreden und freue mich, wenn sie für Euch hilfreich ist. Ich habe nur festgestellt, daß sie für mich nicht das Richtige ist. Ich mag mich auch so und finde das äußerst wichtig. Ich kann auch mein Spiegelbild anlächeln, angrinsen oder ihm zuzwinkern. Erst wenn ich im Rahmen einer Übung Sätze aufsagen soll, komme ich mir etwas albern vor. Das soll aber keine Wertung sein; es ist eben bloß meine Erfahrung.

Viele Grüße

Markus
 
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offline Helmut  

1.711 Beiträge
Beitrag Re:  05.11.2003 • 08:17


Hallo, Cora,

finde ich toll, dass du den Schritt geschafft hast und dich nun nach den eigenen Beduerfnissen richtest zwinkern

Zum Frust:

Da musst du deinen eigenen Weg finden und aus vielen Moeglichkeiten diejenige(n) waehlen, die dir weiterhelfen. Das kann was Koerperliches sein (richtig powern), z.B. ein Punchingball (Boxsack). Oder mit einem dieser Styropor-Stangen aus dem Schwimmbad (Schwimmrolle?) auf das Bett hauen, bis es dir besser geht. Oder laufen (joggen). Oder Holzhacken.

Es kann auch was Kreatives sein -- Musik machen, Malen, Gedichte /Geschichten / Tagebuch schreiben.

Oder Theater spielen in den eigenen 4 Waenden: Ubernimm die verschiedenen Rollen und fetz dich mit den verschiedenen Personen, vertritt deinen Standpunkt sachlich, nimm die Personen in den Arm -- was gerade passt.

Du kannst es auch mit Beten versuchen. Oder einfach, wenn du merkst, dass du inerlich am Kochen bist, erst mal ein paar mal innerlich die Worte "Frieden" und "Liebe" sprechen.

Manchmal hilft es auch, mit jemandem darueber zu reden. Allerdings nur, wenn der Andere gut zuhoert und nicht noch anfanegt, die Suppe weiter mit hochzukochen.

Das musst du fuer dich selbst herausfinden.

Ich wuensche dir dabei viel Erfolg und viele spannende (bzw. ent-spannende) Erlebnisse und Erfahrungen

Helmut



Alles, was ich gebe, ist ein Geschenk an mich selbst. Waehrend ich gebe, empfange ich.
 
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offline cora  

nicht registriert
Beitrag  05.11.2003 • 11:34


Hallo Helmut, danke für deinen Zuspruch.

Ans basteln hab ich auch schon gedacht, das mag ich wirklich gerne. Ich denke, das werde ich mal in Angriff nehmen. Nur muss ich da erst mal wieder meine Vorräte an Pappe etc. und Window Colour aufstocken. Dann könnte ich meinen Frust sogar noch nützlich werden lassen und schon mal Weihnachtskrams basteln *freu*

Ist schon komisch, jetzt wo du es sagst, hab ich gemerkt, dass basteln für mich wirklich Stressabbau ist. Vorher dachte ich, es müsste unbedingt Sport sein, weil das ja soviele zum Stressabbau empfehlen.
Ich fahr halt am liebsten Rad oder gehe Spazieren, das setzt ja immer einigermaßen gutes Wetter vorraus, damit es Stress abbaut zwinkern

Nun hab ich auch was für schlechte Tage- thx.
 
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offline Sunny2000  

nicht registriert
Beitrag Re: Trainingsprogramm Teil 2: Spiegelübung  05.11.2003 • 22:31


Also mir geht es ähnlich. Dazu kommt, dass ich schon mal einen perfekt schönen Körper hatte. Ich glaube, hätte ich schon immer ein paar Kilos zuviel gehabt, dann wäre ich nicht so entsetzt, aber nachdem ich ja weiss, wie ich mal ausgesehen habe, macht mich das doppelt fertig. Mal ganz abgesehen von den vielen wunderschönen Klamotten, die nach wie vor im Schrank hängen, auch wenn ich nicht mehr reinpasse. Aber die hebe ich in der Hoffnung auf, dass ich irgendwann vielleicht doch mal wieder meinen Körper zurückhaben werde.

Gruß Sunny
 
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offline paris  

30 Beiträge
Beitrag Re: Trainingsprogramm Teil 2: Spiegelübung  18.11.2003 • 23:29


Hallo zusammen,
ich habe heute angefangen mit der Spiegelübung. Mein Problem ist nicht mein Spiegel zu Hause. Ich habe manchmal das Gefühl, dass der Spielgel mich "schlanker" zeigt als ich bin. Wenn ich mich im Schwimmbad in der Fensterscheibe spiegele trifft mich als schier der Schlag! Ich denke, das ist eine ganz fremde Person, die mir dort begegnet. Und ich kann nicht glauben, dass da wirklich ein schöne Körper unter den Pölsterchen stecken soll. Aber ich werde die Übung trotzdem weitermachen.

Gruss Paris
 
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