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offline Brummel-Hummel  

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D - Hessen
Beitrag Das Anti-Krebs-Buch  17.03.2008 • 14:17


Hallo liebe STler,

als ich neulich im Wartezimmer meines Arztes eine Zeitschrift las, war darin ein Interview mit David Servan-Schreiber, dem Autor des Buches "Das Anti-Krebs-Buch". Mein erster Gedanke war "aha, mal wieder ein Krebs-Buch ..." und war zunächst skeptisch. Also habe ich mir das Interview durchgelesen und wurde neugierig auf Mehr.

Der Autor ist selbst Psychiater, der in der Forschung tätig war und dort auch große Erfolge zu verbuchen hatte, als bei ihm mit Anfang 30 ein Hirntumor diagnostiziert wurde. Er wurde operiert, bekam Chemo und Bestrahlungen und lebte dann weiter wie bisher. Als ein paar Jahre später wieder ein Hirntumor auftrat, begann ein Umdenken. Irgendetwas musste er anders machen, um gesund zu bleiben/werden. Und so machte er sich auf die Suche nach etwas, was ihm helfen könnte. Dabei kam er auch auf das Thema "Ernährung".

In seinem Buch beschreibt er ganz ausführlich, was gute und was schlechte Lebensmittel sind, warum Omega 6-Fettsäuren böse und Omega 3-Fettsäuren gut sind, warum wir nur Bio-Eier von Hühnern essen sollen, die zudem ursprünglich ernährt werden oder mit gekochten Leinsamen zugefüttert werden, warum wir unseren Blutzuckerspiegel niedrig halten müssen und vieles mehr. Er selbst hat seine Ernährung dahingehend umgestellt, empfindet keinen Verzicht, weil er sich dadurch gut und leistungsfähig fühlt, und "gönnt" sich selten auch mal einen Ausreißer.

Dieses Buch vermittelt so toll Hintergrundwissen von Dingen, die wir auch bei ST lernen. Natürlich werden Beispiele von Untersuchungen gebracht, die die Erkrankung Krebs betreffen. Das ist zwar vielleicht nicht unbedingt das, was jeder lesen mag. Aber mal Hand auf's Herz: gibt es überhaupt noch jemanden, der nicht in seiner allernächsten Umgebung mit dieser Krankheit konfrontiert wurde? Und wenn es so einfach ist, sein Krebs-Risiko gering zu halten, sollte sich es jeder selbst wert sein, oder?! Was er übrigens in seinem Buch auch eindeutig klarstellt ist, dass er nicht behauptet, damit Krebs zu heilen und auch nicht garantieren kann, nicht daran zu erkranken. Es ist also nicht eines der reißerischen Bücher (von denen es leider viel zu viele gibt), die Wunder versprechen. Dafür vermittelt es solides Wissen um verschiedene Vorgänge.

Jedenfalls bin ich schwer begeistert von diesem Buch, das meiner Meinung nach nicht nur für Krebspatienten und deren Angehörige ist, sondern für jeden, der sich für eine gesunde Ernährung interessiert. Und absolut ST-tauglich zwinkern ...



Liebe Grüße
Claudia
 
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