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offline Manon  

75 Beiträge
Beitrag Ernährungsformen  10.02.2009 • 10:28


Hallo, liebe Mitstreiter,

es wird ja viel diskutiert, welche Ernährungsform für den Menschen am besten, weil am natürlichsten ist.

Wissenschaftler streiten sich und ganze Bücher wurden darüber geschrieben.

Was ist nun das beste für uns?

Die Kohlenhydrat - betonte Ernährung seit der Neolithischen Revolution?

Die Protein - betonte Steinzeiternährung?

Die Ernährung unserer nächsten Verwandten, der Menschenaffen, d.h. hauptsächlich Früchte und Blätter?

Was meint Ihr?

Gruß, Manon
 
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offline Joseph Haydn  

125 Beiträge
Beitrag Re: Ernährungsformen  10.02.2009 • 12:44


Hallo Manon,

ich denke, alles was einseitig ist, und das ist jede Ernährungsform streng für sich genommen, ist nicht optimal. Ich vermute, eine gesunde Mischform mit 5 Portionen Gemüse/Obst und ansonsten alles andere in Maßen ist erstrebenswert.
Denn wenn du nur low-carb oder nur Früchte oder nur Atkins machst, ist das erstens eine Diät und erzeugt zweitens einen Mangel bestimmter Sroffe, die der Körper braucht.
Es stimmt nach wie vor, dass die Energiemenge im Verhältnis zu dem was wir verbrauchen darüber entscheidet, ob man zunimmt, abnimmt oder das Gewicht hält. Da ist es auch nicht wesentlich ob die Pausen zwischen Mahlzeiten besonders lange sind oder ob man zwischendurch einen kleinen, gesunden snack ißt, der vielleicht bewirkt, dass die nächste Mahlzerit nicht ganz so üppig ausfällt.

J.H.
 
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offline Manon  

75 Beiträge
Beitrag Re: Ernährungsformen  10.02.2009 • 13:24


Vielen Dank für Deine Nachricht.

Na ja, wir wissen nicht genau, wie einseitig oder vielseitig die Menschen in der Steinzeit gegessen haben. Erwiesen ist aber an Hand von Knochen- und Gebissfunden, dass die Menschen zur Steinzeit offenbar größer, kräftiger und gesünder waren als die Menschen zur Zeit der Neolithischen Revolution und teilweise sogar auch des Mittelalters.

Gruß, Manon
 
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offline Manon  

75 Beiträge
Beitrag Re: Ernährungsformen  09.03.2009 • 16:35


Ich habe einen interessanten Beitrag gefunden:

Syndrom X, oder ein Mammut auf den Teller.
Mit Steinzeitdiät aus der Wohlstandsfalle. Buch von Dr. Nicolai Worm

Blutfettwerte, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes (Zucker) werden mit dem Begriff
Syndrom X oder Insulin-Resistenz (IR) in Verbindung gebracht . 2009-02-20

"Das metabolische Syndrom". In diesem Buch zeigt Nicolai Worm, wie man sich im 21. Jahrhundert eine »gen gerechte«, gesund erhaltende, Lebensweise vorzustellen hat. Denn die menschlichen Gene scheinen auf Essen und Trinken im Überfluss mit vielen Kohlenhydraten, wie wir es in den Industrieländern kennen, schlecht vorbereitet zu sein. Unsere Gene funktionieren nämlich immer noch so, als wäre es Steinzeit oder Eiszeit, als hätte sich seit 40.000 Jahren nichts geändert. Millionen Jahre gab es für unsere Vorläufer nie so viele Kohlenhydrate (KH) in der alltäglichen Ernährung, wie heute (Zucker, Mehl, Zerealien, Stärke, Reis, Kartoffel, Hülsenfrüchte, Limonaden). Wir sind daran genetisch noch nicht angepasst - allein die hohe Zahl an Krebsfällen, gerade auch bei Vegetariern, müsste zu denken geben. Zu viel Vollkorn und Kohlenhydrat-Abusus erhöht die Blutfettwerte und vor allem die Übersäuerung von Bindegewebe und Zellen, wegen der linksdrehenden Milchsäure bei (P. C. Ehrensperger).

Das Buch von Jim Humble "MMS: Der Durchbruch: Ein Wundermittel..." ISBN: 978-3-9810318-4-3, 2008; 260 Seiten (Ein Mineralpräparat gegen Malaria-Parasiten, Mikroben, Bakterien, Pilzbefall: siehe: http://josef-stocker.de/gesund11.htm brachte mich auf eine neue Fährte (im November 2008): Das Mittel gegen Malariaparasiten hilft auch bei Krebs? Dann stimmen die Forschungen von Tamara Lebedewa: Ein Parasit ruft letzten Endes Krankheiten wie Diabetes und Krebs hervor.
Lebedewa, Tamara "Krebserreger entdeckt! Entstehung, Vorsorge, Heilung" 2005; ISBN: 978-3-932 130 137; (Blutparasiten, Trichomonaden, gedeihen auf saurem Milieu und sind polymorph - Viele Formen der einen Spezies)

Lebedewa, Tamara "Unheilbare Krankheiten. Wege zur Heilung bei Diabetes, Unfruchtbarkeit, Impotenz, Adenom, Multipler Sklerose und anderen chronischen Erkrankungen" 2002; 320 Seiten; ISBN: 978-3-932 130 120; (auch bei Krebs: eine gemeinsame Ursache: die Trichomonade, der vielgestaltige Einzeller)

Wollenberg, Ernst "Krebs-Bankrott" 2003, ISBN: 978-3932130168; 220 S. http://josef-stocker.de/krebsparasiten.pdf (Dr. Alfons Weber hat Mikro-Parasiten in Krebsgewebe und Blut dingfest gemacht, die nur auf pathogenem Milieu - durch falsche Ernährung und Stress wuchern)

Der Anbau von Getreide kam erst in den letzten Sekunden der menschlichen Entwicklung auf. Ackerbau gibt es zuerst im "fruchtbaren Halbmond" vor etwa 10.000 Jahren (Mesopotamien, Ägypten, Indien), bei uns in Europa noch viel später (erst in der Eisenzeit!). Fleisch und tierisches Fett ist hingegen schon seit mindestens 2 Millionen Jahren regelmäßiger Bestandteil der Nahrung (Schimpansen essen öfter Fleisch, besonders Kleintiere, als man vermutet hatte). Ohne Jagd, Fleisch und Fisch, hätten die Vorläufer des Menschen in den Eiszeiten (hundert-tausende Jahre als Jäger und Sammler) auf der nördlichen Halbkugel nicht überleben können. Neue Untersuchungen zeigen, dass tierische Fette gar nicht so ungesund sind, wie sie in den letzten Jahrzehnten hingestellt wurden (Ulrike Gonder; Dr. W. Lutz). Die neuen Forschungen belegen: Wir essen trotz oder wegen der vielen Ernährungsberater: Zu viele KH und zu wenig gute Fette. Dr. Emmet Densmore warnt vor Stärkemehlen - erhitzte Stärke ist schwer zu verdauen. Der Ackerbau brachte zwar die Möglichkeit größerer Siedlungen und Kulturleistungen - aber auf Kosten der Gesundheit der Bevölkerung (die Menschen wuchsen von da an nicht mehr so groß, bekamen viele Probleme mit Gelenken und dem Skelett: Getreidesäuren, Phytinsäure, Oxalsäure).

Der Glykämische Index (GI, oder GLYX) zeigt, wie schnell Zucker in das Blut übertritt und Insulin hervorruft. Durch diese Maßzahl wird bewusst, dass viele Kohlenhydrate (Carbohydrates) zu schnell ins Blut schießen und die Bauchspeicheldrüse übermäßig belasten. Auch andere Drüsen schwellen, hypertrophieren wegen zu vielen KH (Nebenniere, Schilddrüse, Hypophyse; Beachte Dr. Lutz). So wird der Legetrieb der Hennen stimuliert, dass sie das ganze Jahr hindurch Eier legen! Anregung des Sexualtriebes in Ländern mit hohem KH-Verzehr, gleich ob Getreide, Reis, Kartoffel oder Hülsenfrüchte.
Die Ernährung mit zu vielen KH führt zu "Reaktiver Unterzuckerung", zu erhöhten Blutfettwerten, hohem Cholesterinspiegel,
(das ist Nahrung für den Parasiten Trichomonade und führt zu) Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes (Zucker) und auch Krebs. Um gesünder zu leben geht es weniger um den GLYX, sondern viel mehr um die Gesamtmenge an KH, die du verzehrst. Ständig erhöhter Insulinspiegel im Blut (durch die KH) ist ein ganz schlimmer Faktor! und beeinflusst die Drüsen und Hormone nachhaltig. Ernährungs­abhängige Störungen nehmen in den Industrieländern rapide zu und entwickeln sich weltweit zu einer tödlichen Epidemie nie gekannten Ausmaßes.
Helmut Wandmaker konnte seinen viel zu hohen Gesamt-Cholesterinspiegel erst in den Griff bekommen, als er alles aus Getreide und Brot total vom Speiseplan eliminierte (=erhitzte Stärkemehle). Er lernte das von Dr. E. Densmore und Dr. Norman Walker: "Brot macht die Leber steif wie ein Brett!". Nicht wegen cholesterinhaltigen Speisen wird der Cholesterinspiegel erhöht, darüber gibt es nun große Studien, sondern durch die zu vielen KH. Zu wenig Wasser-Trinken führt zur Anlagerung in den Gefäßen (Arteriosklerose: siehe Batmanghelidj "Wasserkur"zwinkern. Wandmaker berichtet auch von schweren Prostata-Erkrankungen, die durch radikale Reduktion von KH und Getreidespeisen schnell heilten.

Bis vor 10.000 Jahren gab es nur Jäger und Sammler. Diese vertragen das Fett der im Freien lebenden Tiere ausgesprochen gut, hingegen Weizen und Getreideprodukte ausgesprochen schlecht (Beachte Dr. W. Lutz "Leben ohne Brot" mit Statistiken; Elaine Gottschall)!

Abel (in der Bibel, Genesis 1) war ein Hirte, Nomade, er lebte vom Fett und Fleisch der Schafe und wurde vom Ackersmann Kain erschlagen (Kain verteidigte seine Ackergrenzen). Der Ackerboden ist verflucht. Auf Kosten der Wälder wird Ackerboden gewonnen. Das Abholzen führt zu Bodenerosion und Verkarstung bis Wüste.

Worm zeigt, wie die Spezies Mensch mit dem Aufkommen des Ackerbaus (Getreide) auf die schiefe Ernährungsbahn gekommen ist, warum die angeblich »gesunde« Ernährung mit Vollkorn, Müsli, Mehlsachen, und wenig Fett eigentlich krank macht, und wie wir uns aus der Ernährungsfalle befreien können.

Das Hauptproblem unserer westlichen Zivilisation sind die vielen Kohlenhydrate, Getreide- und Stärkeprodukte. Ein Ausweg sind für manchen Menschentyp protein- und fettreiche Diäten http://www.lowcarbo.de/
http://www.evos.de/fettab/feketo1.htm http://www.scdiet.de/
LCHF = Low Carb High Fat http://www.lchf.de/


Glücklich und Schlank mit der LOGI-Methode des Dr. Nicolai Worm?
(LOGI = LOw-Glykämic-Index ) http://www.logi-methode.de

Ich, Josef Stocker, bin mit LOGI und GLYX nicht ganz glücklich! Hier wird der Eindruck erweckt, man brauche nur so genannte "schnelle Kohlenhydrate" mit hohem GLYX zu meiden, könne aber Kohlenhydrate (KH) mit niederem Glykämischen Index ("langkettige" KH) ohne weiteres futtern (wie im Buch von Worm "Low Carb" gesagt wird). Das ist falsch, denn es geht um die Gesamtsumme aller Kohlenhydrate (gleich ob high oder low, ob raffiniert oder natur; ob light oder...) sie alle locken Insulin. Überdies: Stärkemehl-Nahrung schadet langfristig immer (Densmore, Wandmaker, N. Walker, Elaine Gottschall). Meide erhitzte Stärke aus dem Ackerbau! (LOGI erlaubt aber zu viele solcher langkettiger KH).
Dr. C. Ehrensperger, wie auch Dr. Lutz, Dr. A. Felix, Dr. Kwasniewski und Dr. Seifert weisen wissenschaftlich nach, dass wir genetisch nicht auf die heutzutage verzehrte Menge von KH vorbereitet sind, gleich welcher Art sie auch sind. Die KH führen zu den vielen Zivilisations-Krankheiten! A. Felix "Es geht auch gänzlich ohne KH"
Genauso führen zu viele Proteine in die Falle, weil wir weder KH noch Eiweiß beliebig speichern können (Eiweißspeicherkrankheiten). Ausnahme: Bei Low-Carb können wir mehr Proteine verbrauchen, als bei der üblichen kohlenhydratreichen Ernährung. Denn Fleisch ist nicht so gesundheitsschädlich, wie viele meinen! Die rechtsdrehende Milchsäure aus der Verstoffwechslung von Fleisch ist viel leichter abbaubar, als die linksdrehende aus dem Kohlenhydrat-Überschuss. Viele (besonders Vegetarier) essen zu wenig Fleisch (Proteine) und bekommen Arthrose, ... (Lajusticia Bergasa). Die LOGI-Nahrungspyramide ist nicht viel besser als die bisherige alte, falsche Ernährungs-Pyramide mit viel Vollkorn an der breiten Basis.

LOGI steht für Low Glycemic Index, d.h. Nahrung mit niedrigem glykämischen Index sollte bevorzugt werden. Basis der LOGI-Kost sollten sein: stärke- und zuckerarmes Gemüse, Salate, Obst, Beeren, Früchte, aber auch Avocados und Öl. Also nicht weniger Fett, sondern genügend, aber das richtige, z.B. Öl mit hohem Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren, also Olivenöl und Rapsöl. Diese Basis liefert großes Volumen, enthält viel Ballaststoffe und sehr viel Wasser, so dass der Magen mit Gewicht und Volumen gefüllt wird und so relativ schnell und stark ein Sättigungssignal aussendet (Sättigungsgefühl wird mit Proteinen am schnellsten erreicht).

Auf der zweiten Stufe kommt Eiweiß und zwar deutlich mehr Eiweiß als bisher empfohlen. Tierisches und pflanzliches ... Die Kombination viel Eiweiß und viel ballaststoffreiches Gemüse und Früchte hat exzellente Stoffwechsel-Effekte zur Folge. Patienten mit erhöhten Blutdruckwerten senken dadurch ihren Blutdruck, die Blutfett- und Blutzuckerwerte werden reduziert. Man kann sich damit gut sättigen, kommt mit weniger Kalorien aus als wenn man sehr viel Kohlenhydrate essen würde und schließlich nimmt man langsam, aber stetig ab - ohne zu hungern.
Die Getreideprodukte kommen auf die 3. Stufe und zwar als Vollkornprodukte; wenn Reis, dann brauner Reis, wenn Pasta und Spaghetti, dann aus Hartweizengrieß... (Achtung: Stocker lehnt die Vollkornprodukte generell ab !!!)

Die Glyx-Diät (im Gegensatz zur LOGI-Methode) bevorzugt zwar Nahrungsmittel mit niedriger Blutzuckerwirkung, aber insgesamt sagt sie, man solle kohlenhydratreich essen und das ist nicht nach dem heutigen Erkenntnisstand zu rechtfertigen. Gerade die Patienten mit Übergewicht und Stoffwechselstörungen müssen die gesamte Kohlenhydrat-Zufuhr einschränken und das ist mit der Glyx-Diät nicht erreicht. Lexikon: Lexikon Wikipedia

Also alles Atkins, oder was?

Vielleicht fragen Sie sich jetzt: Entspricht LOGI nicht der Atkins-Diät? Nein, tut es nicht!
Atkins schränkt die Kohlenhydrataufnahme ganz radikal ein (besonders am Anfang viel zu radikal) .

Nach der Theorie von Atkins ist es entscheidend, dass man eine ketogene Diät einhält. Das bedeutet, so wenige Kohlenhydrate übers Essen aufzunehmen, dass der Körper keine Zuckerreserven mehr anlegen kann. Er muss seinen Energiebedarf dann aus Fett und Proteinen beziehen. Primär läuft die Energiegewinnung in einer solchen Stoffwechselsituation über die Fettverbrennung, bei der Ketone entstehen, die dann den Zellen an Stelle von Zucker als Energielieferanten dienen. Damit kommt der Körper in eine Ketose (wohlgemerkt: nicht Ketoacidose!) Klingt gefährlich – ist es aber nicht.

Dieser Stoffwechselweg war in der Evolution der Menschheit aufgrund ständiger Kohlenhydratknappheit gang und gäbe. Heute ist bekannt, dass es nicht entscheidend ist, den Zustand der Ketose zu erreichen, um günstige Stoffwechselreaktionen oder einen Gewichtsverlust zu erreichen. Es genügt eine deutliche Kohlenhydrat-Reduktion (siehe besonders Dr. Siegfried Seifert, der den Ausweg aus Fehlern von Atkins zeigt: Endorphin-Bilanzierte-Ernährung). Aufgrund seiner Ketose-These legt Atkins das Hauptgewicht auf eiweiß- und fetthaltige Lebensmittel. Stärkefreies Gemüse darf unbegrenzt gegessen werden, aber Kohlenhydratträger wie Vollkornbrot und Nudeln (leider auch Obst) empfiehlt er wegen ihres Kohlenhydratgehalts komplett vom Speiseplan zu verbannen. Komplizierter wird die Ernährung nach Atkins dadurch, dass verschiedene Diätphasen durchlaufen werden, in denen unterschiedliche Nahrungsmittel erlaubt sind. Das schränkt die Ernährung überflüssig ein und macht die Mahlzeitenauswahl unnötig kompliziert. Das ist ein Grund, dass viele diese Ernährung nicht durchhalten. Die Diät nach Atkins funktioniert zwar bei hundert-tausenden, aber Dr. Atkins vermochte nie eine richtige wissenschaftlich haltbare Theorie abzuleiten und wird aus diesem Grund zu Unrecht verteufelt:
Berger-Lenz, Monika „Wir haben das Hungern satt. LowCarb-ABC Antwortbuch zu Atkins-Diät“ http://www.ketario.de



Also doch nach dem GLYX essen? oder nach Montignac?

Vielleicht fragen Sie sich jetzt:
Ist die LOGI-Methode nicht wie die GLYX- oder die Montignac-Diät? Nein, ist sie auch nicht!
Bei der GLYX-Diät ist man aufgefordert, reichlich "Fatburner" zu essen. Das seien auch Müsli, Vollkorn- und Schrotbrot, Pumpernickel, Vollkornnudeln, Vollkornreis etc. Das Essen ist also – trotz GLYX -Bewusstseins recht kohlenhydratreich und entsprechend eher eiweiß- und fettarm. Genau dieses Ernährungsmuster will die LOGI-Methode aber vermeiden!
Darüber hinaus verteufelt Montignac (und Bond) auch noch – ohne wissenschaftliche Basis – alle tierischen Fette.
Bei der LOGI-Methode werden tierische Fette nicht diskreditiert, das wäre physiologisch unsinnig. Für die Verbesserung des Fettstoffwechsels spielt es keine Rolle, ob tierische Fette verzehrt werden oder nicht!
Es ist nämlich ein entscheidender Unterschied, ob man tierisches Fett bzw. gesättigte Fettsäuren und Eiweiß im Rahmen einer kohlenhydratreichen oder einer kohlenhydratreduzierten Kost zuführt.

Neue Studien belegen: Eine Kost mit rund 30 Prozent Eiweiß und rund 60 Prozent Fett, die überwiegend aus tierischen Lebensmitteln stammen, verbessert die Blutfettwerte deutlich und senkt den Insulinspiegel, wenn die Kohlenhydrate auf etwa zehn Prozent der Energiezufuhr reduziert werden (siehe Dr. Jan Kwasniewski; Dr. Lutz, ...).

Die LOGI-Methode ist ein Versuch einer moderaten, gemäßigten Anpassung der Ernährung des Menschen an die Ur-Ernährung der letzten 3 Millionen Jahre. Sie ist im Grunde eine reine Lebensmittelempfehlung. Sie erfordert weder die Berechnung von Kalorien, noch von Nährstoffrelationen oder das Einhalten strenger Diätphasen mit unterschiedlichen Nahrungsmitteln. Die LOGI-Methode ist eine Anleitung die KH nach GLYX auszuwählen. Bei der LOGI-Nahrungs-Pyramide ist Vollkorn etc. nur an der Spitze, also ganz wenig.
(Stocker: Ich warne vor jedem Getreide und vor erhitzter Stärke! Und ich rate:
Wenn möglich, gehen Sie nicht nach GLYX oder LOGI, sondern reduzieren sie ALLE KH auf 6 BE/Tag, wie Dr. Lutz)

Empfohlene Bücher:

Cordain, Dr. Loren "GETREIDE - das zweischneidige Schwert. Unser täglich' Brot macht ... krank. Ernährung mit Getreideprodukten kann die Gesundheit ruinieren" 978-3929002355 Buchbeschreibung http://paleofood.de/
Cordain L. "Das Paläo-Prinzip der gesunden Ernährung im Ausdauersport" Mai 2009; 978-3-941297005

Lutz, Dr. med. Wolfgang „Leben ohne Brot. Grundlagen der kohlenhydratarmen Ernährung“ 16. Auflage 2007; ISBN: 978-3887601003. 259 Seiten (Pflichtlektüre; Lutz ist Pionier der Low-Carb-Bewegung; heute 97 Jahre alt
Lutz, W. „Kranker Magen, kranker Darm. Was wirklich hilft.“ ISBN: 978-3887600808; Lexikon: wikipedia.org

Seifert, Dr. Siegfried "Ernährung ... Länger und aktiver leben mit endorphin - bilanzierter ketogener Ernährung" 2001, ISBN: 978-3831112678; Seifert zeigt Auswege aus Fehlern der Atkins-Diät durch die Endorphin-Bilanz: http://www.ketarier.de

Worm, Dr. Nicolai „Syndrom X oder: Ein Mammut auf den Teller. Mit Steinzeitdiät aus der Wohlstandsfalle" Das metabolische Syndrom! 7. überarbeitete Auflage: 2008; 280 Seiten; ISBN: 978-3927372238 (Pflichtlektüre; Wissenschaftlich klar gegen Vegetarismus. Seine LOGI-Methode geht nach GLYX) Vergleiche: http://www.logi-methode.de

Worm, Dr. Nicolai "LOGI-METHODE. Glücklich und schlank. Mit viel Eiweiß und dem richtigen Fett" ISBN: 978-3-927372-26-9 (geht nach GLYX; hat zu viel Vollkorn-/Stärkeprodukte)

Schaub, Stefan "Ernährung + Verdauung = Gesundheit. Die Fundamente des Gesundbleibens" 3-907547-07-1; e-Mail: info@schaub-institut.ch Schaub-Institut CH-7310 Bad Ragaz; Schaub, Stefan und Milly "Die gute Figur"

Kwasniewski, Jan "Optimal essen" (kohlenhydratarm wie Lutz! und leichter zum Lesen), Versand: Heinrich Guettner, Rostocker Str. 53/514, D-70376 Stuttgart. Tel.:0711-5490628; Fax: +49 (0)711-5005309; h.a.guettner@kabelbw.de
"Optimal Nutrition" 176 Seiten; und: "Homo Optimus" 376 Seiten. http://www.ketarier.de/ http://www.wgp.com.pl/?id_j=de

Köhler, Dr. med. Bodo "Grundlagen des Lebens. Stoffwechsel und Ernährung. Leitfaden für eine lebenskonforme Medizin" 2001; ISBN: 978-3899061765, 206 Seiten, 17x22 cm (tiefgründig über Regulationsstörungen. Gegen starre Diäten: anabole + katabole Stoffwechsellage müssen jeweils mit einbezogen werden. Die Wichtigkeit hoch ungesättigter Omega-3-Fettsäuren; Eine Ehrung für Prof. Johanna Budwig, Prof. J. Schole; Prof. Max Lüscher…)

Lajusticia Bergasa, Ana Maria "Die erstaunliche Wirkung von MAGNESIUM" Ennsthaler: 6/2006; ISBN: 978-85068-324-1 (Mg ist wichtig bei: Arthrose, Haut-, Herzproblemen, zur Krebsvorbeugung, mit mehr Proteinen + Mg + Vitamin-C )

Densmore, Dr. med. Emmet "Wie die Natur heilt. Inbegriff ... der natürlichen Nahrung des Menschen. Eine Zusammenstellung der Hauptgründe gegen den Gebrauch von Brot, Zerealien, Hülsenfrüchten, Kartoffeln und allen sonstigen stärkemehlhaltigen Nahrungsmitteln" 534 S.; Leipzig 1893 (!), er empfiehlt Stärkemehllose Nahrung! englisch noch erhältlich: HOW NATURE CURES COMPRISING A NEW SYSTEM, 2003, Kessinger Publishing, ISBN: 0766134539

Densmore, E. "Die natürliche Nahrung des Menschen - mit einem Auszug aus Dr. de Lacy Evans "Die Kunst das Leben zu verlängern" Leipzig: 1893. Ders.: "Schrotbrot und Entzündung" (gegen Vollkornbrot) 1890. vergr.

Humble, Jim "MMS: Der Durchbruch: Ein Wundermittel..." ISBN: 978-3-9810318-4-3, 2008; 260 Seiten (Ein Mineralpräparat gegen Malaria-Parasiten, Mikroben, Bakterien, Pilzbefall: siehe: http://josef-stocker.de/gesund11.htm

Lebedewa, Tamara "Krebserreger entdeckt! Entstehung, Vorsorge, Heilung" 2005; ISBN: 978-3-932 130 137; (Blutparasiten, Trichomonaden, gedeihen auf saurem Milieu und sind polymorph - Viele Formen der einen Spezies)

Lebedewa, Tamara "Unheilbare Krankheiten. Wege zur Heilung bei Diabetes, Unfruchtbarkeit, Adenom, Multipler Sklerose und anderen chronischen Erkrankungen" 2002; 320 Seiten; ISBN: 978-3-932 130 120; (auch bei Krebs: eine gemeinsame Ursache: die Trichomonade, der vielgestaltige Einzeller)

Ford, Robert S. "Nahrungsmittel die entschlacken. Ursache und Behandlung der verstopften Arterien..." Uhldingen: 1992, 184 Seiten. (Du brauchst FRISCHE Nahrung. Ford ist total gegen Backwaren, Getreide, Milch aus der Molkerei, Bestrahlte Nahrung - da solche entwertet und nie frisch ist) Leseprobe: Arteriosklerose.pdf

meine Liste Gesundheitsliteratur als pdf-datei.

Vegetarismus kann sehr krank machen, wenn viel Brot, Vollkorn, Dinkel, gegessen wird, und wenn die Obstsäuren nicht recht verstoffwechselt werden! Das Tot-Kochen der Nahrung bringt weitere Übel (Walker). Viele Veganer haben auch Eiweißmangel - das andere Extrem zu Vegetarismus ist die westliche Wohlstandsgesellschaft, die leidet an Eiweißüberernährung, beides ist falsch.

Diese Zusammenstellung ist von: STOCKER Josef Januar 2009
Jedwede Haftung wird abgelehnt - Sie müssen Ihren Arzt konsultieren.
 
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offline beast  

540 Beiträge

D - Bayern
Beitrag Re: Ernährungsformen  09.03.2009 • 20:07


Nanu, ich dachte grad bei Veggies wären Krebsrate und Herz-Kreislauf-Erkrankungen geringer..!
Ehrlich gesagt denk ich, dass es auf den Menschen ankommt - und man immer genau schauen sollte, wer welche Studie so bezahlt.

Liebe Grüße glücklich



Es gibt auf der ganzen Welt einen einzigen Weg, den niemand gehen kann außer Dir.
Frag nicht wohin er führt.
Geh ihn!
Friedrich Nietzsche
 
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offline Joseph Haydn  

125 Beiträge
Beitrag Re: Ernährungsformen  10.03.2009 • 07:43


Hallo,
ich habe gerade aktuell gelesen, dass sich in Deutschland nur 1,6% der Bevölkerung streng vegetarisch ernähren. Wenn man von dieser Zahl dann die Krebsrate hochrechnet, kommt von der Gesamterkrankungsrate gesehen ein verschwindend kleiner Anteil an (vegetarisch lebenden) Menschen heraus, die erkranken.
Übrigens hat mein Arzt in ähnlichem Zusammenhang (nämlich dass ein bestimmtes Medikament krebserregend sein soll) genauso argumentiert.
Wenn man die nackten Zahln gegenüberstellt, wirkt vieles gleich nicht mehr gar so schrecklich.
J.H.
 
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offline Manon  

75 Beiträge
Beitrag Re: Ernährungsformen  10.03.2009 • 09:26


Was die Erkrankungen angeht, kommen sicher noch mehr Faktoren als die Ernährung zusammen, sicher auch die Umweltverschmutzung allgemein wie Industriesmog und Autoabgase, dann noch die genetische Veranlagung, die allgemeine körperliche Verfassung, Medikamente usw. Aber ich denke, man sollte besonders bei der Ernährung die Evolution des Menschen nicht außer Acht lassen.

Gruß, Manon
 
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offline Annie  

107 Beiträge
Beitrag Re: Ernährungsformen  10.03.2009 • 23:08


Ich bin vorsichtig geworden bei Ernährungsformen, die einen Lebensmittel strikt verbieten wollen, den was die eine heute erlaubt, wurde gestern von der anderen verdammt...
Ich finde man darf alles essen, solange man es in Maßen (und nicht in Massen glücklich ) tut.

Ich glaube, dass vor allem eher die Fertigprodukte in Massen krank machen, zwischendurch wird sowas sicherlich nicht schaden, aber sie umgeben uns ja förmlich. Nicht nur TK-Pizza und Fertiggerichte, die als solche klar erkennbar sind, sondern auch die meisten Getränke, Joghurts mit Geschmack, Mais in der Dose (Mais, Wasser, Zucker!!, Salz), Süßigkeiten aus Chemielabors, fertige Dressings, Tütensossen, Salate fürs Brot, Brotaufstrich, TK-Reibekuchen, .. überall lächeln uns Namen von Zutaten engegen, die wir noch nicht mal aussprechen können und viele E-Nummern, Konservierungsstoffe, Särungsmittel und Zucker, wo man ihn gar nicht vermutet.. ärgerlich
Wenn man einfach wieder mehr selber macht, wie das Dressing für den Salat selbst zusammen mixt, dann ist da wenigstens nur drin, was man selber reingetan hat.
Pizza ist nicht schlecht, vor allem wenn man sie mal wieder selber macht verliebt
 
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