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offline Manon  

75 Beiträge
Beitrag Krankenkassen  23.02.2009 • 12:25


Mich motiviert vor allem eines, in den sogenannten Normalgewichtsbereich zu kommen:

Die Kosten der Sozialversicherung

Bisher bieten einige Krankenkassen z.B. die Barmer Prämien an, wenn man innerhalb eines Jahres bei den folgenden Werten im Normalbereich bleibt:

Cholesterin, Blutdruck, Blutzucker und Gewicht.

Doch was ist, wenn von der Regierung und/oder den Krankenkassen beschlossen wird, dass die Menschen mit Risikofaktoren wie z.B. Übergewicht und Rauchen draufzahlen müssen?

Würde Euch das motivieren, abzunehmen oder/und mit dem Rauchen aufzuhören oder würde Euch das nur unter Druck setzen?

Fändet ihr solche Maßnahmen in Ordnung oder unverschämt?

Was haltet ihr von dem Aktionsplan der Regierung "Fit statt fett" und der Reaktion der Ernährungsmittelindustrie?

Gruß, Manon
 
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offline Beate  

215 Beiträge

D - Suhl/Thüringen
Beitrag Re: Krankenkassen  23.02.2009 • 18:13


Also, ich könnte das gar nicht so pauschal beantworten. Schließlich wird man nicht nur durch ungesundes Essen krank. Dann wärs vielleicht einfach. Es gibt aber auch viele Erkrankungen, die z.Bsp. ein Übergewicht zur Folge haben, oder Therapien, die dies bewirken. Es gibt Menschen, die auf Grund von Erkrankungen keinen Sport machen dürfen- zumindest nicht in dem Maße, wie er für eine Gewichtsreduktion nötig wäre. Ein solches Gesetz zieht wieder hunderte neue Regeln nach sich, nach dem Motto:" Wenn dies oder jenes vorliegt, dann..." .
Für mich selbst ist der Wunsch gesund zu bleiben schon Motivation und solche Gesetze würden natürlich auch meine Sparsamkeit beflügeln und mich weiter motivieren.
Vielleicht ist es für mich gar nicht so schlecht, im Krankenhaus zu arbeiten. Dort sehe ich täglich, was krank sein bedeutet. So weit ich zu meiner Gesundheit beitragen kann, möchte ich dies gerne tun; sollte ich trotzdem krank werden-man wird ja nicht jünger- dann muß ich mir auch keinen Vorwurf machen, nicht genug für mich getan zu haben.
In diesem Sinne.
Viele Grüße Beate



Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag.(chin.Sprichwort)
 
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offline Annie  

107 Beiträge
Beitrag Re: Krankenkassen  23.02.2009 • 19:15


... also das finde ich auch sehr schwierig..
Dicksein kann wirklich viele Ursachen haben, z.B. auch durch bestimmte Medikamente verursacht werden, und auch beim Rauchen wird es dann kritisch, selbst wenn da der Gedanke naheliegend ist, dass Raucher für die fahrlässige Gefährdung ihrer Gesundheit auch mehr Beiträge bezahlen sollten, ist dann der Gedanke auch nicht mehr weit Motorradfahrer, Extremsportler, Reiter, etc. höher einzustufen...
Man denke sich nur Extrabeiträge für den jährlichen Skiurlaub, für Besitzer von Autos mit 120PS oder mehr, ...
Würde bestimmt zu vielen Regeln und noch mehr Ausnahmen führen, wäre fraglich, ob das sinnvoll wäre oder doch letztendlich nur unnütze Bürokratie erzeugen würde (die dann ja auch wieder mit den Beiträgen bezahlt werden müsste)...
da finde ich dann Prämien für besuchte Sportkurse, so und so viele besuchte Tage im Fitnesstudio, etc. doch besser.
 
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offline Annie  

107 Beiträge
Beitrag Re: Krankenkassen  23.02.2009 • 20:38


Noch was zum Gewicht: wer entscheidet denn dann, wenn man übergewichtig ist?
Nach BMI?.. Frag mich warum der immer noch benutzt wird.. ich habe jetzt einen BMI von 23.. ja und ich muss mir ständig anhören, warum willst du den abnehmen, bist doch mit 23 total normal, bist du etwa magersüchtig.. nein bin ich nicht, dass ich eindeutig zu viel Fett mit mir rumschleppe, sagt mir nicht der BMI, sondern Bauch-, Taillen-, Hüften-, Po- und Oberschenkelumfang.
Und wenn ich auf meine 63 Kilo bin, dann habe ich auch einen BMI von circa 18,5 und bin dann auch nicht magersüchtig.
Da offenbaren sich nämlich wieder die Mängel des BMIs, durch das Quadrat im Nenner ist der BMI für sehr kleine und sehr große Leute ungegeignet, da er für kleine zu schnell einen zu hohen und für große zu schnell einen zu niedrigen BMI angibt. Und des weiteren wird nicht berücksichtig, wie sich die Kilos zusammensetzen, sprich Fett oder Muskeln.
ärgerlich Das musste ich jetzt noch mal loswerden.
 
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offline mowife  

427 Beiträge

D - Hessen
Beitrag Re: Krankenkassen  24.02.2009 • 09:19


Hallo Anni

Ich muss dir vollkommen Recht geben.
Ich mache seit über 35 Jahren regelmäßig Sport.
Gehe seit 29 Jahren regelmäßig 2 - 3 Mal in der Woche ins Fitness Studio. Habe früher Krafttraining gemacht und heute nur noch Fitness.
Wenn ich jemanden sage was ich wiege, sagen die meisten..... wo haste denn das sitzen. Denke das auch bei mir die Muskeln wiegen.
Also wie du schon gesagt hast, man muss einfach sich anschauen und sagen da habe ich zuviel.

liebe Grüße Monika
 
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offline Joseph Haydn  

125 Beiträge
Beitrag Re: Krankenkassen  24.02.2009 • 13:06


Hallo,

Ihr habt sicher irgendwo recht. Auch ich habe einen BMI von 22,5 und trotzdem noch keinen Waschbrettbauch.
Allerdings muss ich auch sagen, dass ein BMI von 18,5 Untergewicht bedeutet. Annie, du scheinst ja über 1,80 groß zu sein, schätze ich mal. Früher hat man gesagt, Größe minus 110 ist Idealgewicht. Und ich bin wirklich der Meinung, dass du dann mit 63 kg untergewichtig bist.
Alos nimm es mit nicht übel, wenn ich auch der Meinung bin, dass es bei dir ganz schnell in Magersucht abgleiten kann, und glaub mir, ich hatte schon mit magersüchtigen Mädchen zu tun und weiß, dass die alle sagen, ich esse doch vernünftig und ich wiege immer noch zuviel,obwohl sie schon Untergewicht haben.
Wieg erst mal 68kg, ich bin überzeugt, dann sind deine Fettpolster alle weg.
J.H.
 
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offline Manon  

75 Beiträge
Beitrag Re: Krankenkassen  24.02.2009 • 13:27


Ja, wer sagt, wann man zu dick, zu dünn, zu leicht oder zu schwer ist.

Laut BMI könnte ich bei meiner Größe (161 cm) bis auf 49 kg runter. Mit 18 war ich da schon mal und habe selber einen Schreck bekommen, wie mein Gesicht bzw. mein Kopf aussah, ein Totenschädel mit etwas Haut darüber. So möchte ich auf keinen Fall wieder aussehen. Ich persönlich finde es auch richtig hässlich, wenn am Dekolleté die Knochen heraus stehen. Und ein paar Formen möchte ich auch noch haben. Euch Mädels wird es ja ebenso gehen, mit den schwindenden Kilos wird auch die Oberweite weniger.

Trotzdem, das Aktionsprogramm der Regierung "Fit statt fett" geht mir nicht weit genug. Was nützt es beispielsweise in Schulen ein eigenes Unterrichtsfach zum Thema gesunde Ernährung / Lebensweise, was ich sehr begrüßen würde, wenn es in den Schulkantinen nur Süßigkeiten, mit Geschmacksverstärker vesehendes fettes Essen und Softdrinks gibt.

Viele Grüße, Manon
 
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offline Annie  

107 Beiträge
Beitrag Re: Krankenkassen  24.02.2009 • 21:49


Hi Joseph,
leider befürchte ich, dass du da nicht beurteilen kannst, da du mich nicht kennst.. bevor ich das erste mal richtig Kilos zugelegt habe (aufgrund von extremen fastfood-Konsum, Aufhören mit Rauchen, etc.) habe ich ca. 55 Kilos gewogen und wa da auch schon an die 1,85.. heute würde ich da wahrscheinlich eingewiesen werden, so'n Schwachsinn.. hab' immer normal gegessen, hatte keine gesundheitlichen Probleme und hab' in dem Sinne davor ja nie mehr gewogen..
das Gewicht nach unten ist bei mir auch nicht so fest (find diese Abnahmeticker aber so süß.. wollte auch einen haben *g*), da ich sicher bin, dass ich merke, wenn ich mein Idealgewicht habe und dann kommt es ja auch noch an wieviel Muskelmasse man hat, früher hatte ich wirklich wenig Muskeln und war auch recht unsportlich, hab' dann aber mal die grausigen Erinnerungen an den Schulsport zurückgelassen und diverse Sportarten für mich entdeckt wie Basketball, Pilates, Fahrrad- und Inlinerfahren... und da Muskeln eine höhere Dichte als Fett haben, können da mit ein paarMuskeln, die nicht unbedingt extrem auffallen gleich doch ein paar Kilos mehr draufkommen, aber das ist dann ja auch nicht schlimm.. möchte einen schlanken und gut durchtrainierten Körper, wo möglichst nichts rumschwabbelt, bei welcher Kilozahl das auch immer ist, finde aber auch das man sich ein Ziel setzen sollte, das kann man dann ja bei Gegebenheit immer noch korrigieren...

und wie Angelika an einer Stelle schon sagte, sollte man sich vielleicht nicht so am Gewicht aufhängen, sondern eher messen.. und ich finde auch, dass man meistens sieht, ob Leute nach der Pupertät erst dicker geworden sind oder vorher, denn die vor der Pupertät schon dick waren, sind meistens gleichmäßig über den Körper dick und die, die nach der Pupertät dick geworden sind, sind dann an Bauch, Po und Beine eher dick und dazu gehöre ich auch, meine Unterschenkel und Arme sind normal und dazwischen kugelt es sich dann..
und auch die Beinlänge trägt auch was dazu.. ich bin nicht nur groß, sondern habe auch eine sehr große Innenbeinlänge (immer wieder toll, wenn man versucht Hosen einzukaufen) und da macht es natürlich auch was aus, ob die Zentimeter durch Bein oder Korpus zusammenkommen...
naja hier auch nochmal meine Masse (auch wenn ich mich wegen einem BMI, den vernünftige Leute wegen seiner Fehlleistungen ablehnen, eigentlich nicht rechtfertigen müsste)

Oberarme: 26 cm
Bauchumfang: 107 cm
Taille: 87 cm
Hüfte: 113 cm
Oberschenkel: 64 cm
Waden: 36 cm

.. und da habe ich auch entschieden was dranzuändern... mehr Muskeln an Waden (Fussballerinnen haben ja so tolle Waden... aber vielleicht hilft Basketball ja auch) und Armen und eindeutig weniger Fett an Bauch, Beinen und Po

und ja, ich traue mir zu, eigenständig zu wissen, wann ich mich wohlfühle, ohne dafür auf die Waage gehen und mein Gewicht mit unzulänglichen Tabellen vergleichen zu müssen...
 
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offline Joseph Haydn  

125 Beiträge
Beitrag Re: Krankenkassen  25.02.2009 • 07:57


Hallo Annie,
na dann mal zu. Vielleicht bist du ja diejenige, die hier endlich mal durchstartet, denn solche großen Gewichtsabnahmen, wie du vorhast gabs hier schon lange nicht mehr. verliebt

J.H.
 
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offline Joseph Haydn  

125 Beiträge
Beitrag Re: Krankenkassen  25.02.2009 • 22:32


Hallo,

habe gerade spaßeshalber mal geschaut, der bmi-rechner gibt bei deiner Größe erst bei 65 kg sein ok.
 
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offline Annie  

107 Beiträge
Beitrag Re: Krankenkassen  25.02.2009 • 23:39


da ich es hasse mich zu wiederholen, werde ich es auch nicht tun, .. lies dir bitte eigenständig noch mal meinen vorigen Beitrag durch, manchmal soll ja mehrmaliges Lesen eines Textes beim Verständnis helfen
 
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offline Joseph Haydn  

125 Beiträge
Beitrag Re: Krankenkassen  26.02.2009 • 07:50


Hallo,
was glaubst du, wie oft ich mich hier wiederholen mußte, weil irgend wer
was falsch gelesen hatte. Ich glaube nicht, dass sich deine ganze Umgebung täischt, die dich auch warnt, denn ich bin trotzdem der Meinung, dass du mit 63 kg untergewichtig bist. Ich selbst bin auch fast 1,80 und habe mit 68 kg eine mehr als sehr gute Figur. Du bist noch so jung, und es ist deine Sache, ob du in eine Essstörung rutschst oder nicht.
Aber wie gesagt, dass muss man erst mal schaffe, das Abnehmen meine ich.
 
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offline Joseph Haydn  

125 Beiträge
Beitrag Re: Krankenkassen  26.02.2009 • 08:12


Ich bin übrigens eher der Meinung, dass der bmi bei großer Größe nach unten genau anders herum als du es denkst nicht zieht. Kleidergröße 36 bei 1,85, das sieht aus wie ein Gespenst persönlich. Ich kenne jemand mit 1,85, die wollte von 110 kg auf 85, höchstens 80 abnehmen, weil sie sonst so ein Knochengestell wäre mit ihrer Größe. Und ob du`s glaubst oder nicht, ich hätte ihr Gewicht nie auf 110 kg geschätzt. Wenn ich mir die Bekannte mit 63 kg vorstelle, grauslich.
 
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offline Manon  

75 Beiträge
Beitrag Re: Krankenkassen  26.02.2009 • 13:30


Ok,

der persönliche BMI wäre nun geklärt.

Doch was haltet Ihr von dem "Fit statt fett" - Programm der Bundesregierung?

Viele Grüße,

Manon
 
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offline Joseph Haydn  

125 Beiträge
Beitrag Re: Krankenkassen  26.02.2009 • 14:35


Hallo Manon,

ich muss gestehen, dass ich mich damit noch nicht so b eschäftigt habe, vermutlich weil es mich nicht betrifft, da ich ja inzwischen schlank bin breites Grinsen Aber vielleicht könntest du ja stichpunktartig zusammenfassen, das wäre lieb.
Zu den Krankenkassen: gerecht wäre tatsächlich entweder Aufpreis für Raucher, Übergewichtige usw, gestaffelt nach wieviele Zigaretten bzw wie hohes Übergewicht, aber dann dafür die Kosten, die daraus
entstehen voll übernehmen oder ein Bonus für alle, die nicht zu diesen Risikofaktoern gehören.
J.H.
 
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