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offline Anne  

399 Beiträge

D - BW
Beitrag Trockene, juckende Haut im Winter  26.12.2009 • 21:13


Hallo!

Kennt ihr das auch? Wenn es draußen kalt wird, die Heizung drinnen wieder bollert, dann fängt die Haut an zu jucken.

Im Moment habe ich große Probleme mit juckender Haut. Hauptsächlich am Rücken und an den Schienbeinen. Die Schienbeine könnte ich blutig kratzen. Am Rücken komme ich glücklicherweiße nicht so leicht dran... Dazu muss ich sagen, dass ich grundsätzlich unter Hautproblemen leide und auch Nahrungsmittelallergien habe.

In der warmen Jahreszeit beschränkt sich das Hautproblem auf die Hände (Handekzem oder Hausfrauenhände). Aber jetzt juckt es mich fast überall. Ich mache dann Vollbäder in Natron - die entsäuern die Haut - was mir immer sehr gut tut. Aber nur kurzfristig, am nächsten Tag juckt es schon wieder. Ich benutze auch an den Schienbeinen eine Beincreme mit Urea für trockene, juckende Haut, aber ganz weg geht es damit auch nicht.

Hat von euch jemand ähnliche Beschwerden? Und wie behandelt ihr die? Wisst ihr vielleicht etwas darüber, ob da bestimmte Mineralien oder Vitamine im Körper fehlen?

Für hilfreiche Tipps und Erfahrungsaustausch wäre ich sehr dankbar.

LG Anne



 
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offline optimist  

209 Beiträge

D - BW
Beitrag Re: Trockene, juckende Haut im Winter  26.12.2009 • 21:42


Hallo Anne,
kenn ich nur zu gut!
Bei mir sind es (außer dem altersbedingten Verfall breites Grinsen ) die säurehaltigen Lebensmittel gepaart mit Süßkram und trockener Haut durch warme Klamotten! Habe das mal so extrem gehabt,das ich zum Hautarzt gehen mußte. Da fing es auch an den Schienbeinen an... Dann habe ich mal die "Auslöser" weg gelassen und es wurde besser (außer die Klamotten,die konnte ich schlecht weglassen-schon meiner Umwelt zu liebe zwinkern ). Vor allem haben Bäder auf Ölbasis sehr gut getan. Da darf es ruhig mal eins aus der Apotheke sein...
Seit dem schränke ich den Verzehr von zB. Orangen oder Mandarinen beim ersten Jucken gleich ein und dann beruhigt sich die Haut gleich wieder. Ist mit Sicherheit eine Übersäuerung,das das Natronbad die Haut nicht genügend fettet probier doch mal eins mit Öl. Nur mußt Du in der Wanne aufpassen,das Du nicht schnell wieder liegst beim aussteigen zwinkern

Wünsch Dir gute Besserung und nicht verzweifeln cool



LG
 
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offline Anne  

399 Beiträge

D - BW
Beitrag Re: Trockene, juckende Haut im Winter  26.12.2009 • 22:19


Hallo optimist,

Zitrusfrüchte hab ich schon weggelassen. Auch sonst alles worauf ich allergisch reagiere. Das Ölbad werde ich aber mal ausprobieren. Oder einfach Olivenöl ins Wasser? Das hab ich bei meiner Tochter gemacht, als sie ein Baby war und Neurodermitis hatte. Ist mir grade wieder eingefallen.

Allerdings kann ich nicht sagen, dass das Natronbad nicht genügend fettet. Im Gegenteil, die Haut fettet sich durch das Natronbad von selbst. Die fühlt sich überhaupt nicht trocken an und schuppt sich kein bißchen. Nur ist der Effekt am nächsten Tag vorbei und ich müsste schon wieder in die Wanne. überrascht Da die Badezeit, um Erfolg zu haben, aber bei mindestens 40 Minuten liegt, ist da dann wieder das Zeitproblem. nunja

Da das Problem aber alljährlich wieder im Herbst/Winter kommt, denke ich, dass es sich vielleicht wirklich um einen Mangel handelt, da man nicht so viel gesundes Obst und Gemüse zu sich nimmt. Kennt sich in diesem Bereich jemand aus?

GLG Anne



 
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offline Zauberschnecke  

319 Beiträge

D - Rhein-Neckar-Kreis
Beitrag Re: Trockene, juckende Haut im Winter  26.12.2009 • 23:07


Versuche mal, die Haut mit einfachem Salatöl und Zucker abzureiben. Vorallem bei den Händen wirkt das Wunder verliebt .

Ansonsten gilt: Haut nach dem Duschen nicht mit dem Handtuch komplett trocken reiben, sondern auf die noch feuchte Haut eine gute Bodylotion. Es gibt von dm von der Hausmarke balea eine gute Lotion bei den ph-neutralen Sachen, die unparfümiert ist. Die hat mir selbst bei Neurodermitis gut geholfen.

Bei der Neurodermitis habe ich übrigens mit spagyrischen Tropfen (ähnlich der Homöopathie) von Laboratorium Phönix gute Erfolge gehabt. Die heißen Urtica Arsenicum spag. Man nimmt anfangs 3x täglich je 5 Tropfen in Wasser ein. Nach einer Woche steigern auf 3x10 Tropfen, dann nach wieder einer Woche auf 3x15 Tropfen und rückwärts wieder zurück. Damit habe ich die Neurodermitis in den Griff bekommen. Hilft wohl bei jeder Form der Dermatitis.



 
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offline Anne  

399 Beiträge

D - BW
Beitrag Re: Trockene, juckende Haut im Winter  09.01.2010 • 21:12


Hallo ihr Zwei,

danke noch für eure Antworten. glücklich

@Zauberschnecke: Das mit Salatöl und Zucker kenne ich als Handpeeling. Das brennt mich aber an den Händen (hab grad die Hände ziemlich offen von meinem Ekzem). Genau so geht es mir auch mit der Lotion von Balea. Die hab ich für meine Tochter. Das Brennen hört zwar bald wieder auf, ist aber trotzdem unangenehm. unglücklich
Die Tropfen werde ich ausprobieren. Hab mich schon mal etwas in die Seite von Phönix eingelesen. War nur noch nicht in der Apotheke. nunja

Muss euch jetzt aber noch von einem Erfolg erzählen den ich diese Woche durch Zufall hatte. War einkaufen bei "dm" und stolperte bei den Arzneimitteln über eine Hautpflege von TESTAmed. Eine Duschlotion mit 30% Öl und eine Körperlotion mit 10% Urea. Gekauft, ausprobiert und schon nach drei Tagen ist der Juckreiz gelindert und die Haut schön glatt und weich. Bin gespannt wie es sich weiterentwickelt.

Und jetzt gibt es nächste Woche bei Aldi (süd) Körperpflegeprodukte mit 10% Urea. Da werde ich mal einen Testkauf starten. Da auch die Kinder Hautprobleme haben, finden sich bestimmt genügend Abnehmer im Haus.

Wünsche euch ein schönes "weißes" Wochenende.

LG Anne



 
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offline Florentine  

511 Beiträge

D - München
Beitrag Re: Trockene, juckende Haut im Winter  10.01.2010 • 12:06


Hallo Anne,

super, dass Du etwas gefunden hast, das bei Deiner Haut gut hilft ! Ich hoffe es bleibt so..


Das mit den offenen Händen habe ich auch wenn es so kalt ist, vor allem an den Fingerknöcheln. Bei mir hilft da immer sehr gut die Handcreme von Neutrogena. Auch die Körperlotion von denen ist sehr gut.



Liebe Grüße!
Florentine

 
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offline Anne  

399 Beiträge

D - BW
Beitrag Re: Trockene, juckende Haut im Winter  10.01.2010 • 18:47


Hallo Florentine,

schön, dass du mal wieder da bist. breites Grinsen Die offenen Hände kommen leider nicht von der Kälte. Da könnte ich mittlerweile gut mit umgehen. Das ist alles allergisch. Und wenn der Allergietest die ganze Sparte abdeckt, ist das sehr schwierig in den Griff zu bekommen. unglücklich

Ich vertrage schonmal viele Pflegeprodukte überhaupt nicht, dazu kommt, dass man mit den Händen eben ständig mit irgendwelchen Auslösern in Kontakt gerät. Das beginnt beim Hausstaub, geht über sämtliche Putzmittel bis hin zu den Lebensmitteln (Gemüse putzen, Teig bearbeiten, Kartoffeln schälen usw.). Gummihandschuhe gehen mittlerweile auch nur noch mit Baumwollhandschuhen drunter. Da hat man dann das Gefühl als würde man mit Schneehandschuhen arbeiten. Aber man gewöhnt sich an vieles, und die Familie ist dran gewöhnt, dass ich nicht alles machen kann. So kann man sich auch mal vorm Kartoffel schälen oder vorm Abwasch drücken. breites Grinsen breites Grinsen breites Grinsen

Man muss es nur immer positiv sehen. zwinkern

LG Anne



 
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offline BigMama  

811 Beiträge

D - Wuppertal
Beitrag Re: Trockene, juckende Haut im Winter  12.01.2010 • 12:22


Hallo Anne,

na dann sind wir wohl Leidensgenossen... ärgerlich
Mein Kleiner hat auch fürchterlich trockene Haut. Ein Kinderarzt gab mir den Rat,
ihn morgens und abends kurz abzuduschen (ohne Seife) damit der Alltagsstaub weg ist
und die Haut angefeuchtet ist.
Danach mit einer Creme mit Urea (wir sind ganz zufrieden mit der von EUBO...(ich glaub Werbung darf man gar nicht amchen, sorry ist aber jetzt nicht mehr ganz ausgeschrieben) oder auch der Lotion aus dem Aldi. Allerdings nur mit 5 %, sonst brennt es fürchterlich, wenn es aufgekratzt ist...
Er meckert auch manchmal schon bei 5 %. Wenn wir es regelmäßig durchführen, hat er die wunderbarste Haut. Leider kommt da der Schweinehund immer wieder durch, und sagt sich - och heute mal nicht... oder er hat einfach keine Lust...

Vor etwa 10 Jahren fing ein "Ekzem" an meiner rechten Hand an - erst ganz klein... 1 Finger, dann mehrere Finger, auch an der anderen Hand - übertragen durchs Händefalten... Bisher hatte ich mein Handrücken wenigstens noch okay, aber es zieht auch langsam dahin. Dafür ist die andere Hand wieder okay...
Worauf ich hinaus wollte... Mehrere Ärzte haben mehrere Aussagen gemacht, woran es liegen solle... Meine Erkenntnis nach diesen 10 Jahren ist, dass es teilweise nervlich ist, außerdem kommen meine Essgewohnheiten hinzu. Wenn ich viel esse und zuviel fettes, so dass ich zunehme, schlägt es voll aus - mit nassen Pusteln... Wenn ich abnehme, geht es zurück, bis teilweise ganz weg. Meine linke Hand, war in den letzten 1,5 Jahren wieder völlig okay, jetzt trage ich dort den Ehering und es fängt an einer kleinen Stelle wieder an...(soll das ein Zeichen sein?) aber der Ring ist aus Platin, an einer kleinen Stelle mit Gold überzogen, in dem ein Diamant sitzt. Alles soll nicht allergisch reagieren können, ha, ha, ha.
Außerdem hat mein Vater (keine Hausfrau - nie gekocht oder geputzt, jahrelang auf dem Bau gearbeitet) zwischen seinem 35 und 50 Lebensjahr auch gehabt... Bei ihm hieß es aber nicht Hausfrauenhände, sondern Allergie gegen Mörtel.... vererbt? soll ja bei Neurodermitits der Fall sein...



Liebe Grüße, Petra
 
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offline Anne  

399 Beiträge

D - BW
Beitrag Re: Trockene, juckende Haut im Winter  14.01.2010 • 18:31


Hallo Big Mama,

die Geschichte mit dem Ring kenne ich zur genüge. Ich trage seit mehreren Jahren gar keinen Ring mehr - auch der Ehering liegt in der Schatulle. nunja (Mein Mann trägts mit Fassung) Ich denke aber nicht, dass es am Schmuck an sich liegt, sondern eher daran, dass sich die Allergene unterm Ring schön festsetzen können. Oder wenn man kurz die Hände wäscht und den Ring nicht abzieht, können Seifenreste darunter sitzen. Auch das Schwitzen unterm Ring begünstigt das Ekzem.

Ich glaube auch, dass die Psyche und die Ernährung eine große Rolle spielt. Aber du sagst das ganz richtig, mit den Ärzten kommt man auch nicht weiter. Meinen Hautarzt kümmert es auch nicht sehr, was die Ursache ist. Ihm ist die Hauptsache, dass das Kortison das er mir verschreibt, hilft. Das brauche ich aber zum Glück nur, wenn es ganz schlimm juckt. Ansonsten komme ich gut zurecht mit Olivenöl-Handcreme und ab und zu ein Vollbad mit Natron (Entsäuerung). Das beste war natürlich der Urlaub an der Ostsee. So schöne Hände hatte ich seit Jahren nicht mehr. glücklich

Bei mir setzt sich die Allergie oft ins Nagelbett. Da ist die Nagelhaut dann total entzündet und der Nagel wächst total wellig und unförmig raus. (Im schlimmsten Fall löst sich der Nagel ab!) Das hat sich an der Ostsee auch voll normalisiert. Und zu Hause helfe ich mir mit Biothin-Nagelcreme. Die ist total toll. Auch die Biothin Tabletten nehmen ich zeitweise ein. Das macht auch die Haut etwas besser und die Nägel werden gestärkt.

So, vielleicht konnte ich dir ja ein paar Anregungen geben, was dir auch helfen könnte. Ich bin immer froh wenn mir jemand irgendwelche Tipps gibt. zwinkern

LG Anne



 
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offline BigMama  

811 Beiträge

D - Wuppertal
Beitrag Re: Trockene, juckende Haut im Winter  18.01.2010 • 13:30


Hallo,
ja, die welligen Fingernägel, hab ich nur am kleinen und am Daumen... aber es hält sich in Grenzen, abgefallen sind die noch nie. Jagst mir ja einen richtigen Schrecken ein.

Ich schone halt die Hände meist, wenn sie richtig aufgerissen sind, indem ich halt nicht spüle oder so... ansonsten hilft mir das Eincremen meines Sohnes mit der UREA Creme ganz gut.

Durch die Kortisoncreme, die mir die Ärzte früher auch mal verschrieben hatten, ist die Haut an der Hand ganz dünn geworden. Jetzt kommen die Altersfalten so richtig durch...Demnach sieht meine rechte Hand aus, als wenn sie schon 85 Jahre überstanden hätte. Als mir dies mein Hausarzt erzählte, ließ ich die Kortisoncreme weg.

Hin und wieder, wenn die einzelnen Stellen rot brennen (leicht entzündet sind, auch vom aufkratzen...) bade ich die Hand in schwarzem Tee (10 Minuten einweichen). Die Gerbstoffe die darin enthalten sind, lindern die Entzündung.

Und das mit dem Meer stimmt, wir fahren zwar immer zur Nordsee, aber nach 14 Tagen sind Hände "geheilt" und die Nägel gestärkt. Die hab ich nämlich sonst immer butterweich.



Liebe Grüße, Petra
 
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offline Anne  

399 Beiträge

D - BW
Beitrag Re: Trockene, juckende Haut im Winter  18.01.2010 • 18:04


Hallo Big Mama,

tut mir leid, wollte dich nicht erschrecken. Ist auch schon einige Jährchen her mit den Fingernägeln. Das war so die Anfangszeit, wo ich noch nicht wusste, wogegen ich allergisch bin. Da setzte sich die Allergie so richtig ins Nagelbett, dann hat sich der Nagel so stark verformt, dass er sich eines Tages ganz abhob. Der Hautarzt war sehr erstaunt, als die Nägel wieder gewachsen sind. Er dachte, dass die sich nicht mehr erholen würden. nunja

Seit ich so ziemlich alle Auslöser vermeide sind auch die Nägel nur noch leicht wellig. Aber wie du so schreibst sind die bei mir auch butterweich.

Die Kortisoncreme benutze ich auch nur wenn es wirklich nicht anders geht. Manchmal kommt man eben mal mit etwas in Kontakt, bei dem man sich keine Gedanken macht - oder man isst etwas was man nicht verträgt. Und ehe ich mich dann blutig kratze, creme ich Kortison. Manchmal sind es Wochen oder Monate in denen ich es nicht brauche. Zur Zeit aber wieder eher öfter. Ich komm grad einfach nicht drauf, woran es liegt, aber grad sind die Handinnenflächen betroffen und die Finger nicht. Öfter mal was Neues. überrascht

Ich bin mit meinen Händen jetzt ziemlich vom eigentlichen Thema abgekommen, nämlich das "winterbedingte" Jucken am ganzen Körper. Aber ich habe jetzt im Moment echt die!!! Lösung für mich gefunden. Das ist das Körperbalsam von Testamed, von dem ich weiter oben geschrieben habe. Wenn ich mich täglich eincreme ist der Juckreiz komplett weg, die geröteten, trockenen Stellen sind noch vorhanden, klingen aber langsam ab.

Das Balsam ist sehr reichhaltig, lässt sich schwer auf der Haut verteilen aber es hilft. Auch die Kinder verwenden es mit Erfolg. Ich benutze es jetzt nur noch auf den betroffenen Hautstellen. Ansonsten nehme ich jetzt die Urea-Lotion von Aldi. Ist auch super.

Nochmal zu deinen dünnen Nägeln: Probier mal die Biotin Tabletten. Hab ich vom dm ("das gesunde Plus"zwinkern und kosten nicht viel. Helfen aber super, hab sie schon mehrfach empfohlen und alle sind begeistert. Die Nagelcreme hab ich aus der Apotheke, da creme ich das Nagelbett ein und ich hab das Gefühl, dass da dann ein leichter Schutz drüber ist. Die Nägel sind dann auf jeden Fall nicht mehr so wellig.

Das mit dem Tee hab ich auch schon öfter gehört aber noch nie ausprobiert. Aber da wir ja Leidensgenossinen sind, und du es für gut befindest, werde ich es beim nächsten Juckanfall ausprobieren. Möchte auch das Kortison meiden.

LG Anne



 
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offline Brummel-Hummel  

134 Beiträge

D - Hessen
Beitrag Re: Trockene, juckende Haut im Winter  18.01.2010 • 22:26


Hallo zusammen,

bei Euren Hautproblemen kann ich nicht wirklich mitreden, da ich, außer etwas trockener schuppiger Haut an den Schienbeinen im Winter, diese Probleme nicht habe.

Aber Ihr habt geschrieben, dass Ihr in manchen Dingen beim Arzt nicht weiter kommt, die Ärzte an der Ursache nicht interessiert sind. Habt Ihr es schon einmal beim Heilpraktiker oder Homöopathen versucht? Manche Krankenkassen übernehmen (teilweise) die Behandlungen, einfach mal nachfragen. Aber abgesehen davon finde ich, dass es ein Versuch wert ist, wenn man sich mit bestimmten Dingen immer wieder quält. Homöopathen (klassische Homöopathen sind Ärzte mit 3-jähriger Zusatzausbildung in klassischer Homöopathie) und Heilpraktiker therapieren nach dem ganzheitlichen Ansatz, betrachten also den ganzen Menschen mit seiner Psyche und gehen nicht nur nach den Symptomen. Ich persönlich (und auch meine Kinder) habe in verschiedenen Situationen sehr gute Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht. Um beim Thema Haut zu bleiben: nach meiner Strahlentherapie (ich hatte Brustkrebs) war meine Haut im bestrahlten Feld allerübelst zugerichtet, war offen, hat genässt und es hat einfach nur noch weh getan. Die Ärzte haben versucht mit Puder, Cremes etc. etwas zu tun, was aber in keinster Weise half; wenn sich mal eine Kruste bildete, war sie auch gleich wieder auf und es tat umso mehr weh. Die Kügelchen meines Homöopathen haben bewirkt, dass bereits nach 10 Tagen meine Brust wieder mit neuer Haut überzogen war, alle offenen und nässenden Stellen waren weg und sie sah aus wie ein Babypopo. zwinkern Die Ärzte in der Strahlenklinik staunten nicht schlecht, als ich mich wieder zur Hautkontrolle vorstellte. breites Grinsen

Dies nur als Gedankenanstoß ...

Ich wünsche Euch gute Besserung und keine juckenden Stellen mehr,

liebe Grüße
Claudia



Liebe Grüße
Claudia
 
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offline BigMama  

811 Beiträge

D - Wuppertal
Beitrag Re: Trockene, juckende Haut im Winter  22.01.2010 • 09:29


Hallo Brummel-Hummel
lustiger Name, machst nicht den Anschein, dass du sowiel brummelst... breites Grinsen

Vielen Dank für deinen AnstoßGedacht habe ich früher mal daran. Vielleicht sollte ich es wirklich einmal probieren.
Aber "Was der Bauer nicht kennt..." Bisher habe ich mich irgendwie dann doch nicht getraut, kostet ja auch Geld und es wird immer weiter verschoben. Mittlerweilen hab ich mich auch schon an das Leiden gewöhnt. Auf der anderen Seite "hört" man meistens, dass es über die Ernährung versucht wird und ich möchte nicht mir und meinem Sohn zumuten, auf alles zu verzichten um langsam herauszubekommen, was man nicht verträgt... (wurde mir vor Jahren einmal vorgeschlagen hinsichtlich meines Sohnes).
Aber die Kügelchen, die meine Kinder von der früheren Kinderärztin bekommen haben (auch mal ich) waren wirklich super.



Liebe Grüße, Petra
 
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offline alexpecic  

40 Beiträge
Beitrag Re: Trockene, juckende Haut im Winter  22.01.2010 • 13:46


Hallo ihr Lieben,

ich verfolge die Diskussion zu diesem Thema ab und an einmal und dachte ich melde mich hier jetzt auch mal zu Wort.

Ich selbst habe keine Hautprobleme, dafür aber meine Kinder. Beide haben Neurodermitis. Bei meiner Tochter (jetzt 2 1/2 Jahre) war es im Ersten Lebensjahr so schlimm, dass zeitweise fast 70 % der Haut betroffen war (offene Stellen, rote Pusteln, Juckreiz usw.) und bei meinem Sohn ( 10 Wochen) haben wir derzeit einen trockenen und stellenweise leicht geröteten Hautzustand.

Ich bin mit meiner Großen von Arzt zu Arzt, von Heilpraktiker zu Heilpraktiker gerannt, habe sämtliche Literatur verschlungen, die auch nur im entferntesten etwas mit diesem Thema zu tun hatte, habe glaube ich sämtliche Apothekenprodukte durch, und auch das Thema mit bestimmten Diäten durch um auszutesten woher die Allergie kommt. Wir haben Cremetechnisch alles von Urea bis Kortison probiert und eigentlich fast ein Jahr lang immer wieder mit einer 1 - 2 wöchigen Pause unsere Kleine Maus eben mit Kortison Salbe behandelt.

Fakt ist, dass ich machen konnte was ich wollte es hat einfach nix geholfen.

Unserer Kinderarzt hat uns dann an die Uniklinik in Erlangen verwiesen, welche im Rahmen der "AGNES e. V." Neurodermitisschulungen für Eltern, Kinder, und Jugendliche anbietet (werden von der Kasse bezahlt und Deutschlandweit angeboten). Zeitgleich bin ich durch Zufall auf eine Pflegeserie gestoßen, die auch von Deutschen Asthma- und Neurodermitisverband empfohlen wird. Die Pflegeserie baut auf einer Kur aus Bädern und Salben auf Basischer Basis auf, die der Haut hilft wieder in den natürlichen ph-Wert zurück zu finden und sich dadurch zu regernerieren (ähnlich wie Annes Natronbäder).

Wir haben diese Kur bei unserer Tochter 8 Wochen lang durchgeführt und außerdem die Neurodermitisschulung besucht. Das hieß 2 x am Tag baden, abends nach dem Bad eine Crememaske auftragen, diese morgens wieder abnehmen und danach das Kind eincremen usw. Seit dieser Zeit ist unsere Tochter absolut beschwerdefrei. Wir baden sie nach wie vor jeden 2ten bis 3ten Tag in diesem Bad und cremen sie 1 x am Tag mit einer dazugehörenden Pflege oder einer gemischten Salbe auf Nachtkerzenölbasis ein. Unser Kleiner wird im selben Turnus im gleichen Bad gebadet und abends mit der Nachtkerzenölsalbe eingecremt.

Ganz wichtig war für uns aber auch die Teilnahme an der Schulung (2 Seminare mit Hautärzten, 1 x Ernährungsberatung, 1x Hautpflegekurs mit einer Krankenschwester, 1 Seminar mit einer Psychologin) weil wir einfach den Umgang mit der Neurodermitis gelernt haben und dadurch uns auf diesem Gebiet jetzt auch sicher fühlen. In den seltensten Fällen hat eine Neurodermitis direkt etwas mit einer Lebensmittelallergie zu tun. Es kann sein, dass diese das Hautbild verschlechtern, aber sie lösen die Neurodermitis nicht aus.

Eine Lehre die wir für uns daraus gezogen haben ist, dass unsere Kinder deshalb nicht krank sind, sie haben nur eine pflegebedürftigere Haut. Und so lässt es sich gut damit leben.





Der Herbst ist da!
 
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offline Brummel-Hummel  

134 Beiträge

D - Hessen
Beitrag Re: Trockene, juckende Haut im Winter  06.02.2010 • 15:09


Zitat von BigMama

Hallo Brummel-Hummel
lustiger Name, machst nicht den Anschein, dass du sowiel brummelst... breites Grinsen

Hallo Petra

stimmt - brummeln tu' ich nicht viel breites Grinsen Ich bin ein recht lustiger Mensch glücklich und habe den Namen 'Hummel' schon seit meiner Kindheit weg. Irgendwie begleitet er mich lustigerweise immer wieder. Hummeln im Hintern - die habe ich auch öfter mal. cool



Liebe Grüße
Claudia
 
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