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offline Gaby  

nicht registriert
Beitrag Montignac-Methode  17.11.2003 • 10:39


Hallo,
ich habe das Buch von Michael Montignac "Ich esse um abzunehmen" gelesen. Das hört sich teilweise gut an. Kann ich diese Methode mit dem Prgramm hier verbinden und von beiden Seiten meinen Nutzen ziehen?
 
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offline Ute  

2.173 Beiträge

D - Niedersachsen
Beitrag Re: Montignac-Methode  17.11.2003 • 12:05


Hauptaussagen des Buches:


Kaloriendiäten helfen nur kurzfristig, weil der Körper sich automatisch an die verringerte Nahrungszufuhr anpasst. Wenn man dann wieder normal isst, nimmt man oft mehr zu als man als Ausgangsgewicht hatte.

Kalorienwerte sind ungenau, weil viele Parameter unberücksichtigt bleiben.


Übergewicht aufgrund Hyperinsulinismus
(Das berücksichtigt das Trainingsprogramm auch.)


Umstellung der Ernährungsgewohnheiten (ebenso im Trainingsprogramm)


Man ist sich satt, aber wählt die richtigen Nahrungsmittel. (Insofern widerspricht es auch nicht dem Programm.)


Weißmehl, Zucker & Co. sollen gemieden werden.
Gute Kohlenhydrate ja, schlechte nein.


Die Methode berücksichtigt wie das Glyx-Diätbuch nur den glykämischen Index. Dabei kommt es auf die glykämische Ladung (oder auch Last genannt) an. (Nähere Infos über die Suchfunktion in diesem Forum.)


Unterstützung durch regelmäßigen und kontinuierlichen Ausdauersport.


In der Phase I soll man nur einer dieser beiden Typen von Mahlzeiten essen:

- Lip-Protein-Mahlzeit bestehend aus Fleisch oder Fisch
mit "guten" Kohlenhydraten (mit einem Index von unter 35)
als Beilage wie z. B. Linsen, Kichererbsen oder grünes Gemüse

- Kohlenhydrat-Protein-Mahlzeit ohne gesättigte Fette (also ohne Fleisch, Wurst, Eiern und Vollmilchprodukten) und einem Index unter 35

Phase 1 wird solange durchgeführt, bis man sein Wunschgewicht hat. Die Phase 2 dient dann dazu, das Gewicht zu stabilisieren.

Die Lebensmittel dürfen im Durchschnitt einen GI von 50 haben.
Ausnahmen darf man sich gönnen.
Wichtig ist dann aber, dass der "Sünde" etwas "Gutes" vorausgeht.
(Z. B. erst einen Salat, dann die Bratkartoffeln.)


Mein persönliches Fazit:
Man kann Schlanktipps und Montignac kombinieren. Ich esse aber lieber nach Appetit und das ist auch eher mit dem Trainingsprogramm konform.

Und da der glykämische Index nur die halbe Wahrheit ist, halte ich mich so einigermaßen an diese Take-Home-Message von Ulrike Gonder:

Für das tägliche Essen ist das* alles freilich viel zu kompliziert. Die „Take-Home-Message“ lautet daher kurz gefasst: Bei Gemüse, Salat und Obst darf nach wie vor kräftig zugelangt werden. Bei Keksen, Kuchen, Süßigkeiten und Softdrinks ist nach wie vor Zurückhaltung angesagt. Neu ist, dass auch Weißbrot, Mischbrot, Nudeln, Reis und Kartoffeln nicht mehr als besonders gesund empfohlen werden, sondern dass auch bei diesen kohlenhydratreichen Lebensmitteln zum Maßhalten aufgefordert wird.

*Damit ist die glykämische Last (= glyk. Index x Kohlenhydrate der Portion) gemeint.

Mehr Artikel von Ulrike Gonder.

Viele Grüße
Ute

PS: Habe das jetzt nicht mühsam zusammengeschrieben, sondern als Abonnent von http://www.shortbooks.de kurz die Zusammenfassung nochmals gelesen.
 
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offline Angy  

328 Beiträge

D - Hessen - im Taunus
Beitrag Re: Montignac-Methode  17.11.2003 • 12:30


Eine Nachbarin und ihr Mann haben sich lange Zeit an die Montignac Methode gehalten.

Sie sind nicht schlanker geworden!

Nur so viel dazu.

Gruß
Angy



Liebe Grüße
Angy
 
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offline Gaby  

nicht registriert
Beitrag Re: Montignac-Methode  17.11.2003 • 14:19


Danke ihr beiden,
ich werde mal sehen was ich mache. Auf Kartoffeln möchte ich nämlich zwischendurch nicht verzichten.
 
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offline Stayka  

nicht registriert
Beitrag Re: Montignac-Methode  17.11.2003 • 14:29


@ Angy

Hm, vermutlich haben sie dann bei den "gesunden" Sachen doppelt zugeschlagen, was ja auch kontraproduktiv ist, weil am Ende halt doch die Energiebilanz (und somit trotz allem halt die gesamte Kalorienmenge) zählt...
Blessed be,
Stayka (die immer auf ihre Kalorien achtet, auch wenn man das ja nicht unbedingt soll - aber für mich ist das halt die optimale Methode, und ich denke, 27 1/2kg in 4 3/4 Monaten ist nicht das schlechteste Ergebnis. Und wer sagt, dass ich das dann genauso schnell wieder drauf habe - ich habe nach dem Abi schonmal 20kg in 2 Monaten abgespeckt und das 14 Jahre gehalten - bis mir diese Schilddrüsen- und Cortisonsachen dazwischengekommen sind. Und wenn ich wieder bei meinem Idealgewicht bin, dann habe ich vor, das auch bis auf weiteres wieder zu halten. Ich muss halt meine Schilddrüse nur hinreichend oft überprüfen lassen, damit mir sowas nicht noch einmal passiert...)
 
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offline Ute  

2.173 Beiträge

D - Niedersachsen
Beitrag Re: Montignac-Methode  17.11.2003 • 16:46


Hallo!

> Kartoffeln

Eben, darauf möchte ich auch nicht verzichten.

Viele Grüße
Ute
 
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offline Helmut  

1.711 Beiträge
Beitrag Re: Montignac-Methode  17.11.2003 • 16:55


naja, ob die Vermeidung von Vollkornprodukten einerseits und andererseits der relative hohe Anteil an Fleisch und Wurstwaren und damit auch eine uebermaessige Aufnahme von tierischem Eiweiss und tierischen Fetten (plus anderen Schadstoffen in tierischer Nahrung, z.B. Purine) so optimal ist, moechte ich stark bezweifeln...


Liebe Gruesse

Helmut



Alles, was ich gebe, ist ein Geschenk an mich selbst. Waehrend ich gebe, empfange ich.
 
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